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Gute Beinarbeit

Krampfadern vorbeugen

Mit diesen Tricks beugen Sie Krampfadern vor

Die Rache für stundenlanges Schreibtischhocken, notorische Lauffaulheit und ein paar Wohlstandspfunde zu viel, die kommt manchmal lästig und schmerzhaft. In Form von unästhetischen Krampfadern, medizinisch Varizen genannt, die nicht immer gefährlich sind – aber immer bleischwere Beine verursachen. Wir erklären, was Sie gegen Krampfadern tun können

Krampfadern sind alt und weiblich! Falls Sie sich in diesem Irrglaube sicher fühlen, werden sie sich jetzt ganz schön wundern. Denn: Jeder sechste Mann und knapp zwei Drittel der 20- bis 29-Jährigen plagen sich mit dem chronischen Venenleiden. Diese wieder loszuwerden, kann zur Tortur werden. Oft hilft nur eins: Zähne zusammenbeißen und ab auf den OP-Tisch.

Was sind Krampfadern?

Krampfadern, von Medizinern Varizen genannt, sind knotige Erweiterungen der oberflächlichen Venen, die sich als unschöne, deutliche Erhebungen unter der Hautoberfläche abzeichnen. Die Hauptaufgabe der Venen besteht darin, Blut zurück zum Herzen zu pumpen, anderthalb Meter nach oben, Tag für Tag. Wird das Blut entgegen der Schwerkraft nach oben transportiert, schließen sich die Venenklappen und der Rückfluss wird verhindert. Beim Gehen und Laufen ist die Muskelpumpe besonders aktiv, bei Bewegungsmuffeln neigt sie zum Erschlaffen – Krampfadern sind praktisch vorprogrammiert.

Wo Krampfadern herkommen

Ursachen für Krampfadern gibt es viele. Mangel an Bewegung kann ein Grund sein, muss aber nicht. Das primäre Krampfaderleiden fällt mit einer angeborenen Bindegewebsschwäche zusammen, die die Funktion der Venenklappen beeinträchtigen kann. Der Rücktransport des Bluts zum Herzen ist gestört, das Blut sammelt sich vor allem in den Beinen und die Venen können sich im Laufe der Zeit zu knotigen Erhebungen, den hässlichen Krampfadern, entwickeln. Beim sekundären Krampfaderleiden liegt die Ursache in einer Abflussbehinderung des Blutes von dem oberflächlichen in die tiefer gelegenen Venen. Ein Blutgerinnsel (Thrombose) beispielsweise kann dann Krampfadern fördern.

Wie Sie Krampfadern bemerken

Sind die Beine schwer und spannen, kann das der Anfang von Krampfadern sein. So auch fiese Wadenkrämpfe in der Nacht und Juckreiz an den betroffenen Stellen. Im fortgeschrittenen Stadium zeichnen sich die verdickten, verästelten Venen deutlich sichtbar unter der Haut ab. Ein weiteres Anzeichen für Krampfadern sind Wassereinlagerungen im Gewebe, die in Ödeme übergehen. Bei besonders schweren Fällen färbt sich die Haut bräunlich, verhärtet und verhornt wie Pergament. Wie bei vielen anderen Krankheiten ist auch für die Ausbildung von Krampfadern die erbliche und genetische Vorbelastung entscheidend, also wenn sich schon Großvater und Vater mit den lästigen Adern herumschlagen, stehen die Chancen gut, der Nächste in der Reihe zu sein.

Was Sie gegen Krampfadern tun können

Um Krampfadern vorzubeugen oder die Beschwerden zu lindern, sind Kompressions- und Stützstrümpfe oder kalte Wassergüsse empfehlenswert. Vorbeugen kann der, der Übergewicht vermeidet und sich regelmäßig bewegt. Bei erblich Vorbelasteten ist es mit ein bisschen Sport aber leider nicht getan. Krampfadern im fortgeschrittenen Stadium können nur noch verödet oder mit einem operativen Eingriff entfernt werden. Bei der Laser- oder Radiofrequenztherapie wird die Innenwand der betroffenen Venen zerstört, sodass der Blutstrom unterbunden ist und die Vene abschwellen kann. Beim Striping wird nicht lange gefackelt, die Krampfadern werden hier unwiederbringlich gezogen. Für besonders Hartgesottene und Fans der alternativen Heilmethoden wurde die Blutegelbehandlung entwickelt. Diese tierischen Saugnäpfe können aber nur bei Gerinnseln in oberflächlichen Venen helfen und sind als Therapeuten eher gewöhnungsbedürftig.

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