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Blitzschlag verbeugen

Wie schütze ich mich davor?

Blitzschlag: Wie schütze ich mich davor?

Gerade im Sommer und besonders im Gebirge kann das Wetter uns gefährlich werden – wenn wir vom Blitz getroffen werden. Das kann tödlich ausgehen oder uns zumindest köperlich schwer schädigen. Was muss man tun, um sich vorm Blitzschlag zu schützen?

Zunächst mal sollte man vor jeder Wanderung und jeder Bergtour die Wettervorhersage beobachten: In den Alpen kann das Wetter in kürzester Zeit umschlagen – schneller als man es beobachten kann. Zudem Lage und Entfernung von Schutzhütten prüfen: Kann ich im Notfall eine davon in kurzer Zeit erreichen? Auch sollte man unbedingt ein Handy und die Nummer der Bergrettung dabei haben. Und achtsam sein: Wie verhalten sich die Wolken? Auch wenn es noch nicht donnert oder regnet: Wenn sich die Haare aufstellen, ist man schon mittendrin im elektrischen Gewitterfeld, und sollte schnellstens eine Schutzhütte suchen. Auch sollte man sich beim Campen genau überlegen, wo man das Zelt aufstellt: nicht auf hohen Bergkämmen, nicht am Waldrand und nicht unter Bäumen in Einzellage. Besser in geschützer Kuhlelage – da ist die Gefahr eines Blitzschlags nicht so hoch.

Im Auto ist man am sichersten vor einem Blitzschlag

Klar, die Schutzhütte hat ihren Namen von ihrer Funktion. Das Problem: Nicht alle haben einen Blitzableiter. Wenn man sich dessen nicht sicher ist, besser weg von Türlaibungen oder Fenstern! Am besten in der Mitte aufhalten, da der Blitz bei einem Einschlag über die Außenhülle nach unten abfließt. Absolut sicher ist man in einem Auto: Der so genannte Faradaysche Käfig hat – dank luftgefüllten Reifen – keine Erdberührung, hier kann nichts passieren. Auch Seilbahnen sind sichere Orte. Kritischer wird es dagegen auf dem Motorrad oder auf dem Fahrrad. Durch den Regen auf der Straße und das geringe Felgenbett kann hier "der Funke überspringen".

Der Blitzschlag nimmt keine Rücksicht auf die Baumart

Gibt es überhaupt keine Schutzmöglichkeit in der Nähe, empfielt es sich, an flachen Punkten in die Hocke mit geschlossenen Beinen zu gehen. Bei einer Gruppe sollte man vermeiden, sich gegenseitig zu berühren. In einem Wald mit gleichmäßig großen Bäumen ist man relativ sicher. Nur sollte man auf keinen Fall die Bäume selbst berühren, da der Blitzschlag auch über die durchnässte Rinde abfließen kann. Und bitte den Spruch "Eichen sollst du weichen, Buchen sollst du suchen" ganz schnell vergessen! Der Blitz nimmt keine Rücksicht auf die Baumart. Er schlägt eher in exponierte Stellen ein: Jägerhochstände, einzelne freistehende Bäume, Strommasten. Deshalb: Unterstellen ja, berühren nein, sonst droht ein Blitzschlag.

Gerade auf dem Berg ist die Gefahr eines Blitzschlags hoch

Gerade Bergsteiger sind wegen ihrer exponierten Position sehr gefährdet. Befindet man sich auf einer Klettertour, unbedingt so schnell wie möglich die eisernen Tritthilfen des Klettersteigs verlassen. Auch nasse Kletterseile sind hervorragende Leiter – nicht berühren! Aber auch andere Sportler sind potenzielle Kandidaten für einen Blitzschlag: Surfer, Segler und Schwimmer sollten das Gewässer so schnell wie möglich verlassen und einen Schutz (Umkleidekabine, Kiosk, Bootshaus) aufsuchen. Auch für Reiter gilt: runter vom Pferd bei Gewitter! Befindet man sich beim Campen in der Wildnis, ist das Zelt zwar nicht der beste Schutz. Aber zumindest kann man sich durch eine isolierende Unterlage (etwa eine trockene Luftmatratze, Gummimatte) einen gewissen Schutz vor einem Blitzschlag verschaffen. Denn wenn 100 Millionen Volt durch den Körper jagen, ist das nicht ohne: Jedes zehnte Opfer eines Blitzschlags stirbt.

Autor: Klaus Mergel
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