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Der Trenchcoat

Der Mantel aus dem Schützengraben

Ein Stück Modegeschichte - der Trenchcoat

Der Trenchcoat: eine Mischung aus Eleganz und Coolness – oder ganz einfach der Kultmantel schlechthin. Woran man den echten Trenchcoat erkennt, was er drauf hat, und warum jeder Mann einen besitzen sollte, erklären wir Ihnen hier..

Vom Schützengrabenmantel im Ersten Weltkrieg zum wichtigsten Klassiker in der Mode – der Trenchcoat hat viel mitgemacht. Aber: man sieht ihm das nicht an. Der Trenchcoat wirkt nämlich immer modern und verpasst jedem Outfit ein stilistisches Upgrade. Was Sie dafür tun müssen? Lesen Sie mal!

Woran erkennt man den Trenchcoat?

Der echte Trenchcoat ist ein Zweireiher und wird mit Hornknöpfen geschlossen. Das wichtigste Erkennungsmerkmal: ein breiter Gürtel mit einer Metallschließe und Ösen. Sonst noch wichtig: ein Umlegekragen und ein breites Revers mit Knöpfen und klassische Schulterstücke (Epauletten), auf denen früher militärische Rangabzeichen befestigt wurden.

Am Ärmel helfen Ärmelspangen, die mit einem Riegel zugebunden werden, gegen den Regen. Die Länge ist variabel. Es gilt: je kürzer, desto moderner. DIE Trenchcoatfarbe schlechthin ist auch heute noch Khaki oder Creme. Experimentieren ist aber erlaubt.

Deutsche und russische Soldaten feiern gemeinsam in einem neutralen Frontabschnitt, 1914.

Thomas Burberry legte mit der Erfindung des Stoffes Gabardine um 1870 den Grundstein für den Trenchcoat. Die wasserabweisenden Eigenschaften dieses Stoffes machten den Trenchcoat besonders witterungsbeständig und somit auch für das Militär attraktiv. Im Ersten Weltkrieg wurde er zuerst von britischen und französischen Soldaten getragen, fand aber auch Verwendung bei den Deutschen. Im blutigen Schützengrabenkrieg (englisch trench) erhielt der Zweireiher seinen Namen. Sein Schnitt ist auf guten Wetterschutz und gute Beweglichkeit ausgelegt.

So wurde der Trenchcoat berühmt

Humphrey Bogart hat den Trenchcoat zum absoluten Klassiker gemacht. Er trug ihn in der berühmtesten Abschiedsszene Hollywoods, im Film „Casablanca“, als er Ingrid Bergmann am Flughafen für immer Lebewohl sagte. Übrigens: Humphrey Bogart war nur 1,65m groß. Sie sehen also: Der Trenchcoat kann auch kleine Männer ganz groß machen. Cool, elegant und mysteriös, das sind Eigenschaften, die der Trenchcoat für sich verbuchen kann. Er passt zu jeder Jahreszeit und lässt Sie in jeder Situation seriös erscheinen. Ob in der Freizeit, zum Business-Outfit mit Aktenkoffer oder zum Date – der Trenchcoat passt sich jeder Situation an.

Passt im Winter und im Sommer: Der Trenchcoat.

An warmen Tagen wird er offen getragen. Der Gürtel wird dann im Rücken gebunden. Wenn es kälter wird und Sie die Knöpfe schließen wollen, wird er vorne gebunden. Und damit kommen wir zur allerwichtigsten Regel beim Tragen eines Trenchcoats: Der Gürtel wird gebunden und geknotet und nicht gürtelartig geschlossen! Was Sie niemals tun sollten: den Kragen des Trenchcoats aufstellen. Schließlich sind Sie nicht Inspector Gadget.

Autor: Max Marquardt, Playboy
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