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Das Erfolgsrezept des Tischtennisspieler

Tischtennis-die schmutzigen Tricks der Sieger

Wie gewinnt man ein Tischtennis-Match? Egal, ob Sie im Park gegen den Schwiegervater antreten oder Ihrem talentierten Sohn noch ein letztes Mal zeigen wollen, wer die Hosen anhat: Mit diesen Tricks ist der Ball Ihr Freund.

Professionelle Tischtennisspieler sind in der Regel Feingeister mit subtilem Humor und abartigen Gedanken. Wie sonst könnten Sprüche wie „Fußball ist Arbeit. Tennis ist Handwerk. Tischtennis ist Kunst“ oder „Wenn Tischtennis einfach wäre, würde es Fußball heißen“ entstehen? Diejenigen, die mit der kleinen Zelluloid-Kugel brillieren, sind meist verschlagen und bereit, mit allen Mitteln um den Sieg zu kämpfen. Das liegt sicherlich auch an der Atmosphäre eines Tischtennisspiels: Der Raum ist begrenzt, die Kontrahenten sind nur durch den 2,74 Meter langen Tisch voneinander getrennt, das Netz ist keine 16 Zentimeter hoch, man verliert sich nie aus den Augen, der Weg zum Handtuch auf Höhe der Tischmitte endet am selben Punkt. Man sieht sich, man mag sich nicht, man hasst sich. Welche Tricks kann sich ein Amateur von ihnen abschauen?

Die Macht der Psyche

Tischtennis ist ein Psycho-Sport. Eine Disziplin, bei der die geistige Komponente noch wichtiger ist, als bei anderen Sportarten, weil man sich näher ist, weil man sich begegnet wie im Wilden Westen oder im Frankreich der Renaissance bei einem Duell. Es kann nur einen geben. Und so liefert man sich schon beim Einspielen die ersten Scharmützel, spielt den Ball nicht richtig zu, zieht sich mitten drin die lange Hose aus und schlägt das erste Mal vor anzufangen, wenn man grade richtig schön in Fahrt ist, dem Gegner aber noch nicht die Möglichkeit gegeben hat, sich selbst in eben diese zu bringen. Beginnt das Spiel dann, erlaubt es die Enge, sich mit seinem Gegenüber zu „unterhalten“. Aussagen wie „Wenn du diesen Schlag könntest, müsstest du sicherlich nicht hier gegen mich spielen“ gehören zum Repertoire jedes Siegers. Auch die konträre Aussage ist äußerst beliebt. Scheitert man selbst an einem äußerst schwierigen Ball, macht sich ein „verdammte Sch...., nicht einmal die einfachen Bälle treffe ich heute“ gut. So kommuniziert man mit seinem Gegner, bleibt in seinem Gehörgang und damit in seinem Kopf.

Der Aufschlag

Auch der Aufschlag bietet sich an, um seinen Gegner aus dem Rhythmus zu bringen. Er folgt beim Tischtennis sehr genauen Regeln. Der Ball darf weder mit der Hand, noch mit dem Körper verdeckt werden und vor dem Treffen des Balles muss man diesen mindestens 16 Zentimeter gerade in die Höhe werfen. Viele Angriffspunkte für Reklamationen, seien sie gerechtfertigt oder nicht. Was das bringt? Der Gegner muss einen anderen Aufschlag machen. Einen, der nicht zu seinem Standardrepertoire gehört. Einen, der ihn aus seiner Komfortzone reißt.

Der Ballnassmacher

Sollte all das nicht helfen und es wirklich eng werden, hilft nur noch eines. Der ultimative und schmutzigste Trick, den man als Tischtennisspieler drauf haben kann, der Inbegriff des „Winning ugly“: der Ballnassmacher. Die Situation: Im Entscheidungssatz steht es 9:9, zwei Punkte bis zum Sieg, der zukünftige schmutzige Sieger hat das Aufschlagrecht. Der Weg zum Handtuch, das Vortäuschen des Abwischens von Gesicht und Händen, das Einwickeln des Balles ins durchgeschwitzte Trikot oder das kurze Heben des Trikots, um den Ball mit dem Schweiß am Bauch zu befeuchten. Nun bloß nichts mehr abwischen. Alles wie immer, perfekte Tarnung, ein Chamäleon wäre stolz. Dann der Aufschlag, wenig Rotation im Ball, der Gegner versucht ihm genau diese mitzugeben und dann geschieht es: der nasse Ball rutscht ab. Er bekommt auf dem Gummi des Belages einfach keine Haftung. Wie wundervoll wäre es, diesen Moment in Superzeitlupe auf einer Großbildleinwand zu sehen – an Schönheit kaum zu überbieten. Und ganz nebenbei das wichtigste Ziel erreicht: Matchball. Der Gegner ist genervt, entdeckt den nassen Fleck auf seinem Schläger und fragt sich, ob sein Gegenüber tatsächlich so weit gehen würde, den Ball mit salzigem Schweiß zu befeuchten. Diese Ablenkung sollte reichen, den nächsten Punkt zum Matchgewinn einzufahren. – Ein nasser Ball, das große Geheimnis des schmutzigen Siegers beim Tischtennis.

Stefan Maurer

Autor: Stefan Maurer
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