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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Der Semibrogue

Nur die Vorderkappe ist durchlöchert:

Der Brogue: schick durchlöchert

Sportlich leger oder klassisch elegant? Der robuste Alleskönner ist vielseitig einsetzbar. Zu welchem Anlass und ich welcher Kombination Sie den Brogue tragen können, verrät Ihnen Playboy.

Wer aufgrund des Namens denkt, der Schuh hätte seine Wurzeln in Frankreich, der irrt. Brogue kommt aus dem schottisch-gälischen bròg, bzw. dem irischen bróg, was schlichtweg Schuh bedeutet. Die Löcher im Brogue stammen nämlich von Hirten, die sie im 17. Jahrhundert in die Schuhe bohrten, um das Wasser, das von den nassen Feldern eingedrungen war, wieder loszuwerden. Etwa 100 Jahre später wurde der Schuh in Großbritannien gesellschaftsfähig. Diese klassischen ghillie brogues trägt der Schotte heute nur noch zum Kilt. Drei moderne und absolut tragbare Modelle hat der Berater für Sie recherchiert.

Der Semibrogue

Die Grundform aller drei Modelle ist gleich. Der Grundunterschied zum Budapester (der ja auch durch sein markantes Lochmuster besticht) ist aber, dass der Brogue schmaler geschnitten ist, und eine normal gerundete, abfallende Schuhspitze hat. Beim Semi- oder Halfbrogue ist nur die zusätzlich auf den Schaft aufgesetzte Vorderkappe mit Löchern verziert. Der Halfbrogue ist besonders gut zum Geschäftsanzug zu kombinieren, da er schlicht wie ein Derby ist aber eine zusätzliche Besonderheit im Lochmuster hat.

Der Fullbrogue

Der Unterschied zum Semibrogue besteht darin, dass die Vorderkappe nicht nur über die Schuhspitze reicht, sondern in Form einer sogenannten Flügelkappe bis auf die Seiten des Schuhs reicht und mit ihr auch die charakteristische Lyralochung. Obwohl der Fullbrogue detailreicher verziert ist, wirkt das Modell sportlicher als der Semibrogue und eignet sich dafür perfekt für junge Träger oder Einsteiger.

Der Longwing

Der Longwing ist eine Weiterentwicklung des Fullbrogue. Seine Flügel, die aus der Kappe auslaufen, reichen bei diesem Modell bis zu Fersennaht. Darum hat der Longwing auch keine zusätzliche Fersenkappe, die der Fullbrogue hat. Diese langen Flügel sind mit Lyralochung verziert. Diese Methode ist eine Stanztechnik, bei der immer zwei übereinanderliegende Löcher auf ein größeres, Einzelnes folgen. Konservativ gesehen ist der Longwing eigentlich kein Businessschuh. Da Regeln jedoch da sind, um gebrochen zu werden, sagen wir: ab ins Büro mit dem Longwing!

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Autor: Tina Heindel
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