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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Sex in der Schwangerschaft

So geht die Lust nicht verloren

Die Mutter aller Sorgen

Der Bauch der Angebeteten wird immer dicker. Das kleine Ding, das darin heranwächst, kickt fröhlich Beulen in den Mutterleib. Mancher Mann bekommt’s da mit der Angst zu tun, Sex in der Schwangerschaft könne das Baby gefährden. Warum Sie es trotzdem machen sollten

Eins mal vorneweg: Es gibt keine Regeln für Sex in der Schwangerschaft! Und schon gar nicht mehr die hier: Sex sei verboten. Das haben die Ärzte früher mal behauptet, heute tut’s keiner mehr, weil’s Quatsch ist. Was viel eher gilt: Sie können mit Ihrer Freundin/Frau alles anstellen, was Spaß macht und nicht schmerzt. Wenn sie’s richtig treiben, hat’s sogar Vorteile für das weitere Sexleben. Aber der Reihe nach.

Keine Gefahr fürs Kind beim Sex in der Schwangerschaft

Es ist die Mutter aller Sorgen beim Sex in der Schwangerschaft: Mann befürchtet, dass das, was das ungeborene Kind zuerst von ihm sehe, der rhythmisch zustoßende Schwellkörper sei. Dass er Tochter oder Sohn gar mit seinem Penis pisacke und verletze. Aber jetzt sei’s gesagt: Das ist physisch einfach nicht möglich! Der Muttermund zwischen Scheide und Gebärmutter versperrt dem Penis den Weg. Außerdem lässt sich der Fötus durch nichts erschüttern. Er liegt wohl gepolstert in der Gebärmutter, das Fruchtwasser dämpft auch harte Stöße butterweich ab. Selbst wenn das Kind nach dem Akt herumzappelt, reagiert es nur auf das pochende Herz der Mama – ihm droht keine Gefahr.

Weniger Sex im ersten Schwangerschaftsdrittel

Die Lust der Frau zum Sex kommt in Schüben und lässt sich grob in drei Perioden einteilen. Im ersten Schwangerschaftsdrittel zieht sie sich eher zurück. Die Lebenssituation ist schlicht zu ungewohnt: Beide Partner sorgen sich, machen sich Gedanken, müssen klarkommen mit der Nachricht, die das ganze Leben auf den Kopf stellen wird – selbst wenn es ein Wunschkind ist.

Was das Ganze erschwert: Die werdende Mutter klagt über Müdigkeit, Übelkeit und ungewohntes Spannen in der Brust. Stecken Sie in den ersten drei Monaten aber nicht den Kopf in den Sand: Eine neue Lust deutet sich bereits an, weil Frauen leichter zum Orgasmus kommen.

Sex pur im zweiten Schwangerschaftsdrittel

Männer, im zweiten Trimester der Schwangerschaft geht’s ab! Ihre Partnerin hat sich an die neuen Zustände gewöhnt – Sie auch! Das Beste: Die Brüste werden größer, die Frau lustvoller. Denn ihr Körper schüttet Hormone aus, die die Libido beflügeln.

Außerdem sind die Schamlippen und die Klitoris besser durchblutet. Ergo: leichter erregbar! Der Orgasmus kann viel intensiver sein. Der Bauch ist etwas rundlicher und noch kein unbesteigbarer Berg. Sie werden die weibliche Üppigkeit Ihrer Herzdame lieben! 

Abflauen der Lust im letzten Drittel

Jetzt wird der Bauch richtig rund und damit auch zu einem – immerhin umschiffbaren – Hindernis beim Sex. Dazu kommt, dass die Lust der Dame wieder abnimmt. Der pralle Bauch erschöpft sie körperlich. Jetzt ist vor allem Ruhe angesagt. 

Beim Sex in der Schwangerschaft hat Kreativität Priorität

Das Abflauen der Lust im letzten Trimester bedeutet aber nicht, dass gar nichts mehr geht. Wer es jetzt richtig anstellt, hat auch für die Zeit nach der Geburt einiges gelernt. Denn der dicke Bauch stellt zwar erstmal ein Hindernis dar, erweist sich aber als Ideenkatalysator: Herkömmliche Stellungen sind schlicht nicht mehr möglich. Neues muss probiert werden, damit die Frau keine Schmerzen hat. Die goldene Regel: Alles ist erlaubt, was nicht weh tut. 

Stellungen beim Sex in der Schwangerschaft

Es gibt unzählige Sexstellungen für die Zeit der Umstände: auf der Seite, in der Löffelchen-Stellung, mit dem Bett als Sexrequisite, die Frau oben, in Sitzposition und so weiter. Gerade Paare, die bislang noch nicht als Bettartisten den Sex neu erfanden, lernen für die Zukunft. Falls die Lust dann doch mal nicht für die große Sexsause reicht, befriedigen Sie sich doch einfach gegenseitig oral oder per Hand.

Sex-Tabu in der Schwangerschaft 

In seltenen, wirklich seltenen Fällen kann der Arzt Sex verbieten: Etwa wenn sich der Muttermund vorzeitig öffnet, bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes, bei Blutungen oder frühen Wehen. Der Arzt sollte aber auf jeden Fall zu Rate gezogen werden. Sex in der Schwangerschaft ist kein „medizinischer“ Geburtshelfer. Zwar glaubte die Wissenschaft jahrelang, Sex könne Wehen auslösen. Das stimmt nicht.

Richtig ist zwar, dass Sperma das Hormon Prostaglandin enthält, welches den Muttermund aufweicht, damit das Kind hindurchflutschen kann. Die Menge ist aber zu gering für diese Wirkung. Etwas anderes kann aber dennoch „babylockend“ sein: nämlich die positive Stimmung und das entspannende Moment am Sex in der Schwangerschaft.

Autor: Markus Bauer
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