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Urlaub bei den Revolverhelden

Wo geht das?

Urlaub bei den Revolverhelden – wo geht das?

Wir alle liebten als Jungs Western. Vor allem solche über Kerle wie Butch Cassidy, Doc Holiday oder Billy the Kid: alles Revolverhelden, die wirklich gelebt haben. Wer sich auf ihre Spuren begeben will, muss in den US-Bundesstaat Colorado.

Warum ist gerade in Colorado das Zentrum der großen Westernmythen? Ganz einfach: Zuerst strömten Anfang der 1850er nach den ersten Goldfunden in Kalifornien Siedler, Glücksritter und Galgenvögel durch das Land zwischen Great Plains und Rocky Mountains. Und als 1858 in der Nähe von Denver auch das gelbe Metall entdeckt wurde, war Colorado das Zentrum des Goldrauschs. Innerhalb weniger Jahre entstanden Städte, die nur durch die harte Hand eines Sheriffs regierbar waren: eine Männergesellschaft mit Glücksspiel, Selbstjustiz und ohne Lebensversicherung. Und hier etablierte sich auch der Archetyp des Revolverhelden: ein Lebemann, der durch die Städte zog, sich mit Falschspiel und Betrügereien über Wasser hielt und nebenbei den Ehrgeiz verfolgt, der Schnellste mit dem Colt zu sein. Und nur wenige wurden alt...

Der Revolverheld Butch Cassidy startete in Colorado

Butch Cassidy etwa begann seine Laufbahn in Telluride im Südwesten Colorados. Dort raubte er 1889 die San Miguel Valley Bank aus. Einst hatten die Stadtväter von Telluride ein Kopfgeld auf Butch ausgesetzt – heute feiert sich die kleine Stadt als Wiege von Cassidys Karriere. Jedes Jahr im Juni spielen die Bewohner beim „Telluride Heritage Fest" den Bankraub mit Kostümen nach. In dem Resort „Dunton Hot Springs“ wird stolz eine Reliquie des Banditen präsentiert: in Form der Originaltheke, an der angeblich Butch und sein Partner Sundance Kid ihre Namen eingeritzt haben. Ob es stimmt? Egal, Hauptsache, die Geschichte ist gut.

In Central City wurde einem Revolverhelden ein Casino gewidmet

Die Legende Doc Holliday dagegen blieb meistens auf der Seite des Gesetzes, sein Metier war das der Pokertische in den Salons. Und da der Doc den größten Teil seines Lebens in Central City spielte, ist klar, dass heute in Central City das „Doc Holliday Casino“ steht. Allerdings zockt man hier heute moderner – an über 200 Slotmachines. In seinen späteren Lebensjahren zog der treffsichere Zahnarzt mit der Schwäche für Alkohol und Morphium nach Glenwood Springs. Am Rande der Stadt können Besucher sein Grab besichtigen, wo Fans bis heute Spielkarten, Schnapspullen und Zigaretten für den Doc ablegen. So können Revolverhelden ewig leben!

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Gunfight in Silverton: zu Ehren des Revolverhelden Wyatt Earp

Sein alter Kumpel Wyatt Earp, Ex-Marshal, Revolverheld, Bankräuber und Geschäftsmann, war dagegen so viel in den Staaten unterwegs, dass sich heute der halbe Westen mit ihm schmückt. So kann man etwa in Silverton, wo Wyatt eine Zeitlang die Spielhalle des eleganten Arlington Saloons managte, jeden Tag am späten Nachmittag ein Duell oder einen anderen Gunfight bewundern. Hier sind nämlich Revolverhelden noch echte Helden!

Kit Carson – ein Held meist ohne Revolver

Ein anderer Held – wenn auch nicht immer am Revolver, war der Trapper und Indianeragent Kit Carson. In Colorado ist sogar ein ganzer Landkreis nach ihm benannt, es gibt eine Siedlung namens Kit Carson im Osten des Staates sowie den Berggipfel Kit Carson Peak im Süden. In dem historischen Bent’s Old Fort, wo Carson von 1831 bis 1842 lebte, kann man täglich die Wiederauferstehung des Haudegens in Form eines Laienschauspielers erleben. Zwar kein Revolverheld, aber doch zumindest ein amerikanischer Held!

Buffalo Bills letzte Ruhe

Den Europäern wohl bekannt ist der „Showman“ unter den Wild-West-Helden: William F. Cody alias Buffalo Bill. Der Bisonjäger und Armee-Kundschafter war Chef und Gründer der „Buffalo Bill’s Wild West Show" und tourte mit einer ungeheuren Entourage an Pferden, Büffeln, Cowboys und Indianern durch die Welt. Für ihn und seine Show hat das Städtchen Golden ein ganzes Museum gewidmet: Historische Waffen, Indianerschmuck und Zeitungsartikel aus der Zeit erinnern an Buffalo Bill – der übrigens gleich neben dem Museum begraben liegt. Wenn also die Geschichte der USA zwar jung ist – durch das Erbe der Revolverhelden wird sie doch außergewöhnlich.

Autor: Klaus Mergel
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