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Bond und die Berge

Playboy besucht die "Spectre"-Drehorte im Ötztal

James Bond in Österreich

Nach drei kompromisslos harten Thrillern mit Daniel Craig kehrt James Bond zu seinen filmischen Ursprüngen zurück: "Spectre" ist ein klassischer 007. Eine Verfolgungsjagd rund um die Welt, gespickt mit Gadgets, Bond-Girls und einem ungewohnt redseligen Craig. Playboy schaute sich bei ein paar Wodka Martinis die Drehorte im Tiroler Ötztal an

Der Streit zwischen Moore-Nostalgikern und Craig-Fans kann endlich beigelegt werden. In "Spectre" kommt jeder auf seine Kosten. Ein 007 wie in alten Zeiten. Nur ohne alberne Ski-Anzüge und clowneske Show-Rangeleien, wie in "Der Spion, der mich liebte". Regisseur Sam Mendes lässt es krachen, doch verzichtet scheinbar auf aufgepumpte Nachbearbeitungen. Oldschool-Action. Alles, was er braucht: eine spektakuläre Kulisse. Wahnsinnig teure Autos. Ein Flugzeug. Und ein paar Explosionen.

Eine der Schlüssen-Szenen von "Spectre" wurde praktisch direkt vor der Playboy-Haustür, im Tiroler Ötztal gedreht. Eine gute Gelegenheit, um mal bei den Film-Locations vorbeizuschauen. Ski-Stunts wären auf den österreichischen Pisten hier zwar naheliegend, bleiben aber aus. Stattdessen wird das beschauliche Obertilliach im Lesachtal in einer rasanten Amok-Fahrt demoliert. Schade drum. Und sehr ironisch. In der Realität läuft hier ein einsamer Nachtwächter mit Funzel seine Runden. Doch für dieses Ergebnis hat sich der Aufruhr gelohnt.

Um sich neben Schauplätzen wie Mexiko City behaupten zu können, zeigte sich das Ötztal von seiner besten Seite. Und ohne die Werbetrommel zu laut rühren zu wollen: der Ausblick hat es in sich. Ein futuristisches Gebäude, auf dem Gipfel des Gaislachkogel. Was auf der Leinwand wie eine Animation wirkt, ist real. Der komplett verglaste Bau ist das Gourmet-Restaurant "ice Q". Knapp 3050 Höhenmeter überm Meeresspiegel. Vor den Fenstern, ein weiter Blick über schneebedckte Gipfel.

Die Luft hier oben ist dünn. Die Getränkekarte üppig. Im Gegensatz zum Film. Bond verdreht die Augen, als ihm anstelle eines Drinks ein Gesundheits-Smoothie vor die Nase gesetzt wird. In Spectre wurde aus dem "Sterne"-Restaurant eine Kurklinik. Nicht ganz abwegig: Durch die Höhe reicht ein Wodka Martini aus, um schüchterne Gäste in Doppel-Null-Agenten zu verwandeln.

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Autor: Sebastian R. Tromm
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