Direkt zum Inhalt
Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Fußballkünstler unter sich

Die Copa América

Fußballkünstler unter sich: die Copa América

Okay, okay. Spanien holte sich den Weltmeistertitel, aber über Jahrzehnte kamen die Top-Teams vom südamerikanischen Kontinent und jagen auch heute ihren Gegner noch Angst und Schrecken ein. Bei der Copa América treffen sie aufeinander – der Berater nennt die wichtigsten Fakten.

In Südamerika wird Zauberfußball gespielt. Ein ganzes Jahrzehnt lang sorgte Ronaldo für Begeisterungssprünge bei seinen Fans und für wortlose Sportkommentatoren. Nicht zu vergessen der große Pelé, der 30 Jahre nach seiner Karriere noch immer das Vorbild aller großen Fußballer ist. Doch ihm, dem Weltfußballer des Jahrhunderts, dem WM-Torschützenkönig, dem dreimaligen Weltmeister gelang eins nie: ein Gewinn der Copa América blieb dem besten Fußballer aller Zeiten versagt. Denn die Copa hat ihre eigenen Gesetze.

Copa América: Fakten, Fakten, Fakten

1916 fiel der Startschuss für die Copa América. Sie gilt, nach der Welt- und Europameisterschaft als das drittwichtigste Tunier der Welt und ist außerdem, nach den Olympischen Spielen, die zweitälteste Sportveranstaltung der Welt. Unter Schirmherrschaft der CONMEBOL, der südamerikanischen Fußball-Konföderation, wird die Campeonato Sudamericano de Fútbol, wie die Copa América bis 1972 hieß, ausgetragen. Teilnehmer des Turniers sind traditionell die dem Verband unterstellten Vereine: Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Ecuador, Kolumbien, Paraguay und Venezuela. Dazu werden der Sieger sowie der Zweitplatzierte der Meisterschaft des nord- und mittelamerikanischen Verbandes eingeladen, sowie eine asiatische Mannschaft. Das Turnier findet im Vierjahres-Rhythmus statt, gespielt wird zunächst im Rundenmodus, dann ab dem Viertelfinale im K.-O.-System. Rekordsieger der Copa América ist nicht – wie von den meisten Europäern erwartet – Brasilien, sondern Argentinien. Die Argentinier gewannen die Copa América – ebenso wie Uruguay – 14-mal, jedoch das letzte Mal 1993. Nach 1993 dominierten die Brasilianer, die zwischen 1993 und 2011 vier Siege einfahren konnten. Gefürchtet bei der Copa: Turniere in Bolivien. Denn hier wird in La Paz auf 4000 Metern gespielt und da geht so manch einem Fußballer der anderen Teilnehmernationen die Puste aus. Ein Heimvorteil, der seines Gleichen sucht.

Copa América: Mythen und Kuriositäten

Große Namen und die in der Vergangenheit einzigartigen Spielstile der südamerikanischen Fußballer machten die Copa América zum drittbedeutendsten Turnier der Welt. In der Liste der Torschützenkönige finden sich die ganz großen Namen: Gabriel Batistuta, Luis Hernandez, Ronaldo, Rivaldo, Adriano, Robinho und natürlich Pelé.

Die großen Niederlagen der Copa América

Doch die Copa América ist nicht nur Segen, sondern auch Fluch. Zum Beispiel 1994, als der angehende Superstar Luis Roberto Alves mit seinen Mexikanern als der absolute Favorit auf den Gewinn der Copa galt und kläglich im Achtelfinale scheiterte: Alves gelang nie der große Durchbruch. Er verschwand in der südamerikanischen Versenkung. Was blieb, ist die Erinnerung an seine Glanzstunde im Gold-Cup, als er in einem Spiel sieben Treffer schoss und ihm in jeder Halbzeit ein lupenreiner Hattrick gelang – doch das ist eine andere Geschichte. Ähnlich tragisch die Geschichte des Argentiniers Martin Palermo, der während der Copa 1999 drei Elfmeter in einem Spiel verschoss und sich damit den zweifelhaften Titel des Elferdeppen im Guiness Buch der Rekorde sicherte. Die Copa hat beide auf dem Gewissen. Denn das drittwichtigste Turnier der Welt ist einfach kein Turnier für Mädchen.

Autor: Lena Iker
Malen mit Feuer - Flammenkünstler Steven Spazuk
Newsletter

Jede Woche neu:
die spannendsten Themen,
die schönsten Frauen

Jede Woche neu: die spannendsten Themen, die schönsten Frauen

The was an error. Please try again later.