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DIe 5 tragischsten Lotterie-Gewinner

Fluch oder Segen?

Riskantes Spiel

Wer spielt, ist vor dem Gewinn nicht sicher. 1955 wurden in Hamburg erstmals öffentlich die Lottozahlen gezogen – das Tipp-Fieber brach in Deutschlandmaus. Dass ein spontaner Lotterie-Geldregen für manche Glückspilze jedoch mehr Fluch als Segen ist, zeigen diese fünf Fälle.

"Wegen Reichtums Geschlossen"

Die Geschichte der tragischen Lotto-Millionäre beginnt beriets ein Jahr nach der ersten Ziehung in Deutschland. 1956 gewann Walter K. mit Sechs Richtigen eine horrende Summe. Erste Amtshandlung des neuen Lotto-Fürsten: Er kaufte ein Hotel in Paris, lud seine Freunde zu Partys ein und hängte ein Schild am Eingangsportal auf: "Wegen Reichtums geschlossen". Binnen kürzester Zeit brachte er seinen Gewinn durch und starb mittellos in einem Obdachlosenasyl.

Lotto-Lothar

Einer der bekanntesten deutschen Lotterie-Gewinner. Der Arbeitslose aus Hannover gewann 1994 knapp vier Millionen Mark und entschied sich, sie playboy-like zu investieren: in schnelle Autos, gute Drinks und schöne Frauen. Fünf Jahre später starb Lotto-Lothar an den Folgen seines exzessiven Alkoholkonsums. Den Rest seines – inzwischen sehr geschrumpften – Vermögens hinterließ er einer seiner Freundinnen, einer Bardame.

Lotto-Claus

750.000 Euro waren anscheinend nicht genug. Im Jahr 2005 verurteilte ein Gericht einen Lottogewinner zu vier Jahren Haft. Claus W., der in den Medien als "Lotto-Claus" bekannt wurde, hatte trotz seines üppigen Gewinns über 60 Einbrüche und Diebstähle verübt.

Der Großzügige

Auch im Ausland ist die Liste der tragischen Glückspilze lang. Als Jack Whittaker in West Virginia seinen Treffer landete, war er bereits sehr erfolgreicher Geschäftsmann und nicht auf den Rekord-Gewinn von 315 Millionen Dollar angewiesen. So spendete er zunächst über 10 Prozent des Geldes an kirchliche Einrichtungen, ließ Gemeindezentren bauen und gründete eine Wolhltätigkeits-Stiftung.

Trotz seiner Großzügigkeit wurde das Geld für ihn zum Fluch: Whittaker wurde eines Abends vor einem Strip Club ausgeraubt. Die Diebe erbeuteten etwa 500.000 Dollar in bar und flüchteten unerkannt. Die Stripperinnen waren sicher sehr enttäuscht. Kurze Zeit später wurde Whittaker wegen Trunnkenheit am Steuer verhaftet und bedrohte einen Club-Manager. Seine Frau trennte sich von ihm, seine Stieftochter wurde drogenabhängig. In einem Interview sagte Whittaker später, dass er damals das Gewinn-Ticket hätte zerreißen sollen.

Hohe Strafen

Michael Broers ging 1994 zwar sehr vorsichtig mit seinem Vermögen um – er bedachte seine Familie mit großzügigen Geschenken und investierte in ein Autohaus. Doch die Tatsache, dass er keinen Führerschein besaß, brach ihm das Genick. Weil er wiederholt aus dem Verkehr gezogen wurde, stellte ihn ein Richter vor die Wahl: Entweder eine Strafe von 500.000 Mark oder fünf Jahre offener Vollzug. Broers entschied sich für den Knast. Daraufhin trennte sich seine Frau von ihm und seine Familie, die die Geschäfte weiterführen sollte, ließ das Autohaus pleite gehen. Als Broers aus dem entlassen wurde, hatte er keinen Pfennig mehr in der Tasche.

 
Autor: Sebastian R. Tromm
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