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Das sind die fünf besten Fußball-Spielfilme

Fünf Vorschläge für einen runden Fernsehabend

Das sind die fünf besten Fußball-Spielfilme

Gute Kinostreifen über Fußball sind so selten wie Fallrückzieher-Tore von Per Mertesacker. Ein paar sehenswerte Ausnahmen gibt es aber. Wir stellen Ihnen die fünf besten Fußball-Spielfilme vor.

Klar, die spannendsten und unglaublichsten Fußballgeschichten werden nicht von Drehbuchautoren geschrieben, sondern von den 22 Mann auf dem Platz. So wird es wohl nie einen Film geben, der es an Dramatik auch nur annähernd mit dem Champions-League-Finale 1999 aufnehmen kann, in dem Bayern München innerhalb von 102 Sekunden gegen Manchester United K.O. ging. Dafür will man in der Regel im Anschluss an einen Fußball-Spielfilm aber auch nicht das Wohnzimmer zertrümmern, weil einem der Ausgang des ganzen Spektakels ganz und gar nicht gefällt. Fünf Vorschläge für einen friedlichen Fernsehabend.

Die besten Fußball-Spielfilme – Platz 5: "Mean Machine" (GB, 2001)

Vinnie Jones, der Hauptdarsteller in Mean Machine, sorgte 1992 schon einmal mit einem Film für Aufsehen: In „Soccers Hard Men“ verriet Jones, damals bekannt als brutalster Kicker der englischen Liga, wie man seine Gegenspieler am besten einschüchtert – oder gleich vom Platz tritt. In "Mean Machine" zeigt Jones, dass er auch Jahre nach seinem Karriereende als Kicker nichts von seinen Treter-Fertigkeiten verlernt hat – und ein sehr passabler Schauspieler ist.

Die Handlung des Films – ein Fußballstar landet im Knast und muss sich bei einem Match zwischen Aufsehern und Gefangenen schließlich entscheiden, ob er zu den Bösen oder den Guten gehören will – ist relativ vernachlässigbar. Das halbstündige Fußball-Action-Spektakel am Ende des Films sollte man aber gesehen haben: irrwitziges Fußballkino.

Die besten Fußball-Spielfilme – Platz 4: „Looking for Eric" (GB, 2009)

Der französische Fußballstar Eric Cantona, der bei Manchester United zur exzentrischen Kicker-Ikone wurde, spielt in dieser Tragikomödie sich selbst. Als Geist erscheint er dem depressiven Postboten und Manchester-United-Fan Eric Bishop und gibt ihm auf philosophische Art und Weise Tipps fürs Leben.

Eine ziemlich abgedrehte Story, aus der der englische Kult-Regisseur Ken Loach aber ein sehr unterhaltsamen, witziges und kluges Feelgood-Movie gemacht hat, in dem es weniger um Fußball-Action geht, als darum, die kulthafte Verehrung von Eric Cantona zu thematisieren und einen Einblick in das Leben der britischen Arbeiterklasse zu geben.

Die besten Fußball-Spielfilme – Platz 3: „Flucht oder Sieg“ (USA, 1981)

Ein Klassiker unter den Fußballfilmen – nicht nur weil darin Sylvester Stallone als Torwart (!) und Pele als Schauspieler zu sehen sind. Zweiter Weltkrieg, Hitler-Deutschland: Die Nazis wollen ein Fußballspiel gegen ein Team von allierten Kriegsgefangenen veranstalten. Die Gefangenen willigen ein – weil sie das Spiel zur Flucht nutzen wollen.

Während des Matches stehen sie dann aber vor der großen Frage: Flucht oder Sieg? Auch wenn natürlich klar ist, wofür sie sich entscheiden: absolut sehenswert dieses 2-Stunden-Werk. Nicht zuletzt weil neben Pele auch noch weitere Fußballstars wie Bobby Moore und Osvaldo Ardilles auflaufen.

Die besten Fußball-Spielfilme – Platz 2: „Fever Pitch“ (GB, 1997)

Nick Hornbys Buch „Fever Pitch“ ist der wahrscheinlich beste Roman, der je über das Dasein als Fußballfan geschrieben wurde. Wenn Sie es mit dem Lesen nicht so haben, sehen Sie sich zumindest diesen Film an. Colin Firth spielt darin den Arsenal-Fan Paul Ashworth, dessen Leben vor allem davon bestimmt wird, ob sein Lieblingsklub am Wochenende gewonnen oder verloren hat.

Ein Film über die Liebesbeziehung zwischen Mann und Verein. Und weil auch gleich noch eine Liebesbeziehung zwischen Mann und Frau zum Plot gehört, ist „Fever Pitch“ einer der wenigen Fußballfilme, die Sie sich getrost auch gemeinsam mit einer Frau ansehen können.

Die besten Fußball-Spielfilme – Platz 1: „Das Wunder von Bern“ (D, 2003)

Nachkriegsdeutschland, ein Fußball-Wunder, dazu eine rührende Vater-Sohn-Story. Regisseur Sönke Wortmann – der auch für die großartige WM 2006-Doku „Deutschland - ein Sommermärchen“ verantwortlich zeichnet – erzählt die Geschichte von Deutschlands unerwartetem Triumph bei der Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz. Das Resultat ist ein nostalgisches Stück Sportgeschichte, das ans Männerherz geht – aber nicht zu sehr. 

Autor: Felix Lenbach
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