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Golf royal: Warum das Masters der Heilige Gral des Golfsports ist

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Golf royal: Warum das Masters der Heilige Gral des Golfsports ist

Auf den ersten Blick ist der Augusta National Golf Club einer wie viele andere: Klubhaus, Umkleide, 18 Löcher. Doch hier, im Südosten der USA, weht ein spezieller Hauch der Geschichte über die Grüns. Das Masters, der heilige Gral des Golfsports, wird hier gespielt. Warum Turnier und Platz so einzigartig sind? Der Berater weiß es.

Das Masters wird alljährlich im Augusta National Golfclub im US-Bundesstaat Georgia ausgetragen und ist eines der Major-Turniere dieser Sportart. Obwohl es erst seit 1934 ausgetragen wird und damit das jüngste der vier größten und bedeutendsten Turniere ist, genießt das Masters inzwischen das größte Prestige. Wer hier gewinnt, darf sich nicht nur das weltberühmte „Grüne Jackett“ – einen Preis, der jedem Sieger seit 1949 verliehen wird, – überstreifen, sondern sich auch ungeachtet seiner sonstigen Erfolge als Legende des Golfsports an und für sich betrachten. Der Ruhm eines „Grünen Jacketts“ verblasst nie – fragen sie Bernhard Langer: Der bisher erfolgreichste deutsche Golfer aller Zeiten konnte sich das im Grunde furchtbar hässliche Kleidungsstück 1985 und 1993 überstreifen.

Going down Magnolia Lane

Wie alle anderen Teilnehmer erreichte auch Langer die Tore zum Augusta National Golf Club über die Magnolia Lane. Die Straße misst fast genau 300 Meter, ihre Ränder werden auf beiden Seiten von 61 majestätischen Magnolien gesäumt und sie führt direkt zum Founder’s Circle vor dem großen Klubhaus. Dort findet man zwei Plaketten mit den Namen der beiden Gründer des Klubs: Clifford Roberts und Bobby Jones. Heute besteht der exklusive Klub aus lediglich 300 Mitgliedern – ausschließlich Männer, die ihre Mitgliedschaft allesamt einer persönlichen Einladung verdanken. Über die Namen der Herren und ihren kleinen Obolus zum Wohlergehen des Augusta National Golfclubs herrscht weitgehend Stillschweigen.

Die Superstars fallen im Augusta National Golfklub ein

Einmal im Jahr machen die gut betuchten Herren für eine Woche den besten Golfern der Welt Platz – auf dem altehrwürdigen Kurs wird das Masters ausgetragen. Die Siegerlisten des Turniers, das im Normalfall am ersten Sonntag im April zu Ende geht, führen Jack Nicklaus mit sechs, sowie Arnold Palmer und Tiger Woods mit jeweils vier Siegen an. Es ist kein Zufall, dass die bislang wohl drei besten Golfer aller Zeiten auch in Georgia ganz oben stehen. Wenn eben diese auf den Bahnen – die so wundervolle Namen wie „Blühender Pfirsich“, „Carolina’s Kirsche“ oder „Gelber Jasmin“ tragen – spielen, drängen sich Tausende von Fans in unzähligen Reihen, um ihren Heroen beim Chippen und Putten zuzuschauen.

Amen Corner: Hier entscheidet sich das Masters

Besonders heikel ist der Platz auf den Löchern elf, 12 und 13. Der Golf-Journalist Herbert Warren Wind gab diesem Abschnitt seinen Namen im Jahr 1958, nachdem sich dort das Masters entschieden hatte – Amen Corner. Frei übersetzt könnte man sagen: „Nach diesen Löchern ist die Messe gelesen“, der Sieg über das Masters entschieden. Wissen Sie, wer Ihnen da ganz sicher widersprochen hätte? Kein Geringerer als der 34. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika – Dwight D. Eisenhower. „Ike“, ein passionierter Golfer und Mitglied des Augusta National Golf Clubs, schlug seinen Ball an der 17, dem vorletzten Loch des Platzes, über Jahre hinweg so oft in denselben Baum, dass er beantragte, der Baum müsse gefällt werden. Die über 20 Meter hohe Pinie steht noch heute und trägt den Namen „Eisenhower Tree“. Beim Masters liegt sie circa 190 Meter vom Abschlag des 17. Lochs entfernt.

Gelebte Tradition im Augusta National Golfclub

Wer sich nach vier Tagen harten Kampfes gegen Platz und Konkurrenten beim Masters durchsetzt und vom Vorjahrschampion am Sonntag das „Grüne Jackett“ angezogen bekommt, darf ein lebenslanges Startrecht sein Eigen nennen. So hat Gary Player bisher 52-mal am Masters und damit auch am Champions-Dinner am Dienstag vor dem Turnier teilgenommen. Wie der Name schon sagt, dürfen hier nur die Sieger der Vergangenheit teilnehmen. Darüber hinaus wird das Masters traditionell mit dem „Abschlag ehrenhalber“ einer Golflegende eröffnet. Wegen all diesen Anekdoten und einem Platz, der an Schönheit kaum zu überbieten ist, gilt das Masters als der Heilige Gral des Golfsports.

Autor: Stefan Maurer
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