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Sex im Flugzeug: Mythos und Wahrheit über die Königsdisziplin

Der Mile High Club ist legendär: Promis von Hugh Hefner bis Led Zeppelin hatten schon Sex im Flugzeug. Wer dem elitären Zirkel beitreten will, muss für die heiße Luftnummer eigentlich nur eine Bedingung erfüllen – aber die ist nicht ganz einfach. Worauf es ankommt

Sex im Flugzeug zelebrierte Hugh Hefner ganz stilvoll: Für das Vergnügen über den Wolken ließ sich der Playboy-Gründer mehrere Betten und eine Disco in seine Douglas DC-9 einbauen. Selbst Elvis Presley begrüßte er 1974 als Gast im Flugzeug. Zahlreiche andere Musiker, inklusive Groupies, kamen der Legende nach schon an Bord der „Big Bunny“. Und auch um die Rockband Led Zeppelin und ihr Flugzeug „Starship“ ranken sich Unmengen von Sex-Sagen. Sie alle gehören damit einem exklusiven Zirkel an, in dem theoretisch jeder Mitglied werden kann: dem Mile High Club.

Erster Sex im Flugzeug begründet Mythos des Mile High Club

Nur 13 Jahre nach dem ersten gesteuerten Motorflug der Geschichte im Jahr 1903 stieß die Menschheit in neue sexuelle Sphären vor: Der US-Pilot Lawrence Sperry und die Flugschülerin Waldo Polk hatten Sex im Flugzeug. Im November 1916 begründeten die zwei Luftverkehrpioniere den Mile High Club mithilfe eines selbst gefertigten Autopiloten – und stürzten währenddessen in die Great South Bay bei New York. Den beiden passierte nichts; die Ersthelfer wunderten sich nur, dass die Geborgenen splitternackt waren.

sex im Flugzeug: Aufnahmekriterien des Mile High Club

Exklusivität, Prominenz und Mythos – klingt nach dem Studio 54 der Lüfte. Doch in den Mile High Club kann jeder rein. Im Grunde gibt es nur ein einziges Aufnahmekriterium: Sex in einer Flughöhe von einer nautischen Meile. Auf Deutsch: Wer es auf 1852 Metern in einem Flugzeug, Hubschrauber, Heißluftballon, Zeppelin oder Raumschiff treibt, gehört dazu. Nur wozu eigentlich genau? Es gibt keine Vereinssatzung, keine Clubkarte, keinen Vorsitzenden und kein Vereinshaus. Was es gibt: Das Wissen, das Gefühl, dieses innere Wohlbefinden, Sex an einem außergewöhnlichen Ort gehabt zu haben und sich auch noch einem elitären Kreis zurechnen zu können.

Warum Sex im Flugzeug ein Muss ist

Sex ist Flugzeug ist eine spannende Angelegenheit. Warum? Weil so ein Flieger einer der außergewöhnlichsten und schwierigsten Orte ist, an denen man sich vergnügen kann. Deshalb ist Sex im Flugzeug wohl so begehrt, deshalb sprechen viele davon. Deshalb wollen ihn Frau und Mann haben, deshalb schmücken sich einige damit: immerhin jeder zehnte Deutsche, ergab eine anonyme Umfrage im Jahr 2008 von „Swoodoo“. Und weil man nie sicher sein kann, ob es sich beim Sex im Flugzeug nicht doch nur um eine Erfindung von Hollywood-Filmen handelt, um erlogene Prahlereien von Angebern oder äußerst kreative Märchen, den eigenen Mythos zu befeuern. Da bleibt nur: es selbst herausfinden.

Die gesetzliche Lage 

Sex im Flugzeug ist tabu! Das regelt – wie am Boden auch – der Paragraph 183a des Strafgesetzbuchs: „Wer öffentlich sexuelle Handlungen vornimmt und dadurch absichtlich oder wissentlich ein Ärgernis erregt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in § 183 mit Strafe bedroht ist.“ Wen die Stewardess also im Flugzeug in flagranti erwischt, dem droht eine Anzeige. Manche Fluggesellschaften verbieten sogar explizit Sex im Flugzeug. Sünder erhalten Flugverbot.

Die Probleme beim Sex im Flugzeug

Nicht nur de jure könnten die Luftartisten Schwierigkeiten bekommen. Auch rein technisch muss man gewieft, ein wenig gelenkig und womöglich frei von Ekelempfinden sein. Erstes Problem: Zu zweit auf die Toilette kommen. Manche Fluggesellschaft postieren Stewardessen an der Toilette als Aufpasser. Manch anderer Passagier meldet den Flugbegleitern schon mal Pärchen, die geheimnisvoll zu zweit auf dem Klo verschwinden. Zweites Problem: In der Toilette zur Sache kommen. Die Kabine ist eng und bietet wenig Fläche für Sexstellungen und zum Festhalten. Drittes Problem: Andere Passagiere wollen auch mal für kleine Königstiger und klopfen penetrant gegen die Tür, wenn’s mal länger dauert. Viertes Problem: Die Toiletten im Flugzeug werden nicht immer so reinlich gehalten, wie es sich für den Geschlechtsakt geziemt. Fünftes Problem: Wieder von der Toilette kommen. Spätestens hier könnte auffallen, dass das WC zweckentfremdet wurde.

Die Königsdisziplin 

Klar, die heiße Luftnummer lässt sich ohnehin schon schwer genug bewerkstelligen. Wer allerdings später einmal unter seinen Kumpels als „His Airness“ oder „Lufthoheit“ firmieren möchte, hängt die Latte höher. Wir stellen deshalb unsere Rangliste vor: Das leichte Anforderungsprofil verlangt Sex im Flugzeug mit der Freundin; um das mittelschwere Luftnummern-Profil zu bewältigen, erwartet der Playboy  vom Kandidaten, die Sexpartnerin erst am Flughafen kurz vor dem Start oder während des Fluges aufzureißen. Nun aber zur Königsdisziplin: Alle Ehre gebührt, wer es schafft, während des Fluges die Stewardess rumzukriegen und auf die Toilette zu schleppen – künftig soll er „König der Lüfte“ in Sachen Sex im Flugzeug genannt werden.

Autor: Markus Bauer
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