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Genug vom Halloween-Wahnsinn

Wie umgeht man diesen Spuk?

So können Sie dem Halloween-Wahnsinn entfliehen

Halloween interessiert hier die meisten nicht. Und das zu Recht. Allerdings feiern auch in Deutschland immer mehr diesen Feiertag. Ab September findet man im Supermarkt neben den Lebkuchen diverse Kürbis- oder Gespensterdekorationen und der Film „The Crow“ wird zum 1000. Mal wiederholt. Woher kommt dieser Brauch, was bringt er einem und wie kann man ihn umgehen?

Halloween? Haben wir zu Karneval und beim Oktoberfest nicht schon genug Möglichkeiten, uns zu verkleiden? Reicht es nicht, wenn die Sternensänger vor der Tür krakeelen und Süßigkeiten fordern? Sollte man meinen. Doch immer mehr feiern auch in unserem Land diesen Brauch.

Der Ursprung

Halloween haben wir nicht den Amerikanern, sondern den Iren zu verdanken. Ist nicht so interessant? Aber vielleicht kann man mit dem Wissen mal bei einer Quizshow oder im Bekanntenkreis glänzen. Schon vor über 2000 Jahren feierten die Kelten am 31. Oktober den letzten Tag des Jahres. Zu der Zeit gab es nicht nur einen anderen Kalender, sondern man glaubte, dass die Verstorbenen zurückkehren. Diesen Brauch brachten die Iren mit nach Amerika. Selbst der Papst versuchte 800 Jahre später, Halloween abzuschwächen und ernannte den 1. November als „Allerheiligen“. Das hält die Menschen aber nicht davon ab, den alten Brauch weiter zu pflegen.

Die Verkleidung

Halloween oder Karneval? Da siegt eindeutig der Karneval. Da kann man sich wenigstens aussuchen, ob man bei dem lustigen Treiben mitmachen will, oder lieber zu Hause bleibt. Jetzt steht aber plötzlich der dicke Jens als Zaubermops vor der Tür und fordert mit seiner schielenden Schwester Jenny, die als Prinzesschen geht, Süßigkeiten. Hätte man doch nicht die Tür geöffnet! Man weiß, dass Jens beim Essen keinen Spaß versteht und jetzt ist man unvorbereitet. Man überlegt, ob man ihm den Apfel vom Markt oder die letzte Tüte Erdnüsse aus dem Flieger anbieten soll – oder vielleicht doch gleich einen Scheck ausstellen? Die verkleideten Kinder sollen eigentlich Geister abschrecken, aber sie verschrecken meist nur die Nachbarn.

Süßes oder Saures

Halloween nehmen immer mehr Jugendliche als Anlass, mal wieder in der Nachbarschaft zu randalieren, beziehungsweise den kleineren Kindern die Bonbons abzunehmen. Doch folgende „Streiche“ sind keine Kavaliersdelikte und werden von der Polizei bestraft:

  • Bewerfen von Hausfassaden oder Autos mit Eiern
  • Abbrennen von Feuerwerkskörpern
  • Zerstören von Blumenbeeten und Beschmieren von Hauswänden
  • Bedrohen von Anwohnern
  • Werfen von brennenden Gegenständen
  • Lärmbelästigung
  • andere Kinder bedrohen und bestehlen

Wenn der dicke Jens also droht, dass er genau weiß, wo man parkt, oder die Haustür verschmiert, kann man ohne mit der Wimper zu zucken die Polizei rufen.

Verhalten an Halloween

An Halloween werden die Kindermassen immer mehr und man kommt gar nicht mehr zur Ruhe. Vielleicht sollte man an diesem Tag verreisen, oder einfach nicht die Tür öffnen. Es sind doch noch eher kleinere Kinder unterwegs, so dass man am späteren Abend auf jeden Fall seine Ruhe hat. Wenn man aber Spaß an diesem Tag haben sollte, kann man sich natürlich auch entsprechend vorbereiten: mit einer gruseligen Verkleidung, bei der die Kleinen das Schreien anfangen und einer großen Bonbonschale. Vielleicht ist ja auch die nette große Schwester oder das heiße Aupair-Mädchen aus der Nachbarschaft dabei, die den Auftritt originell findet. Man sollte nur darauf achten, dass man dem neuen Nachbarn nicht wie im Sketch bei Loriot damals sagt, dass er jetzt die Maske abnehmen kann und er gar keine trägt.

Autor: Britta Geiger
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