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Gentleman –

Frauen stehen auf Kavaliere

Gentleman sein: Warum Frauen auf Kavaliere stehen

Frauen können Bohrmaschinen bedienen und wechseln bei einer Autopanne selbst den Reifen. Trotzdem bekommen sie glänzende Augen, wenn man ihnen die Tür aufhält. Denn trotz aller Emanzipation bleibt eines doch immer gleich: Frauen stehen auf Kavaliere. Wie man sich heute als Gentleman verhalten muss – wir haben nachgefragt.

Die Zeiten, in denen Herren die Außenseite des Gehwegs benutzt haben, um die Damen vor Verkehr, Pfützen und Entleerungen von Nachttöpfen zu schützen, sind vorbei. Heute muss sich Frau allein aus dem Mantel befreien und Autotüren selbst öffnen. Und natürlich kann sie das alles: Nach einem Taxi pfeifen, abends durch dunkle Gassen gehen und einen Regenschirm halten. Aber schöner finden Frauen es noch immer, wenn der Mann ihr dabei zur Hilfe eilt. Warum eigentlich?

Gentleman oder Macho

Eine Umfrage des Portals Firstaffair.de hat ergeben: Ja, Frauen stehen auf echte Gentlemen. Von über 1400 Frauen gaben 62% an, dass ein Mann bei ihnen punkten kann, wenn er ihnen die Tür aufhält oder in den Mantel hilft. Imponiergehabe und Machotum gelten dagegen als echte Abturner. Mit solchen Selbstdarstellern wollen ebenfalls 62% nichts zu tun haben. „Eine hilfreiche Geste ist ein respektvolles Kompliment an die Frau! Sie schmeichelt und zeigt, man ist höflich, hilfsbereit und unterstützend“, erklärt die Etikette-Trainerin Birgit Brenner . „Das schätzen Frauen – auch, wenn sie noch so starke Persönlichkeiten sind!“

Gentlemen versus Feministinnen?

Ein Gentleman zu sein bedeutet in erster Linie, einer Frau behilflich zu sein. Auch bei den kleinen Dingen im Alltag, die Frau eigentlich problemlos selbst schaffen würde. Ein „Das kann ich auch alleine“ müssen sich trotzdem die wenigsten Männer anhören. Denn ein Kavalier zu sein bedeutet nicht gleichzeitig, die weibliche Gleichberechtigung abzuerkennen. Ganz im Gegenteil! Brenner: „Gleichberechtigung bedeutet auch Wertschätzung und die kann nie verkehrt sein. Gesten eines Kavaliers sind ebenfalls Zeichen einer Wertschätzung und stehen keinesfalls im Widerspruch zur Gleichberechtigung.“ Schenken Sie der Dame Aufmerksamkeit und zollen Sie ihr Respekt. Damit werden Sie nicht zum Weichei, sondern strahlen absolute Souveränität aus. Das steht dem feministischen Gedanken keinesfalls im Wege. Und wenn sich doch mal eine Frau durch gut gemeinte Hilfe auf den Schlips getreten fühlt? Brenner: „Frauen, die sich durch den Charme eines Gentleman abgewertet fühlen, sei gesagt: Das zeugt nicht im Geringsten von feministischem Selbstbewusstsein.“

Was macht einen Gentleman aus?

Es sind die kleinen Dinge im Alltag, die einen Mann zum Gentleman machen: Erst Platz nehmen, wenn die Dame sich hinsetzt. Bei Gesprächen das Handy ausschalten. Ihr das Sakko über die Schultern legen, wenn sie friert oder die Dame nach Hause begleiten (ja, auch ohne Hintergedanken!). Und Vorsicht – lassen Sie es ruhig angehen. Stehen Sie nicht jedes Mal kerzengerade am Tisch, wenn die Dame von der Toilette wiederkommt. Denn zu viel des Guten kann schnell übertrieben wirken. Brenner: „Authentischer Charme reicht völlig aus! Ab dem Zeitpunkt, wenn Kavaliere ihre Damen wie Kleinkinder behandeln, ist es aus mit der Gentleman-Lust! Das kann keine noch so starke Frauenseele ertragen.“

 
 
 
 
 
 
 
 
Autor: Marlene Burba
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