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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Materialprüfung

Welche Hemden brauche ich?

Welche Hemden brauche ich?

Ein Kragen, zwei Ärmel, viele Knöpfe: Das haben alle Hemden gemeinsam. Aber was ist mit den Hemd-Materialen? Mit diesen Stoffen kommen Sie durch Sommer wie Winter.

Popeline-Hemden für große Auftritte

Das hier ist Ihr Hemd für besondere Anlässe. Weihnachten, Kundentermine, Scheidungen. So was eben. Ein perfektes weißes Hemd sollte aus feiner Popeline-Baumwolle genäht sein; was bedeutet, dass hier sehr feine Garne sehr dicht verwebt wurden. Optimalerweise hat es wie hier einen breiten Haifischkragen, der die Krawatte im Windsorknoten zur Geltung kommen lässt. Der Nachteil: Ohne Krawatte schaut es ziemlich blöd aus, weswegen es sich wirklich nur zu wenigen Anlässen eignet. So gilt die Regel: einmal tragen, einmal waschen und dann bügeln. Zusätzliches Upgrade: keine Brusttasche. Wirkt noch mal um Längen eleganter.

Oxford-Hemden fürs Büro

Das einzige Hemd, mit dem man nie was falsch macht. Im Vergleich zu Popeline etwas grober im Stoff, werden beim Oxford-Hemd gefärbte und ungefärbte Fäden miteinander verwebt, was ein sehr feines Rautenmuster ergibt. Als klassisches Button-down-Hemd eignet es sich nicht zur Krawatte, ist aber trotzdem formell genug, um zu den meisten Sakkos zu passen. In Kombination mit dem lässigen Stoff eignet es sich aber für eigentlich jede Gelegenheit: im Büro unter dem Sakko und über der Hose hängend am Feierabend, weswegen man aber beim Kaufen drauf achten sollte, dass es nicht zu lang überhängt. Denn Nachthemden tragen wir ja nicht mehr. Oder?

Video: Regeln für das Blind Date


Gingham-Hemden fürs Date

Die Definition von Smart Casual als Hemd und somit genau das, was Frauen an Männern beim Date sehen wollen: Gingham bedeutet, dass Sie sich Gedanken über Ihr Aussehen gemacht haben, aber eben auch nicht zu viele Gedanken. Die über Kreuz gezogenen Fäden im geordneten Karomuster im schmal geschnittenen Hemd bewirken, dass es zur Jeans und zur Chino passt, also zu allem außer zum Anzug. Beim Kragen hat man die Wahl zwischen Button-down und Kent wie hier, was aber nicht so wichtig ist. Es geht einfach darum, dass Gingham jeden Mann modisch anzieht, ohne ihn lächerlich wirken zu lassen. Und mehr verlangen wir eigentlich gar nicht.

Flanell-Hemden fürs Wochenende

Ja, Flanell ist wieder da. Doch lesen Sie bitte noch kurz weiter, bevor Sie jetzt Ihr altes Kurt-Cobain-Gedächtnis-Holzfällerhemd aus dem Schrank holen: Denn Flanell, das zum Winter die Jeanshemden in der Hitliste der coolsten Hemden ablöst, ist nicht gleich Flanell. Die Flanellhemden von heute sind aus feinerer und dünnerer Baumwolle gewebt als früher, kratzen somit weniger, sind so schmal geschnitten wie Ginghams und haben den gleichen Kragen wie das Oxford-Hemd. Was bedeutet: Flanell ist genauso lässig und unangestrengt wie früher. Der Hemdenstoff lässt uns aber eindeutig cooler aussehen als zu Nirvana-Zeiten.

Video: Tipps für günstige Dates

Autor: Alexander Runte
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