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Urlaubsflops

Welche Orte Sie sich schenken können

Urlaubsflops: Welche Orte Sie sich schenken können

Manchen Orten auf der Welt eilt ein unglaublicher Ruf voraus. Entweder dienen Filme als Hommage oder irgendein Bekannter, der nie dort war, aber sich wichtig machen will, preist einen schrecklichen Ort als „traumhaft, da musst du hin“ an. Was sind die schlimmsten Urlaubsflops der Welt?

Ganz vorne bei den Urlaubsflops ist sicherlich Casablanca. Unglücklicherweise wurde durch den legendären Film mit Humphrey Bogart und Greta Garbo, dass es hier Beduinenromantik und Schmuggleratmosphäre gäbe. In Wahrheit ist die Stadt ein Industriemoloch, stinkend, laut und unfreundlich. Das echte Café von Rick („Café Americain“) sucht man übrigens vergebens, die später geschaffene Kopie ist halt eben doch nur eine Kopie. Der beste Ort der Stadt heißt Mohammed V International Airport, denn von hier kommt man von Casablanca wieder weg.

Urlaubsflop Singapur: ähnlich wie in Frankfurt/Main

Ein weiterer schlimmer Urlaubsort auf dem Globus ist der Stadtstaat Singapur in Südostasien. Von dem kolonialen Charme und dem alten Chinatown ist nur noch ein Bruchteil geblieben, das Gros musste Wolkenkratzern, Bürogebäuden und mehrspurigen Straßen weichen. Wer in Singapur auf der Straße einen Kaugummi ausspuckt, auf einer öffentlichen Toilette nicht runterspült oder in einem öffentlichen Gebäude raucht, macht sich strafbar und muss empfindliche Strafen bezahlen. Das meiste öffentliche Leben spielt sich in Shopping Malls bei Klimaanlagenluft ab, die Preise sind gesalzen und Freundlichkeit ist nicht unbedingt die erste Eigenschaft der sehr geschäftstüchtigen Einwohner. Wer nun von der tollen Aussicht in den Hochhäusern schwärmt: Es ist genau dieselbe wie in Frankfurt am Main! Also, besser schnell weiterreisen nach Malaysia ...

Urlaubsflop Phuket: Da kann auch gleich nach St. Pauli fahren

Gar nicht weit davon entfernt verbringen viele Deutsche ihrenUrlaub in einer ihrer traditionellen Enklaven: im thailändischen Phuket. Deutscher geht fast nicht, in den Kneipen spricht man Deutsch, es gibt Bratwurst und Eisbein. Und die Thais spielen hier nur die Rolle als Putzkraft, Bedienung oder "gemietete" Lebenspartnerin. Das Preisniveau ist exorbitant für Thailand, bis spät in die Nacht geht es zu wie am Ballermann. Wer allerdings ein Faible für schmerbäuchige Rentner mit Goldkettchen hat, die in Ruhrpottdeutsch von Adolfs Zeiten schwärmen: Welcome to Phuket!

Urlaubsflop Jesolo: Es war mal romantisch – vor 50 Jahren

Der Seensuchtort der Deutschen hieß in den 60er Jahren Lido di Jesulo. In den 50ern war dies noch ein hübscher Fischerort an der Adria. Damals. Heute präsentiert sich Jesulo als touristischer Bodensatz. Die Strände sind überfüllt und oft schmutzig, man aalt sich in der Sonne, bis die Wampe glüht. Die lokalen Baulöwen scheinen seit Jahrzehnten einen internen Wettstreit auszufechten, wer das höchste und hässlichste Hotel hinkriegt – ein Ende ist nicht in Sicht. Wer übrigens die wahre italienische Küche schätzt, sollte sich lieber ins Auto setzen und auf die Dörfer fahren – fußläufig gibt es nur die auf die Teutonen (und seit einiger Zeit Osteuropäer) ausgerichtete Cuisine touristique. Besser links liegen lassen und weiter in den Süden fahren!

Video - Urlaub mit der Freundin

Urlaubsflop Rio: ein gefährlicher Spaß

Ein recht mythischer Ort ist Rio de Janeiro – Songs wie „The girl from Ipanema“ künden von den hübschen Frauen und dem Easy Life am Strand. Aber auch das ist ein Song aus den 50er Jahren. Was wirklich schön ist: das Meer und der Strand. Wenn er nur nicht so voll wäre! Anders als bei uns ist übrigens in Brasilien der Speck auf den Rippen immer noch ein Symbol für Wohlstand ... und die schlanken hübschen Damen stammen nicht selten aus den Favelas: nicht selten auf der Suche nach einem Nebenverdienst. Wenn die Strände dann abends leer sind, sollte man besser schon im Hotel sitzen, denn die Wahrscheinlichkeit, dort überfallen zu werden, ist extrem hoch. Und wer mit einem Räuber zu diskutieren anfängt, bezahlt seine Liebe zur teuren Uhr nicht selten mit dem Leben. Auch abends durch die Bars zu streifen, ist ein hohes Sicherheitsrisiko. Und tagsüber sieht man erst, wie hässlich Rio mit seinen Hochhäusern und den wuchernden Favelas in Wahrheit ist.

Urlaubsflop Prag: Bitte Geld mitnehmen – und festhalten

Sehr beliebt ist unter Touristen auch ein Trip nach Prag – leider unter sehr sehr vielen. Deswegen heißt Prag auch die Goldene Stadt, jedoch auch bei Taschendieben und Geschäftsleuten. Wer es also im Urlaub gerne auf sich nimmt, über die Karlsbrücke und durch die Gassen in einem Meer von Touristen zu wandeln, sollte zumindest seine Börse gut festhalten. Wer so sein Geld nicht los wird, wird es sicherlich bei einem der zahlreichen Touristennepps: ob eine Fahrt auf der Moldau, für den horrenden Eintritt in eine der Attraktionen oder für "original echte Ware aus der k&k-Zeit". Schade, denn Prag war mal eine traumhafte Stadt. Besser also: ab ins Auto und den Urlaub in der Provinz verbringen.

Autor: Klaus Mergel
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