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Welcher Anzug passt zu welchem Anlass?

Büro, Date, Hochzeit, Opernbesuch oder Beerdigung – immer steht die Frage im Raum: Welcher Anzug zu welchem Anlass? Damit Sie keine ungewollte Aufmerksamkeit auf sich ziehen, hier die wichtigsten Anzugvarianten und wann man sie trägt

Unabhängig vom Anlass ist vor allem die perfekte Passform eines Anzugs ausschlaggebend für den seriösen Auftritt. Denn der teuerste Anzug wird zum Clownskostüm, wenn er zu groß ist. Zu klein legt er die Assoziation nahe, Sie seien schon mal schlanker gewesen... Die Ärmel des Sakkos müssen etwa einen Zentimeter kürzer sein als die Hemdsärmel. Die Kragenhöhe stimmt, wenn der Hemdkragen im Nacken ungefähr einen Zentimeter übersteht. Wichtig: Den Hemdkragen immer unter dem Sakko tragen, nie darüber – das erinnert an John Travolta in „Saturday Night Fever“. Die richtige Länge hat das Sakko, wenn es die halbe Körperlänge, gemessen vom Kragen bis zur Schuhsohle, bedeckt. Die Hose ist lang genug, wenn der Hosensaum leicht auf dem Schuh aufliegt und von hinten über dem Schuhabsatz abschließt.

Der Zweiteiler – allzeit bereit

Der Zweiteiler ist die legerste Anzugvariante. Ob im Büro, zum Date oder zur Beerdigung ist er auf fast allen Tagesveranstaltungen erlaubt. Die Betonung liegt auf fast, denn zu besonderen Anlässen, wie der eigenen Hochzeit, sollte man doch lieber zu einer exklusiveren Variante greifen. Ob zum Date, Junggesellenabschied oder zur Beerdigung der Großmutter (immer schwarz): Mit dem Zweiteiler liegt man immer richtig. Bei geschäftlichen Anlässen sollten die Farben gedeckt sein. Zudem kommt es auf die Details an: Zum lockeren Meeting wird ein klassischer Ein- oder Zweireiher getragen, immer unifarben, im Sommer hell, im Winter dunkel. Die Hose sollte keinen oder nur einen schmalem Umschlag haben. Zum offiziellen Geschäftstermin passt am besten ein dunkler Ein- oder Zweireiher in Uni- oder Nadelstreifen-Design. Das Hemd sollte weiß sein und einen Kent-Kragen haben. Ein unifarbenes Einstecktuch kann als Extra dazu getragen werden. Die Krawatte darf bei geschäftlichen Anlässen keine schrillen Farb- oder Musterexperimente aufweisen und nie, wirklich niemals und zu gar keinem Anlass mit witzigen Motiven verziert sein.

Der Dreiteiler – für Dandys

Der Dreiteiler ist die Königsklasse unter den Everyday-Anzügen. Zu Sakko und Anzughose wird hier noch eine gleichfarbige Weste getragen. Zum Dreiteiler gehört traditionell eine Fliege. Er eignet sich besonders zu Vernissagen und Geschäftseröffnungen, weil er eleganter ist als der Zweiteiler. Für den berüchtigten Dandy-Look ist der Dreiteiler das absolute Muss. Die nötigen Accessoires sind Einstecktuch, ein seidener Halsbinder oder Plastron und Hut, denn Männer verließen das Haus früher nie baren Hauptes. Bei jeder 20er Jahre-Party können Sie in diesem Outfit stilvoll mitswingen. Oberste Regel: Ein Dandy ist nicht nur perfekt gekleidet, auch sein Benehmen ist das eines Gentlemen. Dafür liegen ihm die Frauen zu Füßen.

Der Smoking – dekadent

In nichts kann so stilvoll gefeiert werden, wie im Abendanzug der oberen Zehntausend. Der klassische, schwarze Smoking eignet sich für rauschende Feste, Ballnächte und Opernbesuche. Wer sich nicht ständig in Kreisen der High-Society bewegt, wird den Smoking eher selten tragen. Für diesen Fall gibt es in jeder größeren Stadt einen Verleih für Abendmode. Neben dem Kummerbund und der schwarzen Smokingschleife aus Seide sind die weißen Handschuhe ausschlaggebende Accessoires. Die Handschuhe werden beim Essen natürlich ausgezogen. Männer können ja bekanntlich kaum ein weißes Hemd sauber halten und welche Dame möchte schon ihre frisch manikürten Hände beim Walzer auf einen Soßenfleck legen? Traditionell werden zum Smoking schwarze Lackschuhe getragen.

Der Frack – hochoffiziell

Sollten Sie als Butler arbeiten, gehört der Frack zur Berufsbekleidung. In allen anderen Fällen ist er die elegante Bekleidung für den hochoffiziellen Anlass (abends). Dazu gehören das Galadinner und der Staatsempfang. Neben dem Dreiteiler ist der Frack außerdem die traditionellste und eleganteste Form des Hochzeitsanzugs. Kombiniert wird der Frack mit einer festlichen Hose mit Seidengalon, einer weißen Piquéweste und dem Frackhemd mit weißer Fliege. Jeder kennt die Standard-Turniertänzer in ihren manchmal allzu figurbetonten Fräcken: Lieber eine Nummer bequemer wählen. Ein perfekter, aber nicht zu enger Sitz ist ausschlaggebend, damit Sie sich wohl fühlen. Der Frack für den Tag ist der Cut: Perfekt geeignet für das Standesamt und Empfänge jeglicher Art. Kombiniert wird er mit einer grauen Weste und einer gestreiften Hose ohne Umschlag. Als Accessoire zum weißen Hemd kommt entweder eine Krawatte oder Plastron und Einstecktuch. Der Cut ist immer in einem dunklen Farbton gehalten.

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