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Kinesio Taping

Was haben Wimbledonsieger Rafael Nadal, Fußballprofi David Beckham, Beachvolleyball-Olympiasiegerin Kerry Walsh und Rennradfahrer Mark Cavendish gemeinsam? – Sie alle tun es: Tapen. Der Trend unter den Profisportlern setzt sich jetzt auch für Normalos durch. Wir erklären, wie Tapen funktioniert, welche Wirkungen es hat und was zu beachten ist.

Bunte Tapes auf Schulter und Knie leuchten uns derzeit immer öfter entgegen – nicht nur bei den Profis im Fernsehen. Auch viele Hobby-Sportler sind mittlerweile beklebt. Haben Sie sich nicht auch schon gefragt, was so ein simpler Klebstreifen wohl bewirken kann? Und ob Sie das nicht auch mal ausprobieren sollten? Antworten gibt es jetzt von uns.

Was bringt Tapen?

Ein kleiner Klebestreifen soll Beschwerden in Luft auflösen? Eins vorneweg: Zwar berichten immer mehr Patienten von positiven Ergebnissen, wissenschaftlich bewiesen ist die Wirkung der Tapes jedoch nicht. Mit Taping soll es jedoch möglich sein, Gelenk-, Sehnen-, Bänder- und Muskelprobleme zu lindern oder sogar ganz zu beseitigen.

Wie wirkt Tapen?

Es wird zwischen zwei Arten von Tapes unterschieden: dem klassischen, weißen Tape und dem bunten, sogenannten Kinesio-Tape. Das klassische Tape besteht aus unelastischen, klebenden Binden. Es dient dazu, Gelenke zu fixieren oder angerissene Bänder zu stabilisieren und wird in erster Linie im Leistungssport eingesetzt. Im Gegensatz zum fixierenden Tape sind die bunten Kinesio-Tapes elastisch und werden zunehmend auch von Hobby-Sportlern genutzt.

Aus einem speziellen Baumwollgewebe gefertigt, sind sie unserer Haut in Dicke und Dehnbarkeit nachempfunden. Kinesio-Tapes funktionieren über die Reizung der Hautrezeptoren. Beim Aufkleben entsteht eine massageähnliche Wirkung: Flüssigkeit wird aus dem Gewebe abtransportiert, Entzündungen klingen schneller ab, die Muskulatur entspannt und die Beweglichkeit kehrt zurück.

Dabei stabilisieren die elastischen Tapes den Muskel, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Auch die Wirkung der Farbe wird beim Kinesiotaping berücksichtigt. So sollen blaue oder schwarze Bänder bei Entzündungen einen kühlenden Effekt haben, rote Tapes hingegen fördern die Durchblutung und beleben.

Wie setzt man Tapes richtig ein?

Wer nur dem Muskelkater vorbeugen möchte, benutzt Tape als Schutzmaßnahme während des Trainings und entfernt den Klebestreifen anschließend. Oder man verwendet das Tape, um bei schon vorhandenen Verschleißerscheinungen das Verletzungsrisiko (vor allem an der gleichen Stelle) zu senken oder um eine schnellere Heilung zu erzielen. Da mit dem Streifen auch das Duschen möglich ist, kann man ihn bis zu einer Woche lang tragen.

Wie klebt man Tapes richtig auf?

Es ist möglich, sich das Tape selbst aufzukleben, jedoch benötigt man zur wirksamen Anbringung eine gute Anleitung. Am besten erlernt man das Kleben in einem Kurs beim Physiotherapeuten. Auch Bücher können dabei helfen, die verschiedenen Techniken kennenzulernen. So kann man entlang des Muskelverlaufs oder um ein Gelenk herum tapen. Auch innere Organe kann man auf diese Weise behandeln: Bauchschmerzen zum Beispiel lassen sich mit einem dem Darmverlauf folgenden Klebeband lindern.

Worauf sollte man beim Kauf von Tapes achten?

Beim Kauf von Tapes empfiehlt es sich, etwas mehr Geld zu investieren. Zwar werden im Internet Tapes bereits ab fünf Euro angeboten, für gute Klebefähigkeit sollte man jedoch eher zehn bis zwölf Euro bezahlen. Eine Taperolle hält dann auch erst mal, je nach Bedarf, mehrere Wochen bis Monate. Vorgeformte Klebemuster, sogenannte Precuts, sollten Sie eher vermeiden.

Besser: Tapes selbst zuschneiden, um sie individuell der Verletzung und Körperform anpassen zu können. Lassen Sie außerdem das Tape nicht in der Sonne liegen, da der Klebstoff wärmeempfindlich ist.

Autor: Nathalie Wilk
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