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The Cat is in the Sack

Die zehn besten Trainerreden

The Cat is in the Sack: die zehn besten Trainerreden

Giovanni Trapattoni hat es allen gezeigt. Jahre nach seiner legendären „Was-erlauben-Strunz“-Rede geht Trapp noch mal aufs Ganze und begeistert als neuer Irland Trainer mit einem charmanten Mix aus Deutsch, Englisch und Italienisch. Der Berater sagt: „The cat is in the sack“ und hat für Sie die besten Trainerreden aus den Archiven gekramt.

Egal ob Paul Breitners „Alle hatten die Hosen voll, aber bei mir lief’s ganz flüssig“ oder Andy Möllers „Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien“ – legendäre Sprüche, Lachen garantiert. Der Berater hat sich Giovanni Trapattonis neueste Englischkünste zum Anlass genommen, um auf die zehn besten Trainerreden in der jüngeren Bundesligageschichte zurückzublicken.

English lesson by Giovanni Trapattoni

Vor- und nach dem EM-Playoff-Spiel Irland gegen Estland, beeindruckt uns Irland-Trainer Giovanni Trapattoni mit einem alten Sprichwort: „Be careful with the cat. Don’t say you have the cat in the sack, when you don’t have the cat in the sack. […] The cat is in the sack, but the sack is not closed. The cat is it in, but it’s open. It’s a wild cat.”

Lach-und Sachgeschichten mit Thomas Doll

Nach dem verlorenen Pokalendspiel gegen Bayern München, lässt der damalige BVB-Trainer Thomas Doll Dampf ab: „Wörns und Kovac sind nächste Saison gar nicht mehr hier. Die sollen aber am Freitag die Kohlen aus dem Feuer holen. Und noch acht andere Spieler. Da lach' ich mir doch den Arsch ab. Dass man nicht mal anfängt und sagt: Geile Kiste, hey, internationaler Fußball, im Finale gut aus der Affäre gezogen. Nein, nur wenn man Schlechtes suchen will, sieht man was Schlechtes.“

Geplatzter Kragen bei Rudi Völler

In der Quali für die EM 2004 bleibt es im Spiel Island gegen Deutschland bei einem 0:0. Netzer, Delling und Hartmann beschwören daraufhin das Ende des deutschen Fußballs herauf und Bundestrainer Rudi Völler redet Tacheles: „Das was der Delling da gesagt hat, das ist schon ne Sauerei! Samstagabendunterhaltung? Da soll der Delling doch zu Wetten, dass gehen und den Gottschalk ablösen. [...] Aber so ein Käse. Ich halte das nicht mehr aus, ich bin keiner, der hier an seinem Sessel festklebt wie der Ribbeck oder Vogts früher Ihr müsst doch mal endlich vom hohen Ross runterkommen, früher [...]. Was hat denn der Günter (Günter Netzer, Anm. d. Red.) früher für einen Scheiß gespielt? Standfußball war das doch früher. Alles in den Dreck zu ziehen ist für mich unterste Schublade. [...] Ja, du bist ja auch nicht gemeint. Du sitzt hier locker und in aller Ruhe und hast schon drei Weizenbier getrunken.“

Frage-und-Antwort-Spiel mit Klaus Augenthaler

Gar nicht rosig sah es 2007 für den VfL Wolfsburg aus. Die Werkself stand auf einem Abstiegsplatz und Trainer Klaus Augenthaler hatte offensichtlich die Schnauze voll: „Guten Tag! Es gibt vier Fragen und vier Antworten. Die Fragen stelle ich, die Antworten gebe ich auch. Erstens: Wie ist die Stimmung in der Mannschaft? Die Mannschaft hat hervorragend gearbeitet. Zur Taktik: Ein oder zwei Stürmer? Das liegt daran, wie die personelle Situation ist und welche Spieler verletzt sind. Zum Gegner? Aachen wird sicherlich Druck machen, darauf müssen wir vorbereitet sein. Und ob die Mannschaft dem Druck stand hält? Wir haben hervorragend gearbeitet, die Mannschaft wird die Antwort auf dem Platz geben. Dankeschön!"

Schweigeminuten mit José Mourinho

Vor dem Clasico gegen den Erzrivalen FC Barcelona schweigt sich José Mourinho aus. Angeblich weil seine Worte in der Presse zu viel Gewicht hätten, wer es glaubt. „The special one“ wollte einfach nur seinen Ruf gerecht werden. „...“

Nachhilfeunterricht mit Kaiser Franz Beckenbauer

Zwei Monate, bevor der FC Bayern 2001 die Champions League gewinnt, verliert die Mannschaft um Oliver Kahn, Mehmet Scholl und Stefan Effenberg mit 0:3 in Lyon und der Kaiser findet klare Worte: „Wir haben nicht Fußball gespielt. Wir haben zugeschaut, wir haben körperlos gespielt. Das ist nicht Fußball, das ist Uwe-Seeler-Traditionsmannschaft, Altherrenfußball. [...] Wenn einer Nachhilfeunterricht braucht, dann werde ich ihm noch etwas ganz anderes sagen. Ich stehe auch heute noch und die nächsten Tage zur Verfügung. Denn ich habe sicherlich noch mehr gesehen, als ich jetzt gesagt habe. Aber ich glaube, das genügt.“

Sexualkunde mit Diego Maradona

Knapp, aber es reicht. Argentinien qualifiziert sich dank eines 1:0-Sieges gegen Uruguay für die WM 2010. Doch wahre Freude mag bei der Hand Gottes, Diego Maradona nicht aufkommen: „Denjenigen, die nicht an mich geglaubt haben, sage ich: ‹Ihr könnt mir einen blasen! [...] Blast mir einen – und macht weiter damit! [...] Sie (die Presse, Anm. d. Red.) hat mich wie Dreck behandelt, aber trotzdem haben wir uns mit allen Ehren für die WM qualifiziert.“

Und was ist eigentlich mit Lothar Matthäus?

Als Fußball-Experte beim arabischen Fernsehsender Al-Dschasira, hat Matthäus ein Problem. Worum es genau geht? That do we not know, oder so: „Yes, hello? No, no, sorry, hey, hey, I tell you now something. I stay only in Munich for this fucking job tonight, because I cancel..., sorry, I calm down, sorry. You give me, You give me nothing. You think you can play with me? I am not a child. I respect, I respect you a lot. I respect, I respect, You don’t respect me now at this moment.Okay. Finish. It’s okay. Sorry. Hello, my friend. I like to plains you, sorry, I like to explain you something. I changed my plan to make a favour for al-Dschasira, to [General Manager, Al Jazeera Sport] Mr. Nasser. I cancel, I cancel my trip to London, today, for tomorrow, for tomorrow, sorry, sorry. I can not accept this what you was doing today. First, you must to prepare yourself better, this is at first. And I lose in this moment, I have to travel around the world, and I have my plan to go to London, now I must to go tomorrow, yes, to be here, for nothing?”

Willkommen im Rechenzentrum bei Uli Hoeneß

Friede, Freude, Eierkuchen – das wäre beim großen Mia-san-mia-Gipfel, auch Jahreshauptversammlung des FC Bayern genannt, doch ein bisschen zu langweilig. Deswegen zeigt Alleinunterhalter und Anheizer für die Menge, Uli Hoeneß, ein neues Stück, heute schon ein Klassiker, aus seinem Repertoire: „Das ist doch populistische Scheiße. [...] Für die Scheißstimmung seid ihr doch zuständig und nicht wir. Was glaubt ihr eigentlich, was wir das ganze Jahr machen, um euch für sieben Euro ins Stadion zu lassen. Euch finanzieren doch die Leute in der Loge. [...] Wer glaubt ihr eigentlich alle, wer ihr seid?“

So nicht mit Giovanni Trapattoni

Der 10. März 1998, für immer unvergessen. Der damalige Trainer des FC Bayern München, Giovanni Trapattoni, rechnet in weniger als drei Minuten mit dem Bayern-Kader ab. Allen voran Thomas Strunz gerät ins Kreuzfeuer: „Ein Trainer ist nicht ein Idiot! Ein Trainer sehen was passieren in Platz. In diese Spiel es waren zwei, drei oder vier Spieler, die waren schwach wie eine Flasche leer! [...] Struuunz! Strunz ist zwei Jahre hier, hat gespielt zehn Spiele, ist immer verletzt. Was erlauben Strunz?! Letzte Jahre Meister geworden mit Hamann, eh..., Nerlinger. Diese Spieler waren Spieler und waren Meister geworden. Ist immer verletzt! Hat gespielt 25 Spiele in diese Mannschaft, in diese Verein. Muß respektieren die andere Kollegen! [...] Ich habe fertig!"

Autor: Lena Iker
Die drei Humöre: Bully Herbig, Rick Kavanian und Christian Tramitz im Playboy
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