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Von wegen für immer

Tattoos entfernen mit Laser

Tattooentfernung: Mit dem Laser gegen die Tinte

Wenn einem das Tribal-Tattoo nur noch peinlich ist, der Name der Liebsten nicht mehr aktuell ist oder der Totenkopf auf dem Unterarm nicht ganz zur Manager-Position passt, hilft nur noch eine Tattoo-Entfernung. Denn Tätowierungen müssen keine Entscheidung fürs Leben sein

Auch wenn man sich Tätowierungen unter anderem wegen ihrer Dauerhaftigkeit stechen lässt, kann irgendwann der Tag kommen, an dem man sie wieder los werden will. Etwa, wenn man nach einer durchzechten Nacht im Bett aufwacht und sich fragt, wie die Herztätowierung mit dem unbekannten Frauennamen auf den Arm kam und wer zum Teufel da neben einem liegt. Die Gründe für eine Tattoo-Entfernung können aber auch einfacher sein. Gerade Mode-Tattoos, wie Tribals, chinesische Schriftzeichen und andere Jugendsünden verlieren irgendwann ihren Daseinsberechtigung. Hinzu kommt, dass Tätowierungen, trotz steigender gesellschaftlicher Akzeptanz, ein Karrierehindernis werden können. Doch eine chirurgische Entfernung, das Abschleifen der Haut oder chemische Peelings klingen nicht nur nach Metzgerei, sondern sind auch langwierig, teuer, schmerzhaft und im Verhältnis dazu wenig erfolgsversprechend. Ebenfalls schmerzhaft, aber weit weniger risikobehaftet ist dagegen die Laserbehandlung.

Tattoo-Entfernung per Laserbehandlung – So funktioniert‘s

Der Grund dafür, dass eine Tätowierung überhaupt dauerhaft besteht, sind körpereigene Fresszellen, welche die vom Immunsystem als Fremdkörper erkannten Farbpigmente einkapseln. Bei der Laserbehandlung wird für den Bruchteil einer Sekunde ein extrem heißer Lichtblitz erzeugt, der die Farbpigmente zersprengt. Das führt dazu, dass die Zellhüllen zerstört werden. Die zerkleinerten Farbpigmente werden anschließend teilweise über die Lymphflüssigkeit ausgeschieden. Ein anderer Teil sammelt sich in Leber und Lymphknoten an und wird nicht mehr weiter abgebaut. Was das für die Gesundheit bedeutet, ist noch nicht ausreichend erforscht. Nach der Behandlung fühlt sich die Haut an wie bei einem schweren Sonnenbrand und sollte mit fettigen Wundheilsalben gepflegt werden. Außerdem sollten man nach der Behandlung für mindestens zwei Wochen die Sonne meiden und keinen Sport treiben. Die zurückbleibenden hellen Flecken nehmen in den meisten Fällen wieder die natürliche Hautfarbe an, was jedoch Jahre dauern kann.

Schmerzen, Kosten, Zeitaufwand und Risiken

Auch wenn mit der Laserbehandlung die besten Ergebnisse erzielt werden, ist sie langwierig, schmerzhaft und vor allem teuer. Da die Haut ein sensibles Organ ist, sollten Tattoo-Entfernungen nur von erfahrenen Dermatologen vorgenommen werden. Grundsätzlich lassen sich dunkle Farben leichter lasern als helle, besonders Gelb ist schwierig zu entfernen. Je mehr Farben die Tätowierung enthält, desto teurer wird die Prozedur. Mit 50 bis 300 Euro pro Sitzung muss man rechnen. In einer Sitzung werden maximal zehn Quadratzentimetern bearbeitet, wodurch das Prozedere bis zu 20 Mal wiederholt werden muss. Die Gesamtkosten, für die auch keine Krankenkasse aufkommt, können schnell auf mehrere tausend Euro steigen. Darüber hinaus sollte man viel Zeit einplanen. Die Haut braucht zwischen jeder Behandlung mindestens vier Wochen um sich zu erneuern und um die Farbpigmente abzutransportieren. Die Schmerzen sind ungefähr vergleichbar mit dem Tätowieren, wobei es örtliche Betäubungen gibt. Auch die Laserbehandlung ist leider nicht ohne Risiken. Bei unsachgemäßer Ausführung können sich Narben bilden oder Schatten zurückbleiben. Lässt sich eine Farbe nicht restlos entfernen, wird schlimmstenfalls aus einem schlechten Tattoo ein hässlicher Farbfleck. Man sollte sich also genau überlegen, ob man das Risiko eingehen möchte.

Autor: Tim Geyer, Redakteur
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