Direkt zum Inhalt
Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Von Nürburgring bis Monaco

Die fünf legendärsten Motorsport-Parcours im Profil

Die fünf legendärsten Rennstrecken der Welt

Den Status einer legendären Rennstrecke muss man sich erarbeiten – da könnte ja sonst jeder kommen. Bis die Grand-Prix-Kurse von Ländern wie Abu Dhabi, Bahrain oder Indien den Status unserer fünf Auserwählten erreichen, muss eine Menge Zeit vergehen und viel passieren. Wenn Sie es überhaupt schaffen: Denn nicht selten gehören zum Mythos einer Strecke auch tödliche Unfälle. Der Berater stellt Ihnen die berühmt-berüchtigsten Kurse der Welt vor

Was haben diese sechs legendären Rennstrecken nicht alles gesehen: spannende Rennen, große Triumphe, tödliche Unfälle, sagenhafte Autos und ebenso legendäre Piloten. Wichtige Zutaten für den Status „legendär“. In vielen Jahrzehnten Autosportgeschichte haben sie ihn sich mühsam verdient. Ihr Mythos bleibt für alle Zeit erhalten.

Legendäre Rennstrecke: der Indianapolis Motor Speedway

Sie ist die Mutter aller Rennstrecken. Im Jahr 1909 wurde die erste speziell für Autorennen gebaute Strecke eingeweiht – mit vielen Toten. Und zwar auf Fahrer- wie auf Zuschauerseite. Schuld war die Fahrbahn aus Teer und Schotter. Das allererste Rennen wurde daraufhin nach der Hälfte abgebrochen. Schon zwei Jahre später debütierte das spektakulärste und traditionsreichste Autorennen der Welt: die „500 Meilen von Indianapolis“. Am Memorial Day, dem Tag, an die USA ihren gefallenen Soldaten gedenkt, rasen die 33 Fahrzeuge 500 Meilen durchs Oval – mit bis zu 380 Kilometern pro Stunde. Das Indy 500 ist mit 400.000 Zuschauern vor Ort die weltweit größte jährlich stattfindende Ein-Tages-Sportveranstaltung.

Legendäre Rennstrecke: der Nürburgring

Der Nürburgring ist eine legendäre Strecke. Keine Frage. Aber nicht in seiner heutigen Form. Mythisch aufgeladen ist am Eifelkurs allein die Nordschleife: „die grüne Hölle“, wie Formel-1-Weltmeister Jackie Stewart sie nannte. Bis heute starben auf der anspruchsvollen, härtesten und längsten Rennstrecke der Welt 140 Menschen. Die Formel 1 fegte ein letztes Mal am 1. August 1976 über die knapp 23 Kilometer lange Nordschleife, die 1927 eröffnet wurde. Damals verunglückte Niki Lauda schwer. 1984 wurde im Bereich der Start- und Zielgerade und der Südschleife die zum damaligen Zeitpunkt die heutige Grand-Prix-Strecke eröffnet. Die Nordschleife ist für Touristenfahrten und Straßenfahrzeuge geöffnet.

Legendäre Rennstrecke: der Spa-Francorchamps

Eau Rouge! Eine Kurve, deren Name wohl fast bekannter ist als der Streckenname. Sie ist unberechenbar, weil die Fahrer mit hohem Tempo in eine Senke fahren, in der die Übersicht schon mal verloren gehen kann. Ohnehin geht’s rauf und runter auf der sogenannten „Ardennen-Achterbahn“: 100 Höhenmeter müssen zwischen Start und Ziel zurückgelegt werden. Die Fahrer haben in den vielen Kurven mit enormen Fliehkräften zu kämpfen. Seit 1925 wird dort mit Unterbrechungen der große Preis von Belgien ausgetragen. Legendär ist unter anderem Michael Schumachers Parforce-Ritt von 1995: Der „Regenkönig“ startete in Spa vom 16. Platz und überquerte als erster die Ziellinie.

Legendäre Rennstrecke: Monaco

Zusammen mit den 500 Meilen von Indianapolis und den 24 Stunden von Le Mans gehört der Große Preis von Monaco zu den drei Kronen des Automobil-Rennsports. Da in den engen Straßen von Monaco nur eine relativ geringe Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 150 Kilometern pro Stunde gefahren werden kann, ist die Renndistanz mit 260,520 Kilometer ungewöhnlich kurz bemessen, sonst sind es etwa 300 Kilometer. Nelson Piquet beschrieb den Großen Preis von Monaco mit den Worten „Formel 1 fahren in Monaco ist wie Hubschrauber fliegen im Wohnzimmer.“ Zu Recht: 1996 kamen nur vier Autos im Ziel an. Olivier Panis im Ligier gewann vom Startplatz 14. Legendär ist aber auch das jährliche Stelldichein und Schaulaufen der Prominenz: Denn der Große Preis von Monaco an der französischen Riviera ist geprägt von Luxus, Glamour, VIPs und natürlich der bezaubernden Schönheit des Fürstentums.

Legendäre Rennstrecke: der Autodromo Nazionale Monza

Der Hochgeschwindigkeitskurs im königlichen Park der italienischen Stadt Monza forderte immer wieder Tribut, und damit Tote. Vor allem die Windschattenduelle auf den langen Geraden führten oft zu schweren Unfällen. 1923 eröffnet, war Monza seit 1950 Austragungsort des Großen Preises von Italien – mit nur einer Unterbrechung 1980 wegen Umbaumaßnahmen. 1970 verstarb Legende Jochen Rindt, der James Dean der Formel 1 – noch während des Transports ins Krankenhaus. Tiago Monteiro, ein ehemalige Formel-1-Fahrer, erzählte Motorsport-Total.com über die legendäre Rennstrecke: „Du bist auf diesem Kurs einfach stets am Limit unterwegs. In der Formel 1 fuhren wir dort mit bis zu 375 km/h und bremsten die erste Schikane bei einhundert Metern an. Das fühlte sich ungeheuer spät an.“

Autor: Markus Bauer
Video: So klingt der Porsche 911 Carrera 4
Newsletter

Jede Woche neu:
die spannendsten Themen,
die schönsten Frauen

Jede Woche neu: die spannendsten Themen, die schönsten Frauen

The was an error. Please try again later.