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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Poker mit mit dem Chef

Da gilt es ein paar Fettnäpfchen zu umschiffen

Wenn der Chef zum Spielen lädt: der Poker-Knigge

Sie sind zur monatlichen Poker-Runde Ihres Chefs eingeladen. Willkommen im engeren Kreis der Boss-Lieblinge – aber wie machen Sie einen guten Eindruck? Was geht gar nicht? Halten Sie sich an diese Regeln, dürfen Sie wiederkommen

Füße unter den Tisch, Augen geradeaus – keine Angst, so schlimm wird es nicht. Es soll schließlich ein gemütlicher Abend sein. Ihr Chef will sich beim Poker auch entspannen und Sie nicht kontrollieren. Ein paar heikle Situationen sollten Sie aber vermeiden.

1. Warten Sie, bis Sie an der Reihe sind

Wie am Büffet und bei der Post: Den Vordrängler mag niemand – auch nicht beim Poker. Also warten Sie, bis Sie mit Setzen und Ansagen an der Reihe sind. Und fallen Sie den anderen nicht ins Wort.

2. Karten umgedreht auf den Tisch

Wenn Sie Ihre Karten bekommen haben, schauen Sie sie kurz an und legen sie umgedreht vor sich auf den Tisch. Dort bleiben sie auch, bis Sie aufdecken oder passen. Nicht mit den Händen verdecken, nicht unter dem Tisch halten oder was Ihnen sonst noch in einem schwachen Moment im Poker-Fieber einfallen könnte.

Video: Auch beim Flirten im Büro sollten Sie einiges beachten

3. Chips vom Dealer einsammeln lassen

Beim Setzen schieben Sie die Chips gestapelt gut sichtbar nach vorne. Nach jeder Runde sammelt sie der Dealer ein und verteilt sie. Nicht selbst nach einem verlorenen Blatt die Chips zum Gegner werfen! Die Chips der Gegner sollten Sie beim Poker generell nicht berühren.

4. Nach dem Folden: Klappe halten

Wieder mal ein Mist-Blatt? Dann steigen Sie aus – und zwar in Würde. Bis zum Folden ist Trash-Talk erlaubt, Sie dürfen alles sagen, was Sie selbst verantworten können. Aber bedenken Sie, dass hier am Tisch Ihr Chef und Ihre Kollegen sitzen – denen müssen Sie morgen im Büro wieder in die Augen sehen. Jede Poker-Runde kann außerdem eigene Standards festlegen, wie weit man gehen darf. Es kommt immer darauf an, wie gut sich die Spieler kennen. Sind Sie jedoch in einer Runde draußen, schweigen Sie. Kommentare zur Taktik der anderen Spieler von einem Ausgeschiedenen werden nicht gern gesehen.

5. Handy aus

Freundin oder Mutter rufen mitten im Spiel an – peinlich für Sie, nervig für die anderen.

6. Zeit lassen ja – aber nicht trödeln

Ein Zeitlimit gibt es beim Poker nicht. Sie sollten es aber nicht übertreiben. Überlegen dürfen Sie. Aber um Himmels Willen: Machen Sie nicht einen auf Schachprofi, der eine halbe Stunde über einen Zug nachdenkt.

7. No-Go 1: Essen und Trinken

Wenn alle eine Flasche Bier neben sich stehen haben, dürfen Sie natürlich gerne mitmachen. Auf speziellen, mit Samt überzogenen Pokertischen ist Trinken aber im Normalfall nicht gestattet, gegessen wird während des Spiels nie.

8. No-Go 2: Slowroll

Wie gesagt: Sie müssen selbst wissen, wie hart Sie Ihre Gegner verbal angehen. Die sogenannte Slowroll ist aber ein sicherer Weg in die soziale Isolation. Bei einem Turnier kann Ihnen das egal sein, mit den Kollegen nicht. So funktioniert das, was Sie auf keinen Fall machen sollten: Es kommt zum Showdown, Ihr Gegner deckt zuerst auf. Sie schütteln resigniert den Kopf und bedauern Ihr schlechteres Blatt – nur um dann Ihr Gewinnerblatt auf den Tisch zu legen. Ihr Gegner kommt sich zu Recht gedemütigt und veralbert vor.

9. Keine Häme

Daran anschließend: Freuen Sie sich still über ein gewonnenes Blatt. Siegestänze oder hämische Kommentare sparen Sie sich, bitte.

Autor: Pierre Winkler
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