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Was, bitteschön, ist Black Tie?

Was, bitteschön, ist Black Tie?

Die Wirren der Kleidercodes können einen bisweilen schon mal verunsichern. Damit Sie wissen, wie Sie zur nächsten Gala eine gute Figur machen, hier die wichtigsten Stilregeln zur ominösen Bezeichnung Black Tie.

Eine schicke weiße Einladungskarte mit filigranem, goldenen Schriftzug flattert ins Haus. Gastgeber: Donald Trump. Erste Reaktion: Ein kleiner Freudentanz, denn die High Society begrüßt Sie in ihren Kreisen. Zweite Reaktion: Stirnrunzeln, denn Sie lesen gerade unter Dresscode: Black Tie. Na gut, wenigstens ist es Englisch und nicht Chinesisch. Man kann also zur Not im Wörterbuch nachschlagen.

Black Tie: schwarze Fliege

Black Tie ist eigentlich die einfachste Kleiderordnung, die man als Mann auf einer Einladung finden kann. Es bedeutet nämlich schlicht: schwarze Fliege. Und schwarze Fliege trägt man grundsätzlich nur zum Smoking. Diese Anweisung kann Ihnen also nur bei Einladungen in die Oper, zum Ball, zum Hochzeitsdinner oder zur Theaterpremiere begegnen. Denn nur bei diesen Gelegenheiten wird „Black Tie“ verlangt.

Black Tie: die Jackettfarbe

Black Tie beinhaltet das Wort Schwarz und signalisiert somit einen strengen Kleidercode, auch was die Farbskala angeht. Austoben darf man sich höchstens bei der Jackettfarbe. Dabei gilt aber immer: je klassischer, desto besser. Dunkles blau, grau und anthrazit sind durchaus erlaubt. Weinrot ist dem Zirkusdirektor vorbehalten und Gold darf sowieso nur Thomas Gottschalk tragen (und das auch nur, weil es per Gesetz noch nicht verboten wurde). Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich an den Oberkellner auf der letzten Abendveranstaltung erinnern, dessen Look kommt Black Tie schon ziemlich nahe.

Black Tie mal drei: Hemd, Kummerbund, Hose

Das für den Dresscode Black Tie vorgesehene, weiß bis champagnerfarbene Smokinghemd hat entweder einen Stehkragen (Vatermörder) oder einen klassischen Hemdkragen. Lassen Sie sich von einem Herrenausstatter oder Verleih beraten. Zum Smoking-Jackett trägt man eine Hose ohne Aufschlag mit einem etwa zwei Zentimeter breiten Streifen (Galon) aus Seidensatin an den äußeren Beinnähten. Black Tie ist die höchste Kleider-Etikette überhaupt und steht somit auch für die Ausgewogenheit der Form. Ein schöner Dreiklang ergibt sich durch den sogenannten Kummerbund, der das Bild aus Hemd und Hose zusammenhält. Dadurch wird auch der Hosenbund verdeckt. Als Alternative zum Kummerbund kann man auch eine Smoking-Weste tragen. Diese sollte aus der gleichen Seide wie die Fliege gefertigt sein. Zum Smoking gehören klassische, schwarze Lackschuhe. Wer keine hat, kann auch matte, schwarze Schnürschuhe kombinieren.

Black Tie und ein Hauch von Farbe

Stilbewusstsein kann man auch bei einer so strengen Dresscode-Vorgabe wie Black Tie beweisen: Wenn man die Regeln zwar beachtet, aber ganz gezielt bricht. Etwa, indem man rote Socken zum Smoking trägt (aber keine Ski-oder Sportsocken). Die Hose des Smokings darf allerdings nicht Hochwasser-Länge haben, nur damit Ihr Stilbewusstsein zur Geltung kommt. Das wirkt, als hätten Sie zu heiß gewaschen und wer in Black Tie erscheint, weiß dass man den Smoking nach dem Tragen in die Reinigung gibt.

Black Tie-Alternative

Eigentlich gibt es zu Black Tie keine Alternative. Wenn auf der Einladung Black Tie steht, sollte man sich daran halten. Für Wagemutige gilt in jedem Falle: nicht über die Stränge schlagen. Ein eleganter, dunkler Anzug mit klassischer Krawatte ist zwar nicht Black Tie, aber ok. Bunte Fliege und wild gemusterte Krawatte sind in jedem Fall unpassend und können Ihnen im schlimmsten Fall den Eintritt verwehren.

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