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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Audi Q7 3.0 TFSI

Das kann das neue Luxus-SUV

Unterwegs im High-Tech-Raumschiff aus Ingolstadt

Schneller, größer und leichter als sein Vorgänger: Der neue Audi Q7 macht einige Versprechungen. Wir haben in den Schweizer Alpen getestet, ob er sie einhält

Es gibt in einem sportlichen SUV zwei Möglichkeiten, einen Berg zu erklimmen. Möglichkeit eins: Querfeldein durchs Unterholz. Möglichkeit zwei: Mit halsbrecherischer Geschwindigkeit über Serpentinenstraßen. Im neuen Audi Q7 3.0 TFSI entscheidet man sich am besten für Möglichkeit zwei.

Denn bei Audis neuem Top-SUV liegt der Schwerpunkt eher nicht auf Buddeln im Gelände. Die 333 PS beschleunigen den Q7 per Achtstufen-Tiptronic in 6,1 Sekunden auf 100 km/h – und das macht nun mal auf der Straße mehr Spaß, als in einer Kiesgrube. Dafür sorgen auch die Allradlenkung, die den Wendekreis um bis zu einen Meter verkleinert und die Tatsache, dass Audi seinen Großen zum Abspecken geschickt hat. 

28 Prozent weniger Verbrauch

Je nach Motor spart der Neue im Vergleich zum Vorgänger gut 300 Kilo ein und verbraucht damit laut Hersteller bis zu 28 Prozent weniger. Wie sich der Gewichtsverlust auf die Fahrdynamik auswirkt, haben wir auf den Serpentinenstraßen der Schweizer Alpen getestet. Der Q7 wankt in Kurven deutlich weniger und schiebt bergab bei harten Bremsmanövern nicht mehr so sehr über die Vorderräder.

Video: Testfahrt Mit dem neuen Audi Q7

Auch wenn sich unter der Haube viel getan hat – am Design hat Audi wenig verändert. Schärfere Linien und ein betonterer Kühlergrill sind da noch am auffälligsten. Im Bereich der Assistenzsysteme ist der Fortschritt zum Vorgänger jedoch umso größer. Anhängerassistent, Querverkehrsassistent, Parkassistent, Ausweichassistent, Abbiegeassistent... Dieses Auto würde sich von alleine steuern wenn es denn dürfte. 

Software übernimmt punktuell Die Kontrolle

Dass die Ingolstädter das können, haben Sie mit dem selbstfahrenden A7 Piloted Driving Concept gezeigt. Im Q7 übernimmt die Software aber nur punktuell die Kontrolle. Als wir uns im Stau der Mittellinie nähern ohne zu blinken, lenkt die Servolenkung sanft gegen, wie ein Türsteher, der dich zärtlich zurück in die Warteschlange schiebt.

Außerdem stoppt und startet das Auto im Stau selbstständig, hält bis zur Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h den Abstand zum Vordermann und leitet eine vollautomatische Notbremsung ein, wenn es Hindernisse auf der Straße registriert. Ach ja, Ein- und Ausparken kann der Q7 natürlich auch – ohne dass man die Hände am Lenkrad hat.

Hinterm Steuer blickt man optional auf den 12,3-Zoll-Monitor des virtual cockpit, das wir schon aus dem Audi TT kennen. Dazu gibt es einen 8,3-Zoll MMI-Monitor in der Mittelkonsole, was im vergleich zum TT den Vorteil bringt, dass der Beifahrer bei der Musikauswahl nicht mehr im Blickfeld des Fahrers hantieren muss.

Fazit

Mehr Leistung bei geringerem Gewicht und Verbrauch – der Audi Q7 kann sehr viel, worauf die Ingolstädter stolz sein können, nur zeigen wollen sie es anscheinend nicht. Die Karoserie erinnert zu sehr an den Vorgänger und versteckt, was das Auto unter der Haube hat. Denn der neue Audi Q7 3.0 TFSI ist nicht nur bis unters Dach mit teils beeindruckenden Assistenzsystemen vollgepackt, sondern auf der Straße auch eine echte Fahrmaschine, bei der man leicht vergisst, dass sie 1970 Kilo wiegt.

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Autor: Tim Geyer, Redakteur
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