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Gefälschte Uhren –

Wie Sie eine echte Uhr von einer Replika unterscheiden

So erkennen Sie Fake-Uhren

Woran erkennt man gefälschte Uhren? Zum Beispiel am Preis. Aber das ist nicht immer ein sicheres Indiz. Der Berater erklärt, worauf Sie achten sollten

Seit dreiste Uhrenfälscher Ihre Produkte zu Preisen anbieten, die nah am Original sind, kann man sich auch beim Kauf einer besonders teuren Uhr nicht mehr sicher sein, was man erwirbt. Zumal die Fälschungen immer besser werden.

Bei Fälschungen springt der Sekundenzeiger? Falsch

Früher hieß es, dass man eine Fälschung am springenden Sekundenzeiger erkennen könne. Grund: Im Blender ist ein einfaches Quarzwerk verbaut, in der echten Rolex aber ein mechanisches Werk. Diese Zeiten sind vorbei. Die Fälschungen werden immer besser, Automatikwerke sind auch hier längst Standard. Außerdem gab es schon immer hochwertige, echte Quarzuhren. Das Argument zieht also nicht.

Pseudo-Chronos stoppen gar nicht die Zeit? Richtig!

Was viele Fälscher noch immer vernachlässigen, sind die Zusatzfunktionen der Originaluhr. Eine Rolex Cosmograph Daytona hat nunmal drei kleine Hilfszifferblätter, die zum Stoppen der Zeit – also für die so genannte Chronographenfunktion – benötigt werden. Doch statt die Sekunden, Minuten und Stunden zu erfassen, kann man bei vielen Fälschungen auf diesen Totalisatoren bestensfalls das Datum sehen, manchmal auch gar nichts. Die Zeiger sind oft einfach aufgeklebt, also nur angetäuscht.

Teure Uhren können nicht billig sein? Richtig!

Selbst bei wirklich guten Fälschungen, die echt und schwer und wertvoll wirken, gibt es ein sicheres Indiz dafür, ob hier alles mit rechten Dingen zugeht. Denn wer eine Patek Philippe für 200 Euro angeboten bekommt oder eine Jaeger-LeCoultre für 150, der muss natürlich stutzig werden. Wer dieselbe Uhr für ein paar tausend Euro unter Listenpreis erwirbt, aber keine Papiere dazu erhält, muss ebenso stutzen. Auch ein Schnäppchen muss, wenn es echt sein soll, mit Papieren übergeben werden. Gute Uhren werden von seriösen Händlern mit Garantiekarte, Original-Box, Bedienungsanleitung – kurz, mit allen offiziellen Papieren verkauft.

Die Seriennummer wird meistens zentral erfasst, so dass der Hersteller später genau nachvollziehen kann, welchen Weg eine bestimmte Uhr nach dem Verlassen des Hauses genommen hat, in welches Land sie verkauft wurde, manchmal sogar, an welchen Kunden. Wer als Händler von diesem Schema abweicht, macht sich verdächtig. Also: Eine Uhr ohne Papiere – da muss etwas faul sein. Unabhängig davon, ob der Sekundenzeiger springt oder vermeintlich korrekt ganz langsam über das Zifferblatt schleicht.

Autor: Michael Görmann
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