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Haariges Anti-Aging

Warum Bart tragen jung hält

Gegen das Alter: Bärte halten jung und gesund

Der Dude trug seinen schon, da war das Wort „Hipster“ noch nicht einmal erfunden. Gut 15 Jahre nach „The Big Lebowski“ ist der (Voll-)Bart endgültig zum Trend avanciert. Doch er ist weit mehr als das! Wir verraten, warum Gesichtsbehaarung Jungbrunnen und Krankheitsschutz zugleich ist

George Clooney lässt wachsen, David Beckham hält es eher mit der pflegeleichten Drei-Tage-Variante: Mann trägt Bart, ob nun in Berlin-Mitte oder zur Oscar-Verleihung. Nur aus einer Ecke regt sich noch Protest gegen den Siegeszug des so genannten „Hipsterhaars“: Viele Frauen beschweren sich über die männliche Kratzbürste an ihrer Seite. Zum Glück liefert eine Studie der australischen University of South Queensland nun einen verdammt guten Grund, dennoch nicht zum Rasierer zu greifen. Und der dürfte sogar Ihre Holde überzeugen.

Ein Bart ist der perfekte Sonnenschutz

Sommerliches Schwitzen unter der Gesichtsbehaarung mag zwar nerven. Gerade in der heißen Jahreszeit kann sich ein Bart aber als überaus nützlich erweisen. Denn er schützt seinen Träger vor 90 bis 95 Prozent der gefährlichen UV-Strahlen, das fanden die Forscher der University of South Queensland heraus. Ob Ihr Bart als Sunblocker taugt, hängt unter anderem von seiner Länge und der Dicke der Haare ab. Die Faustregel: Je mehr Sie sich optisch Heidis Alm-Öhi annähern, desto besser. Zu diesem Ergebnis kamen die Wissenschaftler übrigens im australischen Outback, wo sie drei Models – eines glatt rasiert, zwei mit unterschiedlichen langen Bärten – der gleißenden Sonne ausgesetzt hatten. Ganz auf Sonnenschutz verzichten sollten bärtige Männer deshalb aber nicht.

Ein Bart hält jung

Ganz gleich, ob Ihr Bart eines Tages ergraut – zumindest die Haut darunter bleibt länger jugendlich-frisch als bei glattrasierten Geschlechtsgenossen. Der Grund: Gesichtsbehaarung schützt vor Wind und bewahrt die Haut so davor, auszutrocknen. Wer die Wangen- und Kinnpartie zusätzlich regelmäßig mit Feuchtigkeit aus dem Cremetiegel versorgt, muss sich um Falten keine allzu großen Sorgen machen. Unter einem Voll- oder Schnurrbart kann das Pflegeprodukt vollständig einziehen, ohne direkt beim Griff ins eigene Gesicht wieder abgerieben zu werden. Als ob das noch nicht genug wäre, ist das haarige Accessoire auch noch das beste Mittel, um leidigen Hautunreinheiten aus dem Weg zu gehen. Wo nicht rasiert wird, können schließlich keine Rasierpickel sprießen.

Ein Bart lässt Allergiker durchatmen

Sollen die Pollen doch fliegen! Allergikern mit Schnauzer machen sie deutlich weniger aus. Weil der Blütenstaub im Haar direkt unter der Nase hängen bleibt, gelangt er schwerer in die Atemwege und kann nur noch bedingt Unheil anrichten. Voraussetzung dafür ist jedoch ein Schnurrbart von „Magnum“-Format. So eine üppige Tom-Selleck-Gedächtnisbehaarung zahlt sich auch im pollenarmen Winter aus. In Kombination mit einem wilden Vollbart sorgt sie dann für steigende Temperaturen im Hals- und Kinnbereich. Einen kuscheligen Schal mag das nicht immer überflüssig machen, dafür beschleunigt es womöglich den Genesungsprozess während einer Erkältung. Denn um das Virus zu bekämpfen, wirft der Körper sein Heizkraftwerk an – und ist für jedes zusätzliche Grad dankbar. Da soll Ihre Freundin noch einmal behaupten, Bärte seien nicht heiß.

Autor: Anna Eube
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