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Heuschnupfen

Erste Hilfe bei Allergie

Wenn Pollen und Gräser zur Qual werden

Wenn die ersten Knospen sprießen und die frischen Gräser gedeihen, nimmt für die Heuschnupfen-Betroffenen das alljährliche Drama seinen Lauf. Jeder vierte Deutsche leidet ab Februar an dem Tropfnasen- und Feuchtaugen-Syndrom. Wir erklären, wie Sie die Heuschnupfen-Zeit überleben.

Leichte Heuschnupfen-Beschwerden verschwinden in der Regel auch mit leichten Therapien. Leidet man aber an einer hartnäckigen, stark ausgeprägten Heuschnupfen-Form, sind Langzeitmethoden gefragt, um nervigen Niesattacken und Dauergeheule ein jähes Ende zu bereiten. Wer sich dann noch an alle Regeln im alltäglichen Leben hält, kann sich auf eine Sorgen- und vor allem Heuschnupfenfreie Zukunft freuen.

Wie Heuschnupfen entsteht

Anders als der normale Schnupfen, wird der Heuschnupfen nicht durch Bakterien ausgelöst und übertragen, sondern durch Pollen verschiedener Gräser-, Blüten- oder Baumarten. Diese Pollen enthalten Eiweißstoffe, die bei sensibilisierten Menschen als Allergene wirken und das Immunsystem zur Überreaktion veranlassen. Beim Erstkontakt lernt der Körper seinen Feind kennen, beim Zweitkontakt sind die Immunreaktionen des Körpers bereits im Gange und die lästigen Heuschnupfen-Syndrome schon im Anmarsch. Die Augen sind rot, tränen und die Nase läuft. Niesanfälle und ein juckender Gaumen sind leider auch nicht ausgeschlossen. Was jedoch oft lästig und unangenehm erscheint, ist für den Körper der gesündeste Weg, neuen Abwehrzellen den Weg zu erleichtern und Fremdstoffe über die Schleimspur aus dem Körper zu schleusen.

Wie Sie den Heuschnupfen bekämpfen

Die richtige Heuschnupfen-Behandlung hängt von der Stärke der Beschwerden ab und sollte vor allem schon angewendet werden, bevor die große Allergiewelle den Körper erreicht. Leichte Reizungen lassen sich erfolgreich mit so genannten Mastzellstablisatoren lindern, die es rezeptfrei in jeder Apotheke zu kaufen gibt. Antihistaminika helfen den schwerer betroffenen Heuschnupfen-Patienten. In Form von Augen- und Nasentropfen oder als Tablette wirken sie gegen den Botenstoff Histamin, und dies schnell und effektiv. Kortisonhaltige Nasensprays schwellen die betroffene Nasenschleimhaut ab und lindern die unangenehmen Beschwerden in den Augen.

Langzeit-Therapie gibt's nur beim Arzt

Wer sich nicht jedes Jahr aufs Neue mit Beschwerden quälen und mit einer Hausapotheke eindecken will, sollte auf eine Langzeit-Therapie beim Arzt setzen. Bei der so genannten Hyposensiblisierung, einer spezifischen Immuntherapie, wird das Problem an der Wurzel gepackt. Der Arzt spritzt hierbei über einen längeren Zeitraum alle relevanten Allergene in steigender Dosis ins Unterfettgewebe, über mehrere Jahre in Abständen von circa vier bis sechs Wochen. Das Immunsystem gewöhnt sich so an die Allergie auslösenden Pollen und der Erfolg ist enorm: In 80 Prozent der Fälle sagt der Heuschnupfen nach dieser Methode auf „Nimmer Wiedersehen". In der Kurzzeit-Therapie werden die Spritzen in einer achtwöchigen Crashkur vor Auftakt der Pollensaison unter die Haut gejagt und auch für die Sensibleren gibt es gute Nachrichten: Bei der sublingualen Therapie werden die Allergene in Tabletten- oder Tropfenform verabreicht, bequem von zuhause und in der Regel drei Jahre in Folge. Zwei bis sechs Monate, bevor die Pollen wieder beginnen zu fliegen.

So lässt sich Heuschnupfen im Alltag lindern

Klare Luft ist für Heuschnupfen-Geplagte die beste Symptom-Vermeidungstaktik. Während der Pollenzeit sollten Sie am Besten den Pollen verseuchten Gebieten den Rücken kehren, ins Hochgebirge oder an die Nord- und Ostsee fahren und dort unbeschwert durchatmen. Um zu verhindern, dass Pollen in den Wohnraum gelangen, heißt es in der Heuschnupfen-Zeit: Schotten dicht machen. Hauptverkehrzeit der Allergieauslöser ist zwischen vier und sechs Uhr am Morgen. Die beste pollenfreie Zeit zum Lüften ist zwischen 19 und 24 Uhr oder nach einem heftigen Regenguss. Für einen ruhigen Schlaf sollten Sie die Kleidung des Tages idealerweise nicht mit ins Schlafzimmer tragen. Ein weiterer Tipp ist das Haare waschen vor dem Schlafen. Dies spült die Pollenrückstände weg und verhindert, dass sie sich ins Bett dazu gesellen. Da die Auslöser von Heuschnupfen auch durch die Haut in den Körper gelangen, sollte diese dick mit ph-5 Produkten eingeschmiert werden, sodass ein Pollen-Schutzmantel den Körper schützt. Sogar im Auto gibt es in der Heuschnupfen-Zeit gute Tricks, um Symptome zu lindern. Pollenschutzfilter sind bereits in die Lüftungsschächte vieler Modelle eingebaut, können aber auf Wunsch auch noch nachträglich angebracht werden. Wer sich also an alle Tricks hält oder den wirksamen Therapieweg wählt, kann sich schon bald auf ein nies- und trieffreies Leben ohne Heuschnupfen freuen.

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