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Wie wird aus einer Serienmaschine ein Rennmotorrad?

Playboy verrät es ihnen

Wie wird aus einer Serienmaschine ein Rennmotorrad?

Schnell, leicht, intelligent – was unterscheidet ein Rennmotorrad von der Serienmaschine? Und wie heiß muss der Ofen sein, damit er ganz vorne mitfährt? Der Berater erklärt die technische Meisterleistung

Rennmotorrad zu fahren bedeutet: aus einer ohnehin schon kraftvollen Serienmaschine das Beste herauszuholen. Es beginnt damit, dass das nagelneue Motorrad, wenn es gerade das Werk verlassen hat, gleich wieder auseinander gebaut und in seine Einzelteile zerlegt wird. Streng nach dem Reglement der verschiedenen Rennklassen verändern dann Ingenieure, die für ein jeweiliges Rennteam oder dessen Partner arbeiten, einzelne Komponenten an der Maschine: ersetzen sie durch alternative Bauteile oder modifizieren sie – jeweils mit dem Ziel, das Motorrad stärker, schneller und leichter zu machen. Zum Schluss wird die Maschine, so weit wie erlaubt, an die Physiognomie und den Fahrstil des Piloten angepasst, der auf der Rennstrecke die Ingenieursleistung zur Geltung bringen soll. Der Lenkerwinkel und die Höhe der Sitzbank etwa lassen sich verändern. Fertig ist das Rennmotorrad.

Jedes Kilogramm zählt

Rennmotorrad ist also niemals gleich Rennmotorrad. Ausgehend von der Basis der jeweiligen Serienmaschine haben die Ingenieure in den diversen Rennklassen unterschiedlich viel Spielraum bei ihrer Arbeit. Modifikationen am Motor sind meist tabu. Doch mehr Motorleistung kann man auch generieren, indem man zum Beispiel Komponenten wie den Luftfilter oder den Ansaugtrakt verändert. Schon offene Auspuff-Endtöpfe bringen schnell mal mehr als ein halbes Dutzend zusätzliche PS. Simpel verallgemeinern lässt sich jedoch allein das Vorgehen bei der Reduktion des Gewichts: Leichtere Bauteile als in der Serienmaschine wie Felgen und Verkleidung machen einige Kilos aus, die das Rennmotorrad auf der Strecke nicht mehr mitschleppen muss. Der Rest ist höhere technische Finesse. Viel Know-How und Ideenreichtum stecken in einem Erfolg versprechenden Rennmotorrad.

Das Rennmotorrad als Meisterwerk

Rennmotorrad heißt eine Maschine dann, wenn ihre Basiseigenschaften optimal zur Geltung gebracht und verbessert worden sind. Hat sie zum Beispiel von Haus aus eine hervorragende Leistung im oberen Drehzahlbereich, wird der Fahrer auf langen, geraden Strecken die Konkurrenz vermutlich leicht abhängen. Doch was ist mit den Kurven? Hier ist Leistung im unteren und mittleren Drehzahlbereich gefragt. Mit Modifikationen rund um das Auspuffsystem lässt sie sich beispielsweise steigern. Erst eine Maschine, die an möglichst allen Abschnitten einer Rennstrecke ordentliche Leistung verspricht, ist ein wirklich gutes Rennmotorrad.

Schlauer fährt schneller

Rennmotorrad sollte man aber nicht jede auf mehr Leistung getrimmte Maschine nennen. Gestattet es dem Fahrer auch auf schwierigen, kurvenreichen Strecken konkurrenzfähige Rundenzeiten einzufahren, sollte ein modernes Rennmotorrad ihn zusätzlich mit Intelligenz unterstützen und vor zu viel Risiko bewahren. Deshalb verfügen einige Rennmaschinen mittlerweile über schlaue Motormanagement-Systeme. Eine Traktionskontrolle etwa kann das Gas drosseln, wenn der Fahrer zu mutig durch Kurven brettert und das System Drehzahldifferenzen zwischen Vorder- und Hinterrad misst. Diese eingebaute Sicherheit ermöglicht es dem Piloten, sein ganzes Können zu zeigen – und das ganze Leistungsspektrum der Maschine. Schließlich ist er mit ihr allein auf der Strecke, so groß sein Team auch sein möge, und er muss sich auf sie verlassen können: Im Rennen zählen nur der Fahrer und sein Rennmotorrad.

Autor: Philip Wolff
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