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Regelkunde im Fußball

Direkter oder indirekter Freistoß – was denn nun?

Regelkunde im Fußball: direkter oder indirekter Freistoß – was denn nun?

Das Abseits in all seinen Facetten rauf und runter zu erklären – für Sie als Fußball-Experten natürlich kein Problem. Aber mal ehrlich: Wie fit sind Sie bei der Freistoß-Regel? Wissen Sie, wann der Spieler direkt draufzimmern darf und wann nicht? Der Berater erklärt's Ihnen sicherheitshalber noch mal.

Beim Fußball gibt es zwei Varianten von Freistoß: Der Direkte, bei dem der Schütze versuchen darf, den Ball eben direkt in die Maschen zu schlenzen. Und es gibt den Indirekten. Dabei muss ein Mitspieler den ruhenden Ball erst bewegen (nur berühren reicht nicht) ehe der Schütze versuchen darf, den Ball ins Tor zu befördern. Doch wann wird welcher davon gepfiffen?

1. Der indirekte Freistoß

Gibt es zum Beispiel, wenn der gegnerische Torwart einen Rückpass mit den Händen aufnimmt. Das berühmteste Beispiel ist wohl das Spiel HSV Hamburg gegen den FC Bayern München 2001 am 34.Spieltag, als der Hamburger Torwart einen Rückpass mit der Hand nimmt und der folgende indirekte Freistoß die Bayern in letzter Sekunde noch zum Meister machte. Weitere Regelverstöße, die nach dem DFB Regelwerk zum indirekten Freistoß führen: Wenn der Torwart den Ball länger als sechs Sekunden in den Händen hält oder er ihn freigibt und dann nochmals mit der Hand berührt, ehe ihn ein anderer Spieler berührt hat, bei Behinderung des gegnerischen Torwarts, wenn der Gegner in seinem Lauf behindert wird und wenn der Schiedsrichter auf „gefährliches Spiel" entscheidet. Wird der Ball in einem dieser Fälle trotzdem direkt ins Tor des Gegners geschossen, zählt der Treffer selbstverständlich nicht. Dann gibt es Anstoß für die gegnerische Mannschaft.

2. Der direkte Freistoß

Die Situation, wo Freistoß-Künstler wie Christiano Ronaldo zeigen, was sie können (Ronaldo hat diese Disziplin zu seinem Markenzeichen gemacht: Fünf Schritte rückwärtsgehen, breitbeinig hinstellen, konzentrierter Blick - und dann ab ins Tor mit dem Ball). Das ganze Spektakel, nur um den Ball kurz anzudupfen, wäre hingegen irgendwie lächerlich. Dabei kann man nicht punkten. Freistoß-Fachkräfte wie er treten in Erscheinung, wenn es ein Handspiel gab oder ein klassisches Foul (Blutgrätsche, Treten, am Trikot halten) begannen wurde. In beiden Fällen wird der Freistoß an der Stelle ausgeführt, an welcher der Regelverstoß begannen wurde. Einzige Ausnahme: Im gegnerischen Strafraum gibt es keinen direkten Freistoß. Stattdessen wird der Schiedsrichter auf Elfmeter entscheiden.

Autor: Maximilian Reich
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