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Achtung, Zecken-Alarm!

Das müssen Sie über die Blutsauger wissen

Die Gefahr im Unterholz: Zecken. Das müssen Sie über die Blutsauger wissen

Spätsommer und Herbst ist Wanderzeit. Doch im Wald, auf Wiesen und im Unterholz lauert die Gefahr: Zecken sind kleine Spinnentierchen, die es auf unser Blut abgesehen haben. Dabei können sie gefährliche Krankheiten übertragen. Wir wissen, was es mit den keinen Blutsaugern auf sich hat.

Zecken lieben Blut und holen es sich am liebsten beim Menschen, aber auch bei Hunden und Katzen. Die ein bis zwei Millimeter großen schwarzen Tierchen leben im Gebüsch, in Hecken oder im Gras. Deshalb sind Zecken vor allem auf dem Land und weniger in Großstädten zu finden. In Deutschland sind vor allem Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz Zeckengebiete.

Erste Hilfe: Zeckenzange oder zum Arzt

Eigentlich ist ein Zeckenbiss nicht weiter schlimm. Die Tierchen saugen sich mit Blut voll. Sind sie satt, lassen sie wieder von ihrem Wirt los und fallen von der Haut ab. Im vollgesaugten Zustand können sie übrigens bis zu einen Zentimeter groß werden. Deshalb sind sie spätestens dann nicht mehr zu übersehen.

Achtung: keinen Klebstoff oder andere Zeckenentferner-Mittelchen verwenden. Das ist Humbug. Besser sind spezielle Zeckenzangen oder –pinzetten. Damit können Sie sie am Einstichpunkt packen und herausziehen – nicht drehen! Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, suchen Sie lieber einen Arzt auf. Denn die Zecke sollten beim Herausziehen nicht gequetscht werden. Das vergrößert das Risiko einer Infektion.

Borreliose: Es gibt keine Schutzimpfung

Grundsätzlich gilt: Je früher Sie eine Zecke entdecken und entfernen, desto besser. Umso länger Sie warten, umso größer ist die Gefahr einer Infektion mit beispielsweise Borreliose. Akute Anzeichen: Die Einstichstelle ist gerötet, Betroffene haben grippeartige Beschwerden mit Fieber. Leider gibt es gegen Borreliose bisher keine Schutzimpfung. Die bakterielle Erkrankung entwickelt sich oft schleichend.

Nach und nach kann sich die Krankheit auf die Organe, auch aufs Herz, schlagen. Werden die Nerven befallen, leiden Betroffene oft chronisch an Arthritis-ähnlichen Schmerzen. Wird Borreliose jedoch frühzeitig erkannt, kann mit Antibiotika dagegen vorgegangen werden. Wichtig: Leben Sie in einem Risikogebiet, sollten Sie Ihren Körper regelmäßig auf Zeckenbisse untersuchen.

FSME: Bitte impfen lassen!

Neben Borreliose ist die Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) eine der bekanntesten Krankheiten, die über Zeckenbisse übertragen wird. Sie ist ungefährlicher als Borreliose – auch, weil es einen Impfschutz gibt. Der Virus bleibt oft unbemerkt und verläuft völlig harmlos.

Nur in seltenen Fällen treten grippeähnliche Symptome auf. Aber auch diese sind meist harmlos. In schlimmeren Fällen kann es mitunter allerdings zur Hirnhautentzündung kommen. Diese kann bleibende neurologische Schäden nach sich ziehen oder sogar zum Tod führen.

Deshalb sollten Sie sich, wenn Sie in einem Risikogebiet leben, gegen FSME impfen lassen. Die Schutzimpfung beinhaltet drei Teilimpfungen, die drei Jahre halten und dann aufgefrischt werden müssen. Nach dieser ersten Auffrischung verlängert sich der Zeitraum auf fünf Jahre.

So beugen Sie vor

Keine Angst: Nicht jede Zecke überträgt auch tatsächlich eine Krankheit. Statistiken belegen, dass rund 90 Prozent der Zeckenbisse ohne Folgen bleiben. Dennoch sollten Sie vorbeugen. Wenn Sie viel Wandern oder Spazierengehen, ziehen Sie am besten lange und eng anliegende Kleidung und eine Mütze oder einen Hut an.

Dann kommen die Zecken erst gar nicht an die Haut ran. Außerdem helfen manche Insektenschutzmittel auch gegen Zecken. Und: Waren Sie viel draußen, sollten Sie am Abend unbedingt die Haut auf Zeckenbisse hin untersuchen. Achtung: Kinder nicht vergessen.

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Autor: Stefanie Gentner
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