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Champions League

Was in der Königsklasse verdient wird

Champions League: Was in der Königsklasse verdient wird

32 Vereine spielen alljährlich in der Champions League – 32 Vereine, die rund um die Uhr „Jackpot“ rufen können. Mehr Geld als in der „Königsklasse“ des europäischen Fußballs verdient man nur selten. Der Berater hat die wichtigsten Zahlen für sie zusammengefasst.

Wie wichtig es aus finanzieller Sicht für einen Klub ist, an der Eliteklasse des europäischen Fußballs teilzunehmen, zeigt ein Blick auf die Zahlungsstruktur der Saison 2010/2011. Während der FC Porto für den Triumph in der Europa League vom europäischen Fußball-Verband UEFA 7,837.046 Millionen Euro erhielt, bekam jedes Team, das an der Champions-League-Gruppenphase teilnahm, garantiert 7,2 Millionen Euro. Dafür mussten die Klubs in der Gruppenphase lediglich sechs Mal antreten. Sie mussten nicht siegen, nicht einmal unentschieden spielen, sie mussten nur körperlich anwesend sein.

Champions League: 3,9 Millionen Euro Antrittsgeld

Insgesamt wurden in der Europa League 150,36 Millionen Euro an 56 Vereine ausgeschüttet. In der Champions League waren es 754,1 Millionen für 32 Mannschaften. Dabei entfiel auf jede Mannschaft das nette Antrittsgeld von 3,9 Millionen Euro. Dazu verdiente jedes Team als Auflaufprämie für die sechs Vorrundenspiele 3,3 Millionen Euro. Für ein Unentschieden kommen noch einmal 400.000 Euro dazu, für einen Sieg sprudelt die doppelte Summe in die Vereinskasse. Die Unsummen kommen dabei aus zwei Töpfen – dem festen für Prämien und dem „Marktpool“, der die Fernsehgelder in den jeweiligen Ländern berücksichtigt. In Topf eins befinden sich 413 Millionen, in Topf zwei 341,1 Millionen.

Champions League: 5,6 Millionen Schmerzensgeld

Am meisten verdiente in der Saison 2010/2011 Finalist Manchester United. In dem Betrag von 53,197 Millionen Euro war wohl auch das Schmerzensgeld für die deftige 3:1-Niederlage im Londoner Wembley Stadion gegen den FC Barcelona. Die Katalanen durften sich auch über ein dickes Bündel Scheine freuen - 51,025 Millionen Euro. Neun davon kassierte der Klub mit Superstar Lionel Messi alleine für den Triumph im Finale. Schon zuvor gibt es für das Erreichen der jeweils nächsten Runde ein „Leckerli“ von der UEFA. Für das Achtelfinale drei Millionen, für das Viertelfinale 3,3 Millionen, für das Halbfinale 4,2 Millionen und über Verlieren des Finals kann man sich immerhin mit 5,6 Millionen Euro hinwegtrösten. Wer die Champions League also gewinnt und dabei in der Vorrunde alle sechs Spiele für sich entscheidet, bekommt allein aus dem Prämientopf der UEFA 31,5 Millionen Euro. Im Falle der Teams aus den großen Ligen Englands, Spaniens, Italiens und Deutschlands belaufen sich die Einnahmen aus dem „Marktpool“ auf 20-25 Millionen Euro. So kommt eine stattliche Summe zusammen.

Champions League: Schalke besser als Bayern

Von den deutschen Vereinen, die im Vorjahr an der Champions League teilnahmen, erzielte der FC Bayern 32,562 Millionen Euro. Diesen Betrag konnte der deutsche Rekordmeister auf das Festgeldkonto überweisen, obwohl das sportliche Aus schon im Viertelfinale gegen Inter Mailand kam. Werder Bremen, das mit einem Sieg, zwei Unentschieden und drei Niederlagen in der Vorrunde ausschied, durfte sich immerhin über 17,456 Millionen Euro freuen. Schalke 04, das überraschend das Halbfinale erreichte, ging nach dem Aus gegen Manchester United immerhin mit 39,750 Millionen nach Hause. Am wenigsten verdienten die Slowaken von MSK Zilina. Nach sechs Niederlagen und 3:19 Toren reichte es aber immerhin noch zu 7,412 Millionen Euro. Für 400.000 Euro mehr musste der FC Porto die Europa League gewinnen.

Deutschland liegt in der UEFA-Fünfjahres-Wertung auf dem 3. Platz

Die Einnahmen aus der Champions League sind für die Vereine immens wichtig, um in einer Zeit ständig steigender Transfersummen und Spieler-Gehälter wettbewerbsfähig zu bleiben. Weil die deutschen Mannschaften in den letzten Jahren im internationalen Vergleich besser abschnitten als die Teams aus Italien, liegt Deutschland in der UEFA-Fünfjahres-Wertung auf dem dritten Platz. Dieser berichtigt ab der Saison 2012/13 drei deutsche Mannschaften zum Start in der „Königsklasse“. Ein weiteres Team kann den Weg an die Fleischtöpfe über die Qualifikation schaffen. In dieser Saison starten Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und Bayern München für die Bundesliga in der Champions League.

Autor: Stefan Maurer
Sex im Flugzeug - Mythos und Wahrheit über die Königsdisziplin
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