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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Job-Dresscode

In 10 Schritten schick zur Bewerbung

Mit Stil zum Job

Auch wenn beim Vorstellungsgespräch Qualifikation und Ausbildung vorgehen: Unterschätzen Sie niemals den ersten Eindruck! Mit Turnschuhen und Schlabberlook werden Sie bei Ihrem potenziellen Chef bestimmt nicht weit kommen. Mit den folgenden zehn Stylingtipps vom Playboy hingegen schon.

Sie haben sie sicher schon mal gesehen, auf der Straße, in der U-Bahn oder während der Mittagspause: Anzugträger, die eigentlich keine sein wollen. Und trotzdem Schlips tragen müssen. Blöd nur, wenn man ihnen ansieht, dass sie am liebsten in T-Shirt und Jeans zur Arbeit gehen würden. Aber wer die Regeln kennt, hat Krawatte und Anzug zum besten Freund – und das sieht auch Ihr potenzieller Chef gerne. Damit Sie beim Vorstellungsgespräch in Sachen Garderobe einen guten ersten Eindruck hinterlassen, gibt’s vom Berater die zehn ultimativen Bewerbungs-Stilregeln.

Regel Nummer 1: Der Anzug muss passen

Ihr Anzug muss perfekt sitzen – ohne wenn und aber! Schließlich müssen Sie sich wohlfühlen und selbstbewusst auftreten. Zwei Nummern zu groß und zu breit, werden Sie in Ihrem Anzug wohl kaum den kompetenten neuen Mitarbeiter mimen. Sie vermitteln ja schon jetzt den Eindruck, als hätten Sie keine Ahnung. Pluspunkte gibt es für ein tailliertes und körpernahes Modell. Und das sieht so aus: Es darf keine horizontale Falte am Sakko entstehen, wenn der Anzug zugeknöpft wird. Sonst ist das Jackett definitiv zu eng. Wichtig ist, dass die Jackettärmel bis zum Daumenansatz reichen und vom Hemd etwa ein Zentimeter zu sehen ist. Die Schulterpartie sollte eine gerade Linie ergeben, so dass der Anzug ein wenig Spiel hat und die Naht ganz leicht über die Schulter fällt.

Regen Nummer 2: Bei der Bewerbung zählt Understatement

Setzen Sie auf schlichte Accessoires, denn Sie sind nicht der Chef – noch nicht. Wuchtige Uhren, große Gürtelschnallen und teure Manschettenknöpfe lenken nur vom Wesentlichen ab: Ihrer Kompetenz. Mit ausgeklügeltem Understatement punkten Sie hingegen viel mehr.

Regel Nummer 3: Es muss die richtige Krawatte sein

Vergessen Sie alles, was Ihnen Ihr Großvater vor 20 Jahren über Krawattenknoten erzählt hat. Ein doppelter Windsorknoten sieht heute ziemlich spießig aus. Jünger und dynamischer: derFour-in-Hand. Der ist schmal, dünn und in Nullkommanix fertig gebunden. Perfekt dazu: ein Hemd mit schmalem Kentkragen.

Regel Nummer 4: Bügelfalten sind ein NoGo

Folgendes gilt vor allem für junge Berufseinsteiger: Finger weg von Bügelfalten! Die nimmt ihnen niemand ab und erwecken nur den Eindruck, dass Sie Papas alten Anzug aus dem Schrank geholt haben. Peinlich!

Regel Nummer 5: Setzen Sie auf die richtige Farbe

Schwarz wirkt zu elegant zum Vorstellungsgespräch und eignet sich eher für abends. Besser: Grau oder Dunkelblau. Beim Hemd gehen Sie mit Weiß immer auf Nummer sicher. Wenn Sie sich abheben wollen, tragen Sie eines in Hellblau. Das ist genauso businesstauglich, wirkt aber moderner.

Regel Nummer 6: Ein modernes Jackett muss sein

Das Gleiche gilt für die Knöpfe Ihres Jacketts. Den dritten Knopf am Sakko sollten Sie sich sparen. Der sieht altbacken und von vorgestern aus. Besser: Zwei Knöpfe, von denen der Unterste unter allen Umständen offen bleibt.

Regel Nummer 7: ein elegantes Revers

Die Knöpfe werden weniger und rutschen nach unten. Dadurch wird das Revers größer und sieht um einiges schicker aus. Wichtig: nur ein schmales Revers ist wirklich elegant. Zu breit erinnert es an die fragwürdigen Anzüge aus den 80er-Jahren. Wollen Sie das wirklich?

Regel Nummer 8: richtig auftreten

Mit Schuhen ist nicht zu spaßen! Egal wie gut Sie obenrum gekleidet sind, Schuhe verraten Ihre eigentliche Modekompetenz – und Ihrem Gegenüber, wie konsequent Sie durch das Leben gehen. Hässliche Falten: nein! (Wofür gibt es Schuhspanner!) Billig aussehende Schuhe: nein! Schmutz auf den Schuhen: nein! (Lesen Sie hier, wie Sie Ihre Lederschuhe pflegen!) Schlichte einfache Schnürschuhe mit dünner Sohle: auf jeden Fall! In Schwarz zu Grau; in Dunkelbraun zu Dunkelblau.

Regel Nummer 9: Muster geschickt einsetzen

Gerade wenn Sie sich für einen seriösen Bürojob bewerben, liegt das Geheimnis oft darin, sich von den Mitstreitern zu unterscheiden. Das tun Sie, wenn Sie sich dem grauen Büromief schon beim Vorstellungsgespräch wiedersetzen. Vorschlag: Grauer Anzug mit (dezentem!) Karomuster, blau-weiß gestreiftem Hemd und einer blau-grau-weiß karierten Krawatte. Zusammen mit den Regeln eins bis acht sind Sie bestens gewappnet: modisch ein bisschen mutig und schon wirken Sie enorm selbstbewusst.

Regel Nummer 10: gute Vorbilder haben

Sich an bekannten Gesichtern zu orientieren, funktioniert nur bedingt. Karl-Theodor zu Guttenberg ist ein positives Beispiel. Der hat Stil. Viele andere neigen aber dazu, sämtliche Stilregen ohne schlechtes Gewissen zu brechen. Denken Sie also nicht: „Die Anderen machen das ja auch nicht!“ Das mag zwar sein. Aber die haben meistens auch keinen Geschmack. Sie allerdings schon! Und mit eben diesem klappt es auch bei der nächsten Bewerbung – dem richtigen Dresscode sei Dank.

Autor: Daniel Hilz
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