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Der Doppelreiher

aller guten Dinge sind zwei

Der Doppelreiher

Ein alter Freund ist wieder da: der Doppelreiher. Doch wer ihn tragen will, ohne wie ein Schmalspur-Broker zu wirken, sollte ein paar Dinge beachten. Der Playboy hilft weiter.

Unter allen Jacketts sticht der Doppelreiher am meisten heraus. Zu Recht. Denn richtig kombiniert und mit dem nötigen Selbstbewusstsein getragen, wirkt er viel legerer als Sie vielleicht denken. Formell und antiquiert war gestern.

Doppelreiher: das Comeback der zweiten Reihe

Wirklich interessant an den neuen Doppelreihern sind vor allem zwei Dinge: Die Sakkos werden nicht mehr als Anzüge getragen, sondern allein. Und bei den Stoffen und Farben geht viel mehr als nur Nadelstreifen und Anthrazit. Festere Stoffe und hellere Farben sind durchaus erwünscht. Das Sakko will auffallen. Also tun Sie ihm den Gefallen. Spätestens seit Michael Douglas in „Wall Street“ hat der Doppelreiher sein Image als harter Powersuit weg. Deshalb tut es gut, wenn man ihn jetzt nicht mehr ganz so ernst nimmt und statt eines weißen oder blauen Hemdes einfach ein T-Shirt darunter anzieht. Wenn es kälter wird, kann es auch gern ein Pullover sein. So oder so: optimal ist ein Rundhalsausschnitt.

Doppelreiher: Nichts bleibt mehr verborgen

Früher wurde der Doppelreiher gern dazu benutzt, einen Bauch zu kaschieren. Und jetzt kommt die schlechte Nachricht: Die Zeiten sind vorbei. Eng in den Schultern und so tailliert und kurz geschnitten wie eine Lederjacke, macht er zwar immer noch eine schlankere Silhouette. Verbergen lässt sich jetzt aber nichts mehr. Wenn schon, denn schon: Wählen Sie eine schmal geschnittene Hose, die zwar farblich passt, aber ansonsten nicht weiter den Verdacht erregt, zu einem Anzug zu gehören.

Doppelreiher: Haltung bewahren!

Der Doppelreiher eignet sich nicht wirklich für das Büro, da er zu sehr auffällt. Auch sieht er im Sitzen weder geschlossen noch offen wirklich gut aus. Daher findet er sein natürliches Revier eher auf Partys, in Clubs und auf Vernissagen und anderen Stehempfängen. Höchstens lässiges Anlehnen ist erlaubt. Da der Zweireiher sich als modisches Statement anbietet, muss man auch bei den Schuhen keine Hemmungen haben. Desert-Boots sind eine sichere Variante. Zu förmlich (Derbies) oder zu leger (schmutzige Turnschuhe) sollte es aber auch nicht sein.

Doppelreiher: so bitte nicht

Es hat sich einiges verändert, beim Doppelreiher – doch manches ist gleich geblieben. Denn im Grunde gibt es nur vier Fehler, die auch jetzt noch strengstens zu vermeiden sind:

  • 1. zu groß kaufen
  • 2. zu lang tragen
  • 3. sich zu förmlich geben
  • 4. den Doppelreiher öffnen

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Autor: Alexander Runte
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