Direkt zum Inhalt
Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Crashkurs: Diese 7 Dinge müssen Sie über die DTM wissen

Hier erfahren sie mehr

Crashkurs: Diese 7 Dinge müssen Sie über die DTM wissen

„Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davorsteht und Angst hat, es aufzuschließen.“ Dieses Zitat von Walter Röhrl, der von 1990 bis 1991 Fahrer in der DTM war, beschreibt gut die Faszination DTM.

1. Seit wann gibt es die DTM?

1984 feiert die DTM - noch unter dem Namen Deutsche Produktionswagen-Meisterschaft - Premiere. In den Anfangsjahren sind die Teilnehmerfelder riesig, die Modelle bunt gemischt. Das bis heute größte Starterfeld: 1988 am Hockenheimring mit 44 Fahrern.

2. Ist die DTM ein Karriere-Sprungbrett zur Formel 1?

Von der DTM in die Formel 1 - oder andersherum: ein Wechselspiel mit Tradition. Michael Schumacher verlässt die DTM 1991 nach nur vier Rennen Richtung „Königsklasse“. Mit Ralf Schumacher und David Coulthard sind 2012 zwei Fahrer dabei, die den entgegengesetzten Weg einschlugen.

3. Fahren auch Frauen in der DTM?

Ja. Die Mönchengladbacherin Ellen Lohr trägt sich 1992 in Hockenheim als erste Siegerin in die DTM-Annalen ein. Mittlerweile sind Fahrerinnen in der DTM ein gewohntes Bild.

4. Gab es nicht einmal eine DTM-Pause?

Ja, 1996 wird die DTM aufgelöst - um im Jahr 2000 mit neuen Regeln zurückzukehren. Typisch für die „neue DTM“: Die Hersteller bringen neben fabrikfrischen Rennautos auch Modelle älterer Generationen an den Start. Erfolge mit diesen „Jahreswagen“ sind besonders herausragend. Beispiele: Gary Paffett (erster Sieg, 2007), Martin Tomczyk (erster Titelgewinn, 2011).

5. Wie sicher ist die DTM?

Auf der Strecke im italienischen Adria gerät der Franzose Alexandre Prémat 2010 von der Straße und überschlägt sich viermal. Resultat: Auto Schrott, Prémat nahezu unverletzt. Der heftigste Crash der DTM-Geschichte. Einen ähnlich schweren Unfall übersteht Peter Dumbreck 2004 in Zandvoort. Der Schotte schafft aber nur drei Umdrehungen.

Dank hoher Sicherheitsstandards und robuster Autos scheiden in DTM-Rennen meist nur wenige Teilnehmer aus. Gegenbeispiel: das zweite Hockenheim-Rennen 2010: 18 Fahrer starten, neun kommen ins Ziel. So wenige wie nie zuvor.

6. Was ist der beste Platz um die DTM live zu sehen?

Die Südtribüne am Hockenheimring. Sie sehen viel von der Strecke - und richtig viel Action. Der einsehbare Rennabschnitt ist sehr kurvig. Sie sehen die Fahrer ins Motodrom hineinrasen, wo sie stark bremsen müssen, besonders gern überholen und wieder raus auf die Start-Ziel-Gerade beschleunigen. Weitere Standortvorteile: Zum Campingplatz (ab neun Uhr morgens wird gegrillt) sind es 500 Meter, zum nächsten Bierstand nur 50, und zur Toilette schaffen Sie es notfalls in wenigen Sekunden.

7. Was sind die Vorteile der DTM gegenüber der Formel 1?

  1. Der Bessere gewinnt: In der Formel 1 stehen am Ende meist die Teams mit den größten Investitionen vorn - in der DTM herrscht größere Chancengleichheit, da alle Autos nach einem strengen einheitlichen Reglement gebaut werden.
  2. Preis: Wer auf dem Hockenheimring ein DTM-Rennen von der Haupttribüne aus sehen will, zahlt für ein Wochenend-Ticket rund 50 Euro. Das Gleiche für das Formel-1-Rennen kostet dagegen deutlich über 400 Euro.
  3. Nähe zu den Stars: In der DTM kann man als Fan den Fahrern im Fahrerlager begegnen. Bei der Formel 1 sind die Stars wesentlich stärker abgeschirmt.
  4. Action: In der Formel 1 gilt: bloß kein Kontakt. Jede kleine Berührung kann zum Dreher oder Ausfall führen. In der DTM geht es viel „körperbetonter“ zu.
  5. Mehr Spannung: Während es in der Formel 1 nur vier bis sechs Autos gibt, die um den Sieg fahren, sind es in der DTM wesentlich mehr.

Video: Shooting mit den schönsten Sportlerinnen bei Olympia

Autor: Maximilian Reich
Autor: Alexander Neumann-Delbarre
Newsletter

Jede Woche neu:
die spannendsten Themen,
die schönsten Frauen

Jede Woche neu: die spannendsten Themen, die schönsten Frauen

The was an error. Please try again later.