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Rucksackreisen

Playboy erklärt worauf sie achten müssen

Rucksackreisen – wie geht das?

Mit dem Rucksack um die Welt – das ist der Traum von vielen. Wenn es aber dann mit der Urlaubsplanung ernst wird, kehrt Ratlosigkeit ein – und auch nicht selten Angst. Nur mit dem Flugticket in ein exotisches Land – und was dann? Der Berater verrät lebenswichtige Tipps.

Wie der Name schon verrät, sollte man ein Gepäckstück unbedingt besitzen: einen Rucksack. Und zwar einen Großen! Etwa 70 Liter Fassungsvermögen sollte er schon haben, da man ja wirklich alles dabei hat. Beim Packen sollte man sich bei jedem Gegenstand fragen: Brauche ich das wirklich? 
Essentiell ist – genau bei bei „per Anhalter durch die Galaxis" – ein großes Handtuch. Man braucht es nach dem Duschen, als Strandtuch und zur Not als Decke oder Kopfkissen, wenn es in einer Unterkunft mal nichts gibt. 
Ebenso wichtig ist eine ordentliche Reiseapotheke: Wundversorgung, ein Mittel gegen Durchfall, etwas gegen Schmerzen und natürlich die persönlichen Medikamente, die man so braucht. 
Bei der Kosmetik darf Sonnenschutz nicht fehlen, der etwa in südlichen Ländern sehr teuer ist. Bei der Kleidung bedenken: Kann es in meinem Urlaubsland nachts empfindlich kalt werden? Ein dicker Pulli und eine dünne Regenjacke sind Pflicht, ebenso die Badehose. Generell gilt: Besser weniger Kleidung mitnehmen, und sich vor Ort etwas Neues kaufen – das ist fast immer sehr billig. Und damit es nicht langweilig wird: Bücher! Kamera und Reiseführer finden Platz im Handgepäck.

Nicht jedes Land ist gut zum Rucksackreisen

Reiseführer ist ein sehr wichtiges Stichwort für jeden Rucksackreisenden. Seit Jahrzehnten hat sich die legendäre „Lonely Planet"-Reihe bewährt, die mit neuen Tipps von Backpackern, wie diese Reisenden auf Englisch heißen, immer wieder aktualisiert wird. Jedoch gibt es inzwischen auch andere Führer, die sich aufs Thema Rucksackreisen spezialisiert haben. Wichtig: Es müssen konkrete Unterkünfte und Verpflegungsorte drin stehen – und unbedingt mit Preisangaben. Denn beim Rucksackreisen ist das Budget immer im Auge zu behalten. Wenn man ein Ziel für eine Rucksackreise plant, ist es auch ganz angebracht, sich mit solcher Literatur vorher schlauzumachen: Manche Länder sind nämlich überhaupt nicht auf "Traveller" eingestellt, in manchen sind sie auch nicht gerne gesehen. Nicht, dass man dann vor Ort eine unliebsame Überraschung erlebt. Besonders gut lässt es sich etwa in Asien (etwa Indien, Nepal, Thailand) herumtingeln, die bunten Backpacker gehören hier dazu. Der Vorteil: Man lernt in den „Guesthouses" sehr schnell neue Leute kennen. In Südamerika (etwa Brasilien, Argentinien, Uruguay) wird man mit dem Rucksack leider manchmal schief angeschaut, bisweilen sitzt man sehr alleine in seinem Motel. Und wo die großen Luxusresorts sich breitgemacht haben (Karibik, Südsee), ist man gar nicht auf Rucksackreisende eingestellt.

Beim Rucksackreisen ist man einigen Risiken ausgesetzt

Okay, der Urlaub ist beantragt, das Ziel ist gewählt, der Rucksack gekauft, was fehlt noch? Ganz klar: Ticket, Reisepass, Visum und Impfungen. Diese vier Dinge müssen frühzeitig in der Planung auftauchen: Alle Fragen hierzu beantworten dieLänderinfos des Auswärtigen Amts. Hier stehen auch wichtige Warnungen über Risiken für Leben und Gesundheit, etwa Seuchen, Katastrophen und Kriegsgeschehnisse. Es gibt auch einige Vorsichtsmaßnahmen, die man beim Rucksackreisen unbedingt beherzigen sollte: 1. Das Rückflugticket und eine finanzielle Reserve sollte man nach Möglichkeit immer am Körper tragen. 2. Beim Essen und Trinken sollte – gerade im Low-Budget-Bereich – immer Vorsicht vor Appetit gehen. 3. Niemals den "neuen Freunden" das gesamte Gepäck anvertrauen – und für diese keine Gegenstände im Flieger mitnehmen. 4. Auch wenn in dem Reiseland Drogen überall erhältlich sind, heißt das nicht, dass die Behörden Spaß verstehen – gerade bei einem Ausländer.

Video - Urlaub mit der Freundin

Beim Rucksackreisen bitte nicht protzen

Aber bei allen Vorsichtsmaßnahmen kann man sagen: Die meisten Menschen auf der Welt sind freundlich und ehrlich. Und man darf sich halt nicht wundern, wenn man als „reicher" Europäer in einem Schwellenland nur zum Spaß herumreist und nicht arbeitet, dass dies Begehrlichkeiten weckt. Also bitte nicht protzen, die teure Rolex lässt man besser zu Hause. Wer mit Geld um sich wirft, darf sich nicht wundern, wenn er als Opfer eines Überfalls ins Auge gefasst wird. Für diesen Fall sollte man übrigens in risikoreicheren Ländern (wie etwa Brasilien) immer etwa 50 bis 100 US-Dollar in der Hosentasche haben: Der Straßenräuber gibt sich meist damit zufrieden – und lässt einem das Leben (was ungleich wertvoller ist).

Manche Rucksackreisende erzählen ziemlichen Müll

Es kann vor Ort auch sehr hilfreich sein, sich vor Ort bei anderen Rucksackreisenden Tipps über bestimmte Regionen einzuholen: günstige Unterkünfte, ein tolles Panorama oder wo es das beste Essen gibt. Leider erzählen manche der Zeitgenossen auch ziemlichen Müll, von Orten, wo sie nie gewesen sind. Daher soll (und kann!) man beim Rucksackreisen sehr gut die Menschenkenntnis schulen: Kann ich dem Typen vertrauen? Eine absolut wichtige Lebenserfahrung. Denn hin und wieder muss man doch anderen vertrauen. Etwa wenn man krank wird, und auf Hilfe anderer angewiesen ist. Aber gerade in diesen Situationen wird man über die Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit fremder Menschen ziemlich überrascht sein. Gute Reise mit dem Rucksack!

Autor: Klaus Mergel
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