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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Quantified Self

Mit diesen Apps optimieren Sie Ihr Leben

Mit bestimmten Apps können Sie Ihr Verhalten optimieren

Jeden Tag liefert uns unser Körper tausende Informationen, mit denen wir bisher allerdings kaum was anfangen konnten. „Quantified Self“ macht es nun erstmals möglich, diese Daten nicht nur zu erfassen, sondern auch auszuwerten. Wir erklären, wie Sie mit Hilfe von „Quantified Self“ ihren Alltag optimieren können.

Immer wieder beschäftigen wir uns in unserem Alltag mit ganz gewöhnlichen Dingen, die wir bisher nie konkret beantworten konnten. Fragen wie: „Kann ich nach den zwei Bier wirklich noch Autofahren?“, „Wie lang habe ich letzte Nacht geschlafen?“ oder „Habe ich diese Woche genügend Sport gemacht?“ Quantified Self, also sozusagen die Vermessung des Ichs, liefert Ihnen nun endlich die Antwort.

Doch der neue Trend kann mehr, als Ihnen sagen, dass Sie nicht mehr fahrtüchtig sind und unbedingt mehr Sport treiben sollten. Mit Hilfe unterschiedlichster Apps können Ihre ganzen Daten nämlich auch auswerten und so Ihren Alltag entsprechend umstellen. Mit Quantified Self holt man sich also quasi seinen Personal-Trainer direkt auf’s Handy. Wir verraten Ihnen, was mit „Selftracking“-Apps so alles möglich ist.

Mit Quantified Self den eigenen Schlaf analysieren

Wer kennt das nicht: Nach einem anstrengenden Tag legt man sich früh schlafen, um am nächsten Morgen voller Energie aufzuwachen. Die Ernüchterung folgt meist bereits zum Frühstück: Obwohl man fast zwei Stunden mehr als am Tag zuvor geschlafen hat, fühlt man sich dennoch erschöpft. Mit Quantified Self können Sie Reinfälle wie diese vermeiden. Es gibt bereits einige Apps auf dem Markt (u.a. Sleep Cycle) mit denen Sie Ihr Schlafverhalten analysieren können.

Diese Apps verraten Ihnen am Morgen nicht nur, wie lange Sie tatsächlich geschlafen haben, sondern auch, wie gut Sie geschlafen haben. Mit Hilfe von detailgenauen Statistiken erfahren Sie so, wie viele Minuten Sie in der vergangenen Nacht wachgelegen haben und wie viele Stunden Sie in der Tiefschlafphase verbracht haben. Schnell werden Sie herausfinden, dass mehr Schlaf nicht automatisch mehr Erholung bedeutet. Ein weiteres hilfreiches Gadget dieser Apps: Die meisten haben eine Weckfunktion, die basierend auf Ihrem Schlafverhalten innerhalb eines festgelegten Zeitraums den perfekten Weckzeitpunkt für Sie findet.

Mit Quantified Self wissen, wie viele Promille man wirklich hat

Mal schnell auf ein Bier in die Kneipe um die Ecke fahren, kann ernsthafte Konsequenzen haben, Nur selten bleibt es bei dem einen Bier und irgendwann kann man selbst nur noch schwer über die eigene Fahrtauglichkeit entscheiden. Auch wenn Quantified Self-Apps (u.a. mypromille) nicht die Verlässlichkeit von Alkoholtestern haben und vor Gericht auf keinen Fall als Beweis für die eigene Fahrtauglichkeit hergenommen werden können, liefern Sie einem dennoch eine ungefähre und realistische Einschätzung über den eigenen Alkoholgehalt.

Das Prinzip der Apps: Nach der einmaligen Eingabe Ihrer Körperdaten müssen Sie jedes Getränk einzeln in der App erfassen. Basierend auf Ihren Körperdaten und dem Zeitraum, in dem die einzelnen Getränke getrunken haben, liefern die Apps dann eine Promilleeinschätzung. Die Entscheidung, ob man noch in der Lage ist, mit dem Auto nach Hause zu fahren, nehmen sie Ihnen also nicht ab. Denn im Zweifel gilt immer noch das Motto: „Don’t drink and drive“. Doch selbst dann sind diese Apps ein lustiges Tool, um am nächsten Morgen herauszufinden, wo denn plötzlich diese Kopfschmerzen herkommen.

Mit Quantified Self sportliche Höchstleistungen erzielen

Die meisten Bewegungsmesser laufen komplett im Hintergrund Ihres Handys ab und agieren deshalb auch komplett von allein. Das kann Vor- und Nachteile haben: Nach einem besonders aktiven Tag werden Sie von Ihrer Laufleistung überrascht, nach einem gemütlichen Sonntag auf dem Sofa schockiert sein. So oder so liefern die Apps (u.a. Runtastic, Health) einen interessanten Überblick über die zurückgelegten Kilometer, der es bestenfalls schafft, den inneren Schweinehand ein und für alle Mal zu überwinden.

Wichtig für alle Sportbegeisterten: Die meisten dieser Apps erkennen automatisch, wenn Sie joggen und schalten dann in den Sportmodus. So haben Sie nach Ihrem Workout sofort einen Überblick über die verbrannten Kalorien und die zurückgelegte Distanz. Viele Apps beinhalten neuerdings sogar ein Trainingsprogramm, mit deren Hilfe Sie Ihre Laufleistung durch angeleitete Intervall-Läufe oder andere Trainings-Modis verbessern können. Hilfreich also sowohl für Coach-Potatoes und Sportfreaks.

Fazit: Quantified Self erfordert viel Geduld und viel Eigeninitiative

Dieser Überblick umfasst nur einen geringen Teil von dem, was mit Quantified Self tatsächlich alles möglich ist. Es ist also definitiv eine gute Möglichkeit, sich einen umfassenderen Überblick über seinen Körper zu verschaffen. Der große Nachteil ist jedoch: Für jede alltägliche Aktivität benötigt man meistens eine eigene App, was die Datenerfassung und -auswertung extrem mühselig macht. Der Anspruch von Quantified Self scheitert also zumeist am stressigen Alltag.

Wer denkt schon bei einem gemütlichen Barabend mit Freunden daran, jeden einzelnen Drink in der App zu erfassen oder will seine Tage zukünftig nur mit der Auswertung der Daten verbringen? Richtig, nur Nerds. Wer dennoch auf den Geschmack gekommen ist, dem rät der Berater langfristig zu einer etwas kostspieligeren Alternative:

Sogenannte Aktivitätstracker, die meistens als Armband getragen werden (u.a. Withings, Jawbone) kosten rund 100€ und können mehrere Informationen gleichzeitig erfassen. Ein großer Vorteil, denn die Daten werden in nur einer App zusammengefasst. Dadurch ist eine einfachere und detaillierte Auswertung möglich.

Video: Tinder und Lovoo – So nutzen Sie Flirt-Apps richtig

Autor: Markus Joachim
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