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Laute Musik im Club

Wird man davon wirklich schneller betrunken?

Warum wird man bei lauter Musik schneller betrunken?

Es klingt ein wenig nach fauler Ausrede: "Ich war gestern so blau, weil die Musik in der Bar so laut war." Klar, haha. Da es aber den Mitfeiernden genauso ging und keiner eigentlich vorhatte, sich an dem Abend zu betrinken, sollte man dieser These mal nachgehen. Wird man bei lauter Musik tatsächlich schneller betrunken?

Manchem Barbesucher ist es vielleicht schon aufgefallen, dass in vielen Lokal im Laufe des Abends gerne die Lautstärke steigt. Könnte daran liegen, weil die Leute beschwingter sind. Oder vielleicht weil sie soviel Krach machen, dass man sonst die Musik kaum mehr hört. Oder aber vielleicht, weil der Barbesitzer den Umsatz steigern will?

Was für Gastronomen ein alter Erfahrungswert ist, nahm der französische Psychologe Nicolas Guéguen 2008 unter die Lupe. Ein Feldversuch, den die Sendung "Galileo" 2011 wiederholte – mit dem selben Ergebnis.

Bei lauter Musik kann man schlecht reden – aber trinken

Lokalbesucher werden tatsächlich schneller betrunken bei lauter Musik – jedoch nicht, weil das Gehör Einfluß auf das Bewusstsein hat. Sondern weil die Menschen schlichtweg schneller – und damit mehr – trinken. Während die Testpersonen bei 72 Dezibel für ein Bier rund 15 Minuten brauchten, waren bei 88 Dezibel nur zwölf Minuten nötig. So stieg auch die Menge an Bier, da man ja ständig ein neues Glas in der Hand brauchte.

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Laute Musik steigert den Konsum aller am Tisch

Der Hintergrund der Trinkgeschwindigkeit kann mehrere Gründe haben. Zum einen ist es naheliegend, dass Gespräche bei höherer Lautstärke schwerer möglich sind. Als Übersprungshandlung dann zu trinken, liegt nahe. Denn was soll man schon mit seinen Händen und seinem Mund anfangen, wenn die Unterhaltung immer wieder stockt?

Hinzu kommt sicherlich, dass Musik den Menschen beschwingter macht. Je lauter, umso mehr sinkt die Hemmschwelle – und auch die, noch ein Glas zu bestellen. Der Gruppendruck trägt dann dazu bei, dass wir bei lauter Musik mehr trinken – und so betrunkener werden, als wenn es ruhig ist...

Autor: Klaus Mergel
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