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Weltraum-Tourismus

Die Zukunft des Reisens

Weltraum-Tourismus: Die Zukunft des Reisens

Wenn Sie von All-inclusive-Urlauben genug haben und Ihnen eine Rucksacktour durch Afghanistan ebenfalls zu langweilig ist, dann werden Sie doch Weltraumtourist. Der Berater erklärt Ihnen, wie.

Noch nie schienen die Sterne so nahe. Oder etwas weniger schwülstig ausgedrückt: Immer mehr private Unternehmen arbeiten daran, das Reisen in den Weltraum einfacher und billiger zu machen. Mit der steigenden Konkurrenz unter den einzelnen Unternehmen fallen auch die Preise. Auch wenn Sie kein Multimillionär sind, könnten also in naher Zukunft auch Sie zu einem Weltraum-Touristen werden.

Die ersten Weltraumtouristen

Bevor sich private Firmen daran machten, eigene Raumschiffe zu konstruieren, war der US-amerikanische Multimillionär Dennis Tito der erste Raumfahrer, der seinen Weltraumaufenthalt aus eigener Tasche bezahlte. Am 6. Mai 2001 brach er zusammen mit einem Forschungsteam zur ISS auf und zahlte dafür 20 Millionen US-Dollar. Als Reisevehikel diente ihm ein russisches Sojus-Raumschiff. Auch der Südafrikaner Mark Shuttleworth verließ sich auf die bewährte Russen-Rakete, als er ungefähr ein Jahr später zum gleichen Preis einen Ausflug ins All machte. Während die Pioniere des Weltraumtourismus noch staatliche Organisationen von ihrer Tauglichkeit überzeugen mussten, entwickeln private Firmen längst eigene Raumschiffe.

Spaceport America: der erste kommerzielle Weltraumflughafen

Seit kaum noch CDs verkauft werden, hat sich der britische Milliardär Sir Richard Branson, Gründer der Virgin Group, mit dem Einstieg in den Weltraumtourismus ein neues Geschäftsfeld erschlossen. Am 17. Oktober 2011 hat seine Firma Virgin Galactic in New Mexico, USA den ersten kommerziellen Weltraumflughafen, Spaceport America, eröffnet. Von dort sollen ab Herbst 2012 Weltraumreisende ihre Flüge ins All antreten. Dafür wurden eigens verschiedene Raumschiffe entwickelt, die von einem Trägerflugzeug aus starten. Die Preise für einen Flug in 100 Kilometer Höhe, der insgesamt rund dreieinhalb Stunden dauert und während dem die Passagiere sechs Minuten Schwerelosigkeit erleben, liegen im Moment noch bei 200.000 Dollar. Nichtsdestotrotz haben sich bereits über 450 Freizeitastronauten ein Ticket gesichert.

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Astrium Space Transportation

Im Wettbewerb um die kommerzielle Raumfahrt mischt mit Astrium Space Transportation noch ein zweiter Anbieter mit. Das Unternehmen entwickelt derzeit ein Raumschiff, das ebenfalls ab 2012 Passagiere ins Weltall befördern soll. Das Raumschiff des EADS-Tochterunternehmens ähnelt einem Learjet und soll aus eigener Kraft starten und landen. Astrium Space Transportation rechnet mit einem Einstiegspreis von circa 200.000 Euro und möchte die Tickets auch über normale Reisebüros verkaufen.

Autor: Tim Geyer, Redakteur
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