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Kleider machen Leute

Acht modische Verbrechen, die Sie vermeiden sollten

Acht modische Verbrechen, die Sie vermeiden sollten

Kleider machen Leute! Wissen Sie? Trotzdem sollten Sie den folgenden Artikel lesen und recht kritisch mit sich sein. Denn Vorsicht: Wenn Sie einen dieser Fashion-Fauxpas begehen, kommt die Style-Polizei.

§ 1 Socken in Sandalen

Passiert nur den betrunkenen, verbrannten Briten auf Mallorca, denken Sie? Falsch gedacht. Leider, leider, leider sieht man immer noch viele Deutsche, die sich im In- und Ausland, privat und öffentlich, tagsüber wie abends mit Badelatsche oder Trekkingsandale und Socken zeigen. Ein für alle Mal: Das ist weder schick, noch sehen weiße Socken in offenen Schuhen lange sauber aus. Entweder ist es warm genug für einen offenen Schuh oder Mann trägt eben Lederslipper.

§ 2 Mit dem Rucksack ins Büro

Warum nicht? Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten in einem gehobenen Hochhaus, in dem Anwälte, Betriebswirte, Banker und andere Industriekapitäne Tag für Tag die feinsten Zwirne tragen. Wenn Ihnen dieses Umfeld bekannt vorkommt, Sie weder Fahrradkurier noch (Werk-)Student sind, gibt es keinen Grund, einen Rucksack zu tragen. Wenn Sie nach Feierabend zum Sport gehen, nehmen Sie eine Sporttasche mit. Für alle beruflichen Belange gibt es Aktenkoffer und Messenger Taschen.

§ 3 Logo-Shirts und Glitzer

Sind Sie Dieter Bohlen? Bordellbesitzer? Oder Barbie’s Ken? Nicht? Eben. Dann brauchen Sie weder Logo-Shirts noch Glitzerapplikationen auf Ihrer Kleidung. Es sei denn, Sie werden als Profisportler von einer Marke gesponsort und sind vertraglich dazu verpflichtet, sie zu tragen. Dann herzliches Beileid.

§ 4 Tiermotive

Genau. Das gilt für Krawatten, Socken, Krawattennadeln, Boxer-Shorts, Strickpullover, T-Shirts und generell jede textile Fläche, die den Körper eines Mannes jenseits des Kinderalters schmückt oder kleidet. Tiermotive sind weder lustig, noch einfühlsam und zeigen auch keine sanfte Seite Ihrer selbst. Im Gegenteil: Sie sind albern und kindisch. Wenn Sie Tierliebhaber sind, adoptieren Sie lieber eine Seekuh in Florida unter savethemanatee.org und zeigen somit Ihre karitative Seite.

§ 5 7/8-Hosen

Das eigentliche Verbrechen ist hier nicht so sehr das Tragen dieser furchtbaren Hose, sondern vielmehr die generelle Existenz. 7/8-Hosen sind weder lang, noch kurz; sie wärmen also nicht und kühlen auch nicht. Das Einzige, was sie wirklich können, ist: das Bein des Trägers optisch so zu verkürzen, dass er unglaublich dämlich aussieht.

§ 6 Trekkingklamotten in der Stadt

Leider sieht man von Wochenende zu Wochenende immer mehr Paare in farblich aufeinander abgestimmter Trekkingmontur, durch die Einkaufsstraßen deutscher Metropolen unterwandern. Liebe Wandersportfreunde, keine Großstadt ist mit Geh- und Spazierwegen so schlecht ausgestattet, dass Sie dort Funktionskleidung, Eispickel und Steigeisen brauchen.

§ 7 Hüfttaschen (um den Hals)

Das letzte Mal, dass Männer Hüfttaschen trugen, ohne das komisch zu finden, war in den Neunzigern. Aber in dieser Zeit waren ja auch Handyhüllen am Gürtel, Holzfällerhemden und Buffalo-Schuhe en vogue. Jetzt feiern die Dinger wieder ihr Comeback, allerdings nicht um die Hüfte gebunden, wie man das bei chinesischen Kreuzfahrttouristen oft sieht, sondern schräg vor der Brust. Das sieht nicht nur so aus, als hätte man die Funktionsweise der Tasche nicht begriffen, sondern auch so, als wäre man damit überfordert, Handy, Autoschlüssel und Geldbeutel in die dafür vorgesehenen Hosentaschen zu packen. Auf Twitter postete die New Yorker Polizei kürzlich folgendes: „Die Hüfttasche nach hinten gedreht, das ist scheußlich und leichtsinnig". Und nach vorne gedreht? "Immer noch scheußlich, aber wenigstens sicher." Noch Fragen? 

§ 8 Unvorteilhafte Farben

Zugegeben, hiermit verhält es sich etwas schwieriger. Schließlich variieren unvorteilhafte Farben von Typ zu Typ. Mit einem Pullover im falschen Farbton können Sie allerdings kränklich aussehen, selbst wenn er aus feinstem Kaschmir ist. Deshalb werden generell warm- und kalttonige Typen unterschieden. Der warmtonige Frühlingstyp hat sehr helle, aber gelbliche Haut und blondes bis rotblondes Haar. Ihm stehen Töne wie Lindgrün, Champagner, Honig und Cognac, Aquamarin und Mohnrot. Der Herbsttyp ist ebenfalls warmtonig und hat goldene Haut, die dennoch nicht gut bräunt und eher dunkelblondes Haar. Ihm stehen Rost-, Kupfer- und Kastanienrot, Oliv- und Tannengrün, Reh- und Schokobraun, Senfgelb und Kupfer. Der kalttonige Sommertyp ist eher blass mit bläulich-rosiger Haut und aschblondem Haar. Zu ihm passen kühle Blau- und Grautöne, Mauve und Schilfgrün, Mintgrün und Platin. Der Wintertyp ist mit olivfarbenem Hautton und dunklem Haar ebenfalls kalttonig. Schwarz, Weiß, Kirschrot, Smaragdgrün, Zitronengelb, Nachtblau und Silber sehen an keinem anderen Typen so gut aus.

Autor: Tina Heindel
Anzug und Schuhe richtig kombinieren
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