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Mentale Stärke beim Golf

Weil Einlochen Kopfsache ist

Mentale Stärke beim Golf – weil Einlochen Kopfsache ist

Sie sind Trainingsweltmeister, Ihnen gelingt einfach alles beim Golf – wenn Sie unbeobachtet und ungestört üben. Doch im Wettkampf versagen Sie. Nichts geht mehr. Höchstwahrscheinlich liegt Ihr Problem im Kopf, denn wie in vielen anderen Sportarten fordert Golf mentale Stärke – und die ist erlernbar. Der Berater erklärt, wie.

Zu 80 bis 90 Prozent entscheidet sich der Erfolg beim Golfen im Kopf, also mental. Frust, Enttäuschung, Aggression oder Angst rufen oft schlechte Leistungen hervor. Besser läuft es dagegen, wenn der Golfspieler sich entspannt fühlt, glücklich, sicher und sorglos ist. Mit ein paar wenigen Einstiegsübungen und Tipps kann man beim Golf mentale Fortschritte erzielen.

Sich den Erfolg vorstellen

Positives Denken beeinflusst den emotionalen Zustand. Und positives Denken heißt hier: sich den richtigen Bewegungsablauf und schließlich den Erfolg vorzustellen. Denn das Gehirn kann nicht unterscheiden zwischen realen Handlungen und „nur“ imaginären, also vorgestellten. Sportler sollten sich einen Bewegungsablauf so intensiv vorstellen, dass sie ihn automatisch abrufen können. Bis ins kleinste Detail sollte man sich das Putten, den Schwung oder den nächsten Abschlag vorstellen. Gehen Sie im Geiste und bei geschlossenen Augen alle Bewegungen durch – sowohl die, die Sie ohnehin schon drauf haben und vor allem die, bei denen es noch hapert. Während dieser „Vorstellungsregulation“ lösen Sie psychische Blockaden, die Sie bei der körperlichen Ausübung hindern.

Die Atmung ist entscheidend beim Golf

Völlig gleich, wie Sie sich gerade fühlen – es gibt eine Methode, mit der Sie Ihre Emotionen steuern können: die Atmung. Eine ruhige und tiefe Bauchatmung baut Stresshormone ab und produziert positive Hormone. Dank positiver Signale ans Gehirn steigern sich das Wohlbefinden und Ihre Leistungsfähigkeit auf dem Platz. Das Praktische daran: Die Atmung können Sie nahezu jederzeit trainieren – und sie wirkt sich unmittelbar positiv auch auf andere Lebenssituationen aus, etwa im Job. Atmen Sie zehn Minuten lang je vier Sekunden tief ein und sechs aus. Sie spüren, dass diese Übung beruhigt und wohltut. Vor jedem Turnier, ja selbst vor jedem neuen Schlag, sollten Sie tief ein- und ausatmen.

Konzentration auf dem Grün

Der größte Fehler: es mit dem mentalen Training zu übertreiben. Klar ist es wichtig, viele Bälle zu schlagen, um Bewegungsabläufe zu verankern und automatisch abrufen zu können. Doch achten Sie darauf, Pausen einzulegen. Ihr Körper, aber vor allem Ihr Geist und Ihre Konzentration, sollten nicht überstrapaziert werden. Fokussieren Sie sich immer auf den Schlag und das Ziel – niemals darauf, was alles schief gehen könnte. Ob Teich, Wald oder Sand – blenden Sie die Bereiche aus, sonst erwischen Sie sie. Bevor Sie zum Schwung ausholen, sollten Sie ruhig atmen, Ihre Strategie festlegen, den Schläger einmal zur Probe schwingen, das Ziel fest ins Visier nehmen und dann erst loslegen. Generell gilt: Konzentrieren Sie sich auf schlagbezogene Elemente, also etwa die Wuchsrichtung des Grases, ob es nass oder trocken ist, und auf die Puttlinie. Werden Sie aus Ihrer Ruhe gebracht, beherzigen Sie die drei Ws: wahrnehmen, wieder sammeln, wieder beginnen. Bei Niedergeschlagenheit richten Sie Ihren Blick nicht gen Boden, sondern geradeaus. Vermeiden Sie nach dem Schlag Wutausbrüche oder negative Bemerkungen, spornen Sie sich selber an und loben das, was Sie gut gemacht haben – dann spielen Sie Golf richtig.

Autor: Markus Bauer
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