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24-Stunden-Rennen am Nürburgring

Herausforderung für Mensch und Maschine

24-Stunden-Rennen am Nürburgring: Herausforderung für Mensch und Maschine

Ein Mal im Jahr treffen sich Motorsportfans aus aller Welt in der "Grünen Hölle" am Nürburgring zum 24-Stunden-Rennen. Der Berater verrät welche Herausforderungen das Langstreckenrennen für Mensch und Maschine bereit hält.

Die Nordschleife am Nürburgring, auch bekannt unter dem Namen "Grüne Hölle", gilt als extrem anspruchsvoll. Dass das Rennen dann auch noch 24 Stunden dauert, macht es für Fahrer und Fahrzeuge nicht gerade einfacher. Seit 1970 werden die 24 Stunden vom Nürburgring ausgetragen; seit 2005 auf einer speziellen Variante der Nordschleife, die mit 25,378 Kilometer die längste Rennstrecke der Welt ist. Diese Streckenlänge erlaubt ein besonders großes Starterfeld – in der Vergangenheit nahmen teilweise bis zu 220 Tourenwagen bzw. GT3-Fahrzeuge teil, heute ist die Zahl auf 190 begrenzt. Das flexible Reglement ermöglicht es nahezu jeder Person, sofern sie die internationale Fahrerlizenz C besitzt, und jedem Fahrzeug, sofern es die Sicherheitsbestimmungen erfüllt, an den Start zu gehen. Amateure, Profi-Fahrer mit Werksunterstützung, Exoten, private Rennteams: Das bunte Starterfeld am Nürburgring ist legendär.

24 Stunden am Nürburgring: Herausforderungen in der "Grünen Hölle"

Auch, wenn am Langstreckenklassiker in der Eifel jeder teilnehmen kann, der die Kriterien erfüllt: Die Nordschleife hält so einige Tücken für Mensch und Maschine bereit. Selbst bei Profi-Rennfahrern gilt das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring als die größte Herausforderung im Motorsport. Obwohl sich je nach Team drei bis vier Fahrer abwechseln, haben alle mit der eigenen Fitness und der Müdigkeit zu kämpfen. Außerdem kommt es auch auf das Material an: Wird das Fahrzeug der Dauerbelastung standhalten? Und auch das, was die "Hölle" so saftig grün macht, nämlich der reichlich vorhandene Niederschlag, wird oft zum Problem. Ein 24-Stunden-Rennen ohne Behinderungen durch starke Regenfälle und Nebelbänken ist quasi undenkbar.

24 Stunden am Nürburgring: Campen am Streckenrand

Das wissen auch die über 200.000 Besucher, die jedes Jahr zum 24-Stunden-Rennen an den Nürburgring reisen. Zugeschaut wird nicht etwa einfach auf der Tribüne – die meisten Motorsportfans platzieren sich auf den Wiesen und im Wald rund um die Nordschleife und bringen allerhand mit: riesige Zelte, Standgerüste für eine bessere Sicht, Fernseh- und Soundanlagen, ganze Sofa-Garnituren, Stromaggregate und natürlich ein umfangreiches Motorsportwissen. Jeder, der schon einmal am Nürburgring war, der weiß, dass es hier um viel mehr als einfach nur um ein Autorennen geht. Denn auch, wenn Le Mans in Frankreich oder Spa Franquorchamps in Belgien mit eigenen 24-Stunden-Rennen aufwarten – an die legendäre Atmosphäre in der "Grünen Hölle" kommen sie einfach nicht heran.

Hanny Hellrung

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