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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Die Knochenbrecher-Bande

Das sind die brutalsten Fußballer aller Zeiten

Kiefer brechen, Oberschenkel aufschlitzen, Zähne ausschlagen: Harte Typen hängen nicht nur in Ghettos rum, sondern auch auf dem grünen Rasen. Wir stellen Ihnen fünf der brutalsten Fußballer in der Geschichte des Sports vor.

Der Assi: Vinnie Jones

Sein Name war Programm: Vinnie „Die Axt“ Jones sah nicht nur aus wie ein Voll-Assi, er verhielt sich auch wie einer. Ganze dreizehn Platzverweise kassierte der Verteidiger aus England, zudem noch die schnellste gelbe Karte aller Zeiten (nach drei Sekunden). Er kniff seinem Gegenspieler Paul Gascoigne heimtückisch in die Eier und biss einem Reporter in die Nase. Bei einem Freundschaftskick säbelte er einen schmächtigen Jugendspieler radikal um. Und als er selbst einmal von den Beinen geholt wurde, soll er dem Missetäter Kenny Dalglish gedroht haben: „Mach das noch einmal, dann reiße ich dir das Ohr ab und spucke ins Loch!“

Mann mit Durchsetzungsvermögen: Vinnie Jones (links)

Der Aufschlitzer: Norbert Siegmann

Es war ein Tag im August, der für Norbert Siegmann zum Verhängnis wurde. Sein Verein Werder Bremen spielte gegen Armina Bielefeld. Deren Mittelfeldmotor Ewald Lienen dribbelte auf das Tor der Arminen zu. Doch dann kam Siegmann. Er stieg mit dem Fuß auf Lienens Bein und riss ihm mit seinen Stollenschuhen den Oberschenkel auf.

Sehnen und Muskeln traten hervor. Lienen schrie geschockt und hielt sich verzweifelt das Bein. Die Risswunde war 25 Zentimeter lang. Der Tritt ging als brutalstes Foul der Bundesliga in die Geschichte ein. Siegmann aber wurde in seiner Karriere nie vom Platz gestellt. Dennoch: Alles, was von ihm in Erinnerung bleibt, ist diese Attacke.

Der Knasti: Joey Barton

Im Mai 2008 erreichte Joey Barton seinen traurigen Schläger-Höhepunkt. Nach zahlreichen üblen Fouls musste er eine sechsmonatige Haftstrafe antreten (wovon er aber nur 74 Tage absaß). Grund dafür war aber ein anderer: Barton hatte zusammen mit zwei Bekannten, darunter eine Frau, an einer Bushaltestelle einen Mann zusammengeschlagen. Wenn man das Video der Überwachungskamera sieht, muss man sich fragen, wie Barton danach noch Kapitän der Queens Park Rangers werden konnte.

Fieser Typ - nicht nur auf dem Platz: Joey Barton (rechts)

Der Knochenbrecher: Juan Antonio Goicoechea

Sie nannten ihn den „Schlächter von Bilbao“. Als Abwehrspieler von Athletic Bilbao fetzte Juan Antonio Goicoechea in den achtziger Jahren jeden Gegenspieler um, der ihm in die Quere kam. Legendär sein Foul an Diego Armando Maradona 1983. Bei der „spanischen Inquisition“ trat er dem argentinischen Idol das Wadenbein, das Außenband sowie das Fußgelenk durch.

Nur ein paar Wochen später brach er dann noch schnell Bernd Schuster das Bein, der danach ein Jahr lang kein Spiel mehr bestreiten konnte.

Der Wadenbeißer: Claudio Gentile

Das italienische Catenaccio interpretierte Claudio Gentile auf seine eigene Weise. Er galt als Manndecker, „der dir selbst auf die Toilette folgt“, wie der argentinische Weltmeister Mario Kempes einmal sagte. Bekannt ist Gentile vor allem für seinen Einsatz gegen Maradona, als Italien im WM-Gruppenspiel 1982 auf Argentinien traf.

Gentile foulte, grätschte und zupfte am Trikot der Legende – und blieb dafür unbestraft. Wenigstens ließ er Maradona zuvor noch selbst wählen: „Wie hättest du es gern? Soll ich dich entmannen oder dir nur das Nasenbein brechen?“

Autor: Moritz Aisslinger
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