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AUA, das sticht aber!

Die Spaßbremse beim Sport: Seitenstechen

Das Seitenstechen

"Sport ist Mord" – das wusste schon Winston Churchill. Und wenn beim Joggen auf einmal unerträglich die Seite schmerzt, bekommt man eine Ahnung davon, was er damit gemeint hat. Aber wie entsteht eigentlich Seitenstechen? Promi-Fitnesscoach Michael Bauer hat es uns verraten

Das Seitenstechen: Es ist eins der letzten großen Mysterien der modernen Medizin. Wo kommt es her, wo geht es hin? – Seit Ewigkeiten zerbrechen sich die Götter in Weiß die Köpfe darüber, wie dieses schmerzhafte Stechen in der Seite beim Laufen zustande kommt. Ganz sicher sind sie sich nicht, verrät Fitnesscoach Michael Bauer. „Man geht allerdings davon aus, dass das Zwerchfell, unser größter Atemmuskel, bei Anstrengung Luft in die Lunge pumpt und dadurch selbst nicht mehr genug Sauerstoff besitzt. Auf diese Unterversorgung reagiert es mit einem schmerzenden Hilfeschrei“.

Seitenstechen entsteht durch falsche Atemtechnik

Auch wenn über die biologischen Vorgänge noch kollektives Grübeln herrscht – der Grund, warum sich der Untrainierte nach Kilometer zwei nur noch mit schmerzverzerrtem Gesicht gekrümmt voranschleift, ist geklärt: Meist ist die Belastung falsch gewählt. Will heißen: Wir laufen schneller, als wir eigentlich können. „Dadurch benötigt unser Körper mehr Sauerstoff, als wir aufnehmen können“, so die Erklärung des Fitness-Experten. Um dieses japsende Dilemma auszugleichen, empfiehlt Bauer: „Alle drei Schritte ein- und alle zwei Schritte ausatmen.“ Durch das gleichmäßige Schnaufen wird das Zwerchfell mit genügend Sauerstoff versorgt. Sauerstoff- und Blutversorgung passen sich dadurch dem Leistungsstand an.

Wer mit vollem Magen joggt, bekommt Seitenstechen

Außerdem entstehe Seitenstechen, so Bauer, wenn man zu schnell nach dem Essen ein paar Runden um den Block dreht: „Ein voller Magen bindet sehr viel sauerstoffhaltiges Blut und kann deshalb die Muskeln und Organe nicht versorgen.“. Wir halten also fest: Um schmerzfrei joggen zu können, ist es wichtig, das Tempo seinem Leistungsniveau anzupassen, auf seine Atemtechnik zu achten und den Schweinsbraten zu Mittag erst einmal zu sacken zu lassen.

Bei Seitenstechen unbedingt Pause machen

Für die Unbelehrbaren, die es dennoch weiter übertreiben und auf halber Strecke vom Seitenstechen eingeholt werden, empfiehlt Bauer: „Unterbrechen Sie das Training. Atmen Sie einige Minuten intensiv und tief ein und wieder aus und strecken Sie sich währenddessen.“ Durch das Recken werden die Muskeln gedehnt und mehr Blut in Gefäße und Arterien gepumpt. „Erst nachdem die Schmerzen komplett verschwunden sind, trainieren Sie weiter. Verschwinden sie nicht, brechen Sie das Training ab. Sie tun Ihrem Körper nichts Gutes.“

Autor: Maximilian Reich
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