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Richtig Backpacken

So finden Sie den perfekten Rucksack

Wie Sie den idealen Rucksack finden

Pauschal ist out, individuell im Kommen: Wer eine Reise tut, macht das immer öfter mit einem Rucksack auf dem Rücken - Backpacking findet mehr und mehr Anhänger. Doch ein schlecht sitzender Rucksack kann einem die Urlaubsfreude ganz schön vermiesen. Der Berater verrät Ihnen, wie Sie ihn finden, den perfekten Rucksack.

Rucksack ist gleich Rucksack? Nein. Manchen Sie nur eine Tagestour zum Wandern, stellen Sie sicher ganz andere Anforderungen an Ihren Rucksack, als wenn Sie zwei Wochen lang durch Thailand reisen. Was Sie beim Kauf beachten müssen, wie Sie Ihren Rucksack perfekt anpassen und wie Sie in der Not selbst ein Tragegestell für den Rücken bauen, weiß der Berater.

Rucksack: Diese Modelle gibt es

Beim Kauf eines Rucksacks sollten Sie sich vorher im Klaren sein, was Sie mit ihm vorhaben. Grob kann man diese drei Modelle unterscheiden:

  • Tagesrucksack („Daypack"): In diesem kleinsten Modell findet alles Notwenige seinen Platz, was man für einen Tag braucht. Man kann – beispielsweise bei einer Bergwanderung – Ersatzkleidung, Regenschutz, Kompass, Landkarten, Proviant und Wasser unterbringen.
  • Rucksack mit Außengestell: Bei diesem Touren-Rucksack ist der Packsack auf einem Gestänge befestigt. Vorteil: Die Luft zirkuliert besser zwischen Rücken und Rucksack - man schwitzt weniger. Außerdem lässt sich hohes Gewicht so besser transportieren, da ein solcher Backpack gerade auf den Hüften sitzt.
  • Rucksack mit integriertem Gestell: Diese Modelle sind meist höher und schmaler als die mit Außengestell. Der Rahmen ist direkt in den Rucksack integriert. Durch Gurte kann man den Umfang noch verkleinern. So kann das Gepäck nicht verrutschen und Sie kommen nicht aus dem Gleichgewicht.

Tipp: Achten Sie darauf, dass der Rucksack nicht zu lang für Ihren Rücken ist. Messen Sie die Länge von den Schultern bis zur Oberkante der Beckenknochen - und wählen Sie dann die passende Größe aus. Auch das Volumen des Rucksacks sollte man je nach Bedarf auswählen: Für kleine Tagestouren reichen 10 bis 30 Liter, für mehrtägige Touren braucht man 35 bis 50 Liter. Ist man ein bis zwei Wochen unterwegs, empfehlen sich Trekking-Rucksäcke mit 50 bis 80 Liter Volumen. Für noch längere Trips oder Wintertouren braucht man XL-Bags zwischen 80 und 115 Liter Fassungsvermögen.

So passen Sie Ihren Rucksack richtig an

Sie haben Ihren Wunsch-Rucksack gefunden? Dann müssen Sie ihn nur noch so einstellen, dass er Ihnen perfekt passt. Am besten lassen Sie sich dabei helfen. Darauf müssen Sie schauen: Die Schultergurte müssen eng anliegen, die Arme sollte man aber dennoch uneingeschränkt bewegen können. Fixieren Sie den Rucksack mit dem Brustgurt - so werden die Schultergurte stabilisiert. Den Hüftgurt nicht zu eng zurren. Er sollte locker auf den Hüften sitzen.

So bauen Sie sich selbst einen Rucksack

Was tun, wenn Sie in eine Notlage geraten und etwas brauchen, mit dem Sie etwas auf dem Rücken transportieren können. In seinem Buch „Survivalguide. Dieses Buch könnte Ihr Leben retten" (Dorling Kindersley Verlag, 19,95 Euro) beschreibt Autor Colin Towell Schritt für Schritt, wie das geht:

  1. Schneiden Sie einen leichten Ast etwa 30 Zentimeter unterhalb und einen Meter oberhalb einer Gabelung ab.
  2. Schnitzen Sie Kerben in alle drei Arme. Binden Sie eine doppelt gelegte Schnur als Schultergurte an den Kerben fest.
  3. Schlagen Sie Ihre Ausrüstung in eine Plane oder ein Regencape ein und binden Sie das Päckchen möglichst weit oben am Gestell fest.
  4. Überladen Sie den Behelfs-Rucksack nicht - auch wenn er recht stabil ist.
Autor: Angelika Zahn
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