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Der Moscow Mule

Wie man ihn mixt, wer ihn erfunden hat

So mixt man einen Moscow Mule

Einst erfunden um den Amerikanern Wodka schmackhaft zu machen, ist Moscow Mule inzwischen zu einem der beliebtesten Longdrinks in deutschen Szeneclubs geworden. Der Berater liefert Ihnen den Stoff zum gepflegten Bartalk.

In Berliner Clubs und Bars kommt man derzeit an einem Getränk nicht vorbei: Moscow Mule heißt der neue Treibstoff, der die Partys der Hauptstadt befeuert. Doch so neu ist der Longdrink auf Wodka-Basis gar nicht. Er blickt auf eine lange Geschichte zurück und hat in den USA schon vor 70 Jahren das russische Lebenselixier Wodka populär gemacht.

Das „Moskauer Maultier“: ein Longdrink und seine Legende

Um den Erfinder des Moscow Mule ranken sich verschiedene Legenden, von denen die folgende am häufigsten erzählt wird: Ihr zufolge beschlossen John G. Martin und Rudolph Kunett 1941 nicht ganz uneigennützig ihren US-amerikanischen Landsleuten Wodka näher zu bringen. Martin vertrieb damals Lebensmittel und Kunett gehörten die Markenrechte von Smirnoff Wodka.

Nur leider tranken die Amerikaner liebe Whisky und so tat man sich mit dem Getränkehersteller Jack Morgan zusammen, der zu seiner Zeit an der Vermarktung von Ginger Beer arbeitete. Verfeinert mit einem Schuss Angostura und Limettensaft ergaben die beiden Getränke dann die Grundlage für den Moscow Mule. Da der Drink bei den Konsumenten einschlagen sollte wie ein um sich tretendes Maultier (engl. „Mule“), war die Namensfrage ebenfalls schnell geklärt und der Siegeszug des Smirnoff-Wodka begann.

Moscow Mule: das Originalrezept

Was man braucht:

  • 6 cl Wodka
  • 9 cl Ginger Beer (kein Ginger Ale!)
  • 1 halbe Limette

Die Zutaten gibt man zusammen mit Eis in ein Longdrinkglas oder – für Experten – in einen Kupferbecher. Wer möchte, kann noch ein Schuss Angostura dazugeben. Ginger Beer hat ein wesentlich stärkeres Ingweraroma als Ginger Ale und war hierzulande bis vor ein paar Jahren schwer zu bekommen. 

Inzwischen findet man es aber nicht nur in asiatischen Lebensmittelläden, sondern auch in gut sortierten Getränkemärkten. Übrigens war die Zugabe von Gurke ursprünglich nicht üblich und entstand wahrscheinlich durch eine Verwechslung mit dem ebenfalls als erfrischenden Cocktail servierten Pimm’s Cup No. 1.

Autor: Klaus Mergel
Die Grundlagen des Cocktailmixens
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