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Kuriose WM-Geschichten

Damit können Sie glänzen

Kuriose WM-Geschichten – damit können Sie glänzen

Kuriose WM-Geschichten sind die Glanzpunkte jeder Diskussion über Fußball. Sie haben am Wochenende mehr oder weniger zufällig kein Spiel verfolgt, Ihre Kollegen bereden am Montagmorgen die jüngsten Fußballergebnisse, und Sie suchen einen Einstieg ins Gespräch? Der Berater rettet Sie. Egal, ob gerade Bundesliga, eine WM oder EM läuft – flechten Sie einfach eine passende Anekdote ins aktuelle Gesprächsthema: "Das erinnert mich an die WM 1978, Ihr wisst schon, als ..." Und schon stehen Sie im Mittelpunkt.

Kuriose WM-Geschichten verleihen Ihnen auch als blutigem Fußball-Laien prompt die volle Aufmerksamkeit sowie einen höheren Sympathie-Status. Während selbst gut unterrichtete Kollegen oft nicht viel mehr Geistreiches parat haben als das Sepp-Herberger-Zitat „Der Ball ist rund“, können Sie mit weltmeisterlichem Spezialwissen glänzen. Das beeindruckt selbst - oder gerade - den eingefleischtesten Fußballfan.

Die Torhistorie

Als erste kuriose WM-Geschichte schlagen wir Folgende vor: Deutschland hat bis zur vorletzten WM im internationalen Vergleich die meisten Gegentore bekommen – 112 in 92 Spielen. Dem gegenüber stehen allerdings 190 geschossene Tore (nur Brasilien hat mehr). So bedeuten viele Gegentore nicht automatisch Misserfolg. Deutschland wurde 1954 in der Schweiz unter Trainer Sepp Herberger auch mit 14 Gegentoren in sechs Spielen Weltmeister. Allerdings sind wenige Gegentore auch nicht gleichbedeutend mit fußballerischem Erfolg: Die Schweiz blieb 2006 drei Vorrundenspiele und das Achtelfinalspiel inklusive Verlängerung ohne Gegentor – und schied trotzdem aus: im Elfmeterschießen gegen die Ukraine.

Das Fifa-Mode-ABC

Kleine Einführung ins Couture-Reglement der FIFA gefällig? Bittesehr, darin verbergen sich auch einige kuriose WM-Geschichten: Regel Nummer 4 über die „Ausrüstung der Spieler“ besagt zum Beispiel, „ein Hemd ist ein Kleidungsstück mit Ärmeln". 2002 in Japan verbot die FIFA den Kamerunern deshalb, mit ihren ärmellosen Hemden anzutreten. Des weiteren führt das Regelwerk aus: „Werden Thermohosen getragen, muss ihre Farbe mit der Hauptfarbe der Hosen übereinstimmen.“ Auch farbliche Ausgewogenheit wird also fürs Hemd verlangt. Die kroatische Nationalmannschaft musste kurz vor der WM 2006 ihre Trikots ändern und auf Drängen der FIFA im letzten Augenblick zwei Reihen roter Quadrate unter der Spielernummer auf dem Rücken hinzufügen. Begründung der FIFA: Das bisherige kroatische Trikot habe 30 Prozent zu viel Weiß. Auch modisch muss gut beraten sein, wer wirklich fachmännisch über Fußball reden will.

Der gestohlene Pokal

Eigentlich hätten die Brasilianer den 1930 von FIFA-Präsident Jules Rimet gestifteten Weltpokal behalten können, nachdem sie drei Mal Weltmeister geworden sind: 1958, 1962 und 1970. Die kuriose WM-Geschichte, die dies verhinderte, lautet: Der Pokal wurde 1983 aus einer Ausstellung in Rio de Janeiro gestohlen. Seitdem steht eine Nachbildung im Keller des nationalen Fußballverbands. Das Original ist nie wieder aufgetaucht - anders als das Nachfolgemodell: 1966 wurde auch der neue Pokal gestohlen, dieses Mal in England, und konnte trotz intensiver Suche mit Unterstützung Scotland Yards nicht gefunden werden. Ein Hund namens Pickles fand den Pokal beim Herumstreunen in einem Londoner Vorgarten. Das Tier wurde zum Helden und durfte zusammen mit seinem Herrchen das Eröffnungsspiel von der Ehrenloge aus sehen. Die FIFA lud die beiden auch zur Weltmeisterschaft 1970 nach Mexiko ein, doch da hatte sich der umtriebige Pickles leider bereits beim Jagen einer Katze mit der eigenen Hundeleine erdrosselt.

Flugangst bei Fußballern

Es gibt immer wieder Fußballer, die unter Flugangst leiden. In der Bundesliga machte Paolo Guerrero vom HSV von sich reden, weil er nicht in der Lage war, ein Flugzeug in Lima nach Amsterdam zu besteigen. Zum Thema kuriose WM-Geschichten hat aber vor allem Dennis Bergkamp seinen Beitrag geleistet: Aufgrund seiner Flugangst konnte der niederländische Profispieler viele Auswärtsspiele nicht antreten, zur WM 1964 in den USA reiste er per Schiff an.

Rote Karte auf der Bank

Anekdoten über die Rote Karte dürfen natürlich bei den kuriosen WM-Geschichten ebenfalls nicht fehlen. Zum Beispiel Geschichten auf der Grundlage des Regelbuches, demzufolge man auch auf der Reservebank eine Rote Karte erhalten kann. In der WM-Geschichte ist dies bereits drei Mal passiert. Der jugoslawische Reservist Srecko Katanec erhielt 1990 wegen Meckerns Rot, zwölf Jahre später der Argentinier Claudio Caniggia. Dessen Landsmann Leandro Cufré bekam 2006 sogar nach Spielschluss die Rote Karte. Er hatte Per Mertesacker nach dem verlorenen Elfmeterschießen beim Spiel Argentinien gegen Deutschland an einer besonders empfindlichen Stelle getroffen. Für Mertesacker eine schmerzhafte, für Fußballfans eine der vielen kuriosen WM-Geschichten.

Autor: Britta Geiger
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