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Rallye Dakar

Das härteste Wüstenrennen der Welt

Rallye Dakar: Das härteste Wüstenrennen der Welt

Mythos Rallye Dakar: Seit 1978 starten jährlich Hunderte von Autos, Motorräder und Trucks zum härtesten Wüstenrennen der Welt. Was die 14-tägige Rallye so spektakulär macht und welche Eigenschaften man als Teilnehmer mitbringen muss, verrät der Berater.

Für viele Motorsportfans ist es das wichtigste Ereignis des Jahres. Denn wer den extremen Bedingungen in der Wüste trotzt, gilt als wahrer Rallye-Fahrer. In den Anfangsjahren startete das Rennen in Paris und endete in der 10.000 Kilometer entfernten senegalesischen Hauptstadt Dakar, der Namensgeberin der Rallye. Später wurden auch Alternativrouten bestritten, der Start lag jedoch stets in Frankreich, Spanien oder Portugal und das Ziel befand sich auf dem afrikanischen Kontinent – 1992 sogar in Kapstadt. Der Austragungsort änderte sich 2009, nachdem die Rallye 2008 einen Tag vor Beginn wegen Terrordrohungen abgesagt werden musste. Seitdem wird in Südamerika gefahren.

Rallye Dakar: die Rennbedingungen

Heißer Wüstensand, Temperaturen bis zu 50 Grad und Sandstürme. Die extremen Bedingungen der Rallye Dakar sind eine Herausforderung – für Mensch und Maschine. Pro Tag werden bis zu 800 Kilometer zurückgelegt, im 14-tägigen Rennen gibt es nur einen einzigen Ruhetag. Das bedeutet, dass Reparaturen und Wartungsarbeiten am Fahrzeug nach einem anstrengenden Rennen abends und in der Nacht durchgeführt werden müssen. Dies ist insbesondere für Teilnehmer ohne Werksunterstützung und Mechanikerteam eine Herausforderung. Und auch die einzelnen Etappen und Wertungsprüfungen haben es in sich. Nur wer über ein zuverlässiges Fahrzeug, viel Ausdauer und fahrerisches Können verfügt hat eine Chance bis zur Zieleinfahrt durchzuhalten.

Rallye Dakar: tödliches Sportvergnügen

In den Medien sorgt die Rallye Dakar immer wieder für Zündstoff. Denn nicht nur die Rennfahrer bringen sich bei dem Wüstenrennen in Gefahr – auch Zuschauer, Journalisten und Organisatoren sind vor Unfällen nicht sicher. Seit 1978 haben 62 Menschen ihr Leben in der Rallye verloren, darunter neun Kinder. Der Gründer, Thierry Sabine, starb am 14. Januar 1986 zusammen mit weiteren vier Menschen bei einem Hubschrauber-Absturz in Mali – und zahlte wie viele vor und nach ihm den Tribut für seine Leidenschaft. Obwohl die Sicherheitsvorkehrungen jedes Jahr weiter verbessert werden, ist und bleibt die Rallye Dakar das härteste Wüstenrennen der Welt. 

Hanny Hellrung

Video: MAZDA MX5 Testrennen

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