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Das kleine Hut-Einmaleins

Finden Sie den richtigen

Das kleine Hut-Einmaleins

Es muss nicht immer die Mütze oder das Baseballcap sein – als stilbewusster Mann sollten Sie mindestens einen klassischen Herrenhut besitzen. Der Berater verrät Ihnen, welcher Hut zu Ihnen passt.

Um ihn zu tragen, müssen Sie weder Jazzmusiker sein zum Pferderennen in Ascot eingeladen werden. Ein Hut kann vor Regen, Kälte oder Sonne schützen. Doch neben seinen vielen praktischen Fähigkeiten unterstreicht der Hut die individuelle Persönlichkeit des Trägers. Der Berater hat vier wichtige Modelle ausgewählt, mit denen Sie wohlbehütet das Haus verlassen können.

1. Lässiger Sommerschick: der Panama-Hut

Vorab das wichtigste: der Panama-Hut kommt nicht aus Panama, sondern aus Ecuador. Von dort aus wird er seit fast 400 Jahren an Hutliebhaber in der ganzen Welt exportiert, und das laut Überlieferung, über Panama. Das Stroh des Panama-Hutes wird geflochten und anschließend mittels Feuchtigkeit, Wärme und Druck geformt. Je nach Dicke der Faser kann das Formen sehr aufwändig sein, deshalb kostet er schon mal mehrere Tausend Euro. Der Panama-Hut ist der perfekte Freizeitbegleiter. Berühmte Träger des Panama-Hutes waren übrigens Napoleon III., Ernest Hemingway und Harry Truman.

2. Bohème total: der Fedora-Hut

Der weiche Filzhut ist längs der Krone nach unten geknickt und an der Vorderseite und beiden Seiten eingekniffen. Seinen Namen erhielt er aus dem gleichnamigen Schauspiel „Fédora“ von Victorien Sardou aus dem Jahr 1882. In Großbritannien hat er eine kürzere Krempe und wird Trilby genannt. Der Fedora passt am besten zum Businessanzug – andere Kombinationen können schnell sehr gewollt wirken. Al Capone forderte seine Männer dazu auf, graue Fedoras zu tragen, damit sie sich von gesetzestreuen Bürgern unterscheiden konnten. Wenn Sie sich dennoch trauen ihn zu tragen, orientieren Sie sich stylingtechnisch an Johnny Depp.

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3. Hat den Blues in sich: der Pork Pie-Hut

Die Form des Pork Pies ähnelt sehr der des Fedoras, allerdings ist seine Krone flacher und kreisrund. Seinen Ursprung hat der Pork Pie in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Er bekam seinen Namen von der gleichnamigen Schweinefleischpastete, die in Großbritannien als Delikatesse gilt. Träger des Pork Pies sind nicht selten Jazz-, Blues- und Skamusiker, aber auch Stararchitekt Frank Lloyd Wright und Sänger Dean Martin waren Liebhaber des von der Pastete inspirierten Hutes. Getragen wird der Pork Pie wie der Fedora eher zum Businessanzug als zum Freizeitoutfit.

4. Das Non plus ultra: der Zylinder

Kein Hut schmückt den Kopf eines Mannes eleganter als ein Zylinder. Der verhältnismäßig hohe und steife Herrenhut erhielt seinen Namen durch den zylindrischen Kopf, der von einer festen Krempe umrahmt wird. Seinen samtigen Glanz bekommt der Zylinder durch Materialien wie Seide, Seidenplüsch und langflorigen Samt. Getragen wird er nur noch zu besonders feierlichen Anlässen, dann gemeinsam mit Cutaway oder Frack.

Hut ab!

Auch wenn heute vieles lockerer erscheint – in geschlossenen Räumen gilt nach wie vor die altbekannte Knigge-Regel: Hut ab! „Dass Männer den Hut absetzen, hat historische Gründe. Ein Ritter, der in friedlicher Absicht kam, nahm seinen Helm ab. Er zeigte sich damit schutzlos und präsentierte sein Gesicht“, erklärt Etikette-Trainerin Nandine Meyden. Für Frauen gilt diese Regel nicht – da sie keine Ritter und ohnehin wehrlos waren.

Autor: Tina Heindel
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