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Die Do's und Dont's für Urlaubsgrüße

Nachrichten aus der Ferne

Nachrichten aus der Ferne – die Do's und Dont's für Urlaubsgrüße

Postkarte, SMS oder Mail? Der Berater verrät, in welcher Form und mit welchen Inhalten sie in punkto Urlaubsgrüßen Eindruck schinden können – und was Sie lieber lassen sollten.

Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres. Eine Zeit des Glücks, die man gerne auch mit den Zuhausegebliebenen teilen oder sie diesen zumindest unter die Nase reiben möchte. Von SMS über Tweets bis hin zur Postkarte – die Möglichkeiten, andere an seinen Reiseerlebnissen teilhaben zu lassen, sind heutzutage zahlreich. Erlaubt ist quasi alles, aber ob man damit auch gut ankommt in heimischen Gefilden, ist die andere Frage. Damit Sie wissen, mit welchen Urlaubsgrüßen Sie punkten können und was Sie lieber vermeiden sollten, hat der Berater die Do's und Dont's in Sachen Reisenachrichten zusammengestellt.

Kartenpoesie – oldschool die Punkte einfahren

Laut einer Umfrage von lastminute.de ist die gute alte Postkarte immer noch die angesagteste Form, Urlaubsgrüße in die Heimat zu schicken. Jeder vierte Deutsche schreibt brav sein Kärtchen und nur rund jeder Siebte nutzt dazu Social-Media-Portale wie Facebook oder Twitter. Mit einer Postkarte liegen Sie also im Trend. Die Motivwahl hängt dabei vom Adressaten ab. Es gilt: Zwanghaft witzig sein wollen, geht meist daneben. Nackte Ärsche oder einen Cocktail schlürfenden Esel an den besten Kumpel zu versenden, schreit nach Verzweiflung. Wer an eine Frau schreibt, sollte unbedingt ein klassisch kunstvolles Motiv wählen. Eine besondere Alternative bieten auch Portale wie http://www.urlaubskarte.eu/. Hier kann man sich aus seinem eigenen Foto eine Postkarte zaubern lassen – egal wo man gerade ist. Diese persönliche Note kommt garantiert gut an – besonders beim weiblichen Geschlecht.
Was den Inhalt der Karte angeht: Männer laufen oft Gefahr, sich so kurz zu fassen, so dass sich die Wortfetzen eher wie ein Dadaistisches Gedicht als ein Text lesen. Ein bisschen Information und Emotion sollte in den Zeilen schon enthalten sein. Was Sie gegessen haben und wie das Wetter ist, interesssiert in der Regel keine Sau. Man möchte lesen, wie es Ihnen geht, was Sie noch so vorhaben und am wichtigsten: Am Ende darf niemals nur ein schnödes „Gruß“ oder „Tschö“ stehen. Ein gelungener Schluss hat immer auch Herz.

Eine Email nur für dich

Im Vergleich zur Postkarte, kann man in der Email viel persönlicher werden und hat mehr Raum für seine Erzählungen. Klar, ist eine Mail nicht so charmant wie eine per Hand geschriebene, mit einer Eigenspeichel durchnässten Marke versehene, selbst verschickte Karte. Diesen Mangel muss man eben mit intimeren Details in der Schreibe ausgleichen. Hier kann ja auch keiner mitlesen – also außer CIA und so. Also wenn schon Email, dann kein allgemeines, massenkompatibles Gesülze, mit dem man alle Accounts des gesamten Bekanntkreises und der Familie auf einmal zuspamt. Ein Urlaubsgruß ist schließlich kein beknackter Kettenbrief. Eine persönlich individuelle Note ist dringend empfehlenswert – wem das zu viel Aufwand ist, der soll das Mailen lieber gleich ganz lassen.

Facebooken ist nur in geringer Dosis erträglich

Auf Facebook postet fast jeder das ein oder andere Urlaubsbild oder kommentiert seinen Status vom Flughafen aus. An sich keine originelle, aber auch keine schlimme Sache. Hier gilt jedoch vor allem eines: Maß halten! Wer nämlich ständig jeden Käse aus dem Urlaub postet, gerät schnell in den Verdacht, einer der erbärmlichen Kreaturen zu sein, denen es unmöglich ist, den Moment zu leben. Urlaub muss genossen und nicht gepostet werden. Vor allem sollte man wirklich nur besondere Bilder posten oder eben im Nachhinein eine Bilderauswahl uploaden. Kaum einer will Dinge wie den in Bildform verwegten ersten Sonnenbrand, die Blase vom Tennis oder die Flasche des bestellten Weines sehen. Menschen die in den Ferien ständig online sind, erregen eher Mitleid. Das Einzige, in was sich ein echter Mann im Urlaub „einloggen“ wollen sollte, ist seine mitgereiste Frau oder eben die atemberaubende Strandschönheit – auf jeden Fall nicht das eigene Facebook-Profil.

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Kurz und knackig, oder dappig? SMS und Tweets aus fernen Landen

Meist bieten sich SMS aus dem Urlaub allein deshalb nicht an, weil man kaum guten Empfang hat und sowieso fast immer den Adapter zum Akkuaufladen vergessen hat. Viel sagen kann man per SMS auch nicht. Und so bleibt der gemeine Adressat meist unbefriedigt oder verwirrt zurück. Wozu SMS dagegen perfekt geeignet sind: Um spontane Gefühlsregungen, wie zum Beispiel „Ich sehe gerade den Sonnenuntergang und denke an dich. Kuss“, in knappe Worte zu packen und der Liebsten zu schicken. Das kommt garantiert gut an. Denn jede Frau liebt die Vorstellung, auch dem weit entfernten Manne im Kopf umherzuspucken. Eine eiserne Regel muss man dabei jedoch beachten: Im betrunkenen Zustand KEINE SMS verfassen! Das geht fast immer in die Hose – sei es, weil man überemotionalen Müll tippt oder – der Klassiker – die Nachricht an die oder den falschen sendet.
Aus dem Urlaub zu twittern oder Instagram zu nutzen, lohnt sich nur, wenn man ein geniales Bild und/oder einen tollen Spruch parat hat. Kurz und würzig sollte sein, damit es Eindruck schindet. Einfach nur eine Palme am Strand abzulichten und flache Worthülsen wie „Ach, Urlaub is doch herrlich“ zu schreiben, erweckt den Anschein, Ihre Persönlichkeit sei so aufregend und Ihr Urlaub so spannend wie Sandkörnerzählen in der Wüste.

Guter Rat zum Schluss: Nicht übertreiben!

Generell gilt aber, ein Mann sollte es nicht mit Urlaubsgrüßen an die Heimat übertreiben. Weniger ist in dem Fall wirklich mehr. Besonders das Zuhauseanrufen, geht gar nicht. Man ist ja schließlich weg, um weg zu sein und den Abstand zu genießen, um sich in eine neue Welt zu stürzen. Da muss man daheim auch mal daheim sein lassen können. Gerade in Sachen Beziehung fördert zeitweiser Abstand das Verlangen ohnehin. 

Autor: Kirstin Macher
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